Stressmanagement? Brauche ich doch nicht.

….ich muss mich nur mehr disziplinieren und mehr Pausen machen, dann passt das schon.

Wie kommst Du zu dieser oder einer ähnlichen Annahme?

Glaub mir – so oder so ähnlich – das waren früher auch meine Argumente. Und wenn ich mal stöhnte, weil mir einiges zu viel wurde, dann sah ich mich einer Welle von gutgemeinten Ratschlägen gegenüber. Trotzdem blieb in meinem Kopf hängen, dass ich ja ohnehin nichts an meinem Stresslevel ändern kann, die Arbeit ist halt nun mal so, wie sie ist. Und überhaupt: Habe ich nicht erst letzte Woche versucht, zu meditieren? Und was hat es mir gebracht? Nichts, außer dass wieder Zeit weg war, die mir an einer anderen Ecke fehlte. Hätte mir jemand den Rat gegeben, mal tief durch zu atmen oder zum Ausgleich etwas Sport zu machen, dann hätte ich nur verständnislos gefragt: Und woher soll ich mir die Zeit dafür nehmen? Weißt Du eigentlich, was ständig bei mir los ist? Sowohl in der Arbeit, wie auch privat?

Und dann noch die Freunde, die ja auch bedient werden wollen und um Gefälligkeiten bitten, die ich bereitwillig übernommen habe. Kann doch die Erika nicht hängen lassen mit ihren drei Kindern. 

Stress gehörte zu meinem Alltag und ich fühlte mich wie in dem viel zitierten Hamsterrad oder Sisyphos bei der Arbeit: Kaum hatte ich etwas erledigt, schon wartete die nächste Aufgabe auf mich und in meinem Kopf war immer die Stimme: Organisiere dich doch einfach besser, dann könntest du der Erika auch noch helfen.Die ist doch ohnehin schon so überlastet. Pause machen? Na ja, in der Zeit könntest Du aber noch schnell den Müll rausbringen, schon mal zum Kochen anfangen… Erst mal das erledigen, Pause kannst Du hinterher machen.

Kennst Du? Dann herzlich willkommen im Club. Ach ja, in der Zeit, in der Du diesen Artikel hier liest, könntest Du doch eigentlich noch……

Meine (ungesunden) Wege aus dem Stress

Aber Spaß beiseite. Ich habe mich natürlich in der damaligen Situation gefragt, woran das liegt: ein Gefühl von permanenter Überlastung. Meiner Kollegin ging es offensichtlich nicht so. Die hatte noch Zeit für 1000 andere schöne Sachen. Stimmt, die hatte kein kleines Kind zu Hause und ein Zweitstudium neben der Arbeit auch nicht. Ob es nur daran lag?

Ich ertappte mich dabei, wie ich von einem Wochenende zum nächsten hechelte, nur um mich – vermeintlich – vom Stress zu erholen, während ich den Hausputz zu erledigen meinte. Um am Montag wieder ins gleiche Boot zu hüpfen.

Urlaub machte ich, um meine Batterien wieder aufzutanken, um sie hinterher wieder blitzschnell zu entleeren und mich nach , na sagen wir 2 Wochen zu fragen: Urlaub? Wann war der letzte gleich noch mal?

Bis es mir eines Tages den Boden komplett unter den Füssen wegzog, ich nur noch heulend in einer Ecke saß und zu nichts mehr fähig war. Nicht mehr fähig, morgens aufzustehen, mir einen Kaffee oder Tee zu kochen (Wasser tut´s ja auch) und das Gefühl zu haben, nie mehr wieder in meinem Leben Freude empfinden zu können oder überhaupt lebendig zu sein. Ab diesem Zeitpunkt forderte mein Stress, den ich ja offensichtlich nur gepflegt, nicht aber bewältigt bzw. gut gemanagt hatte, meine volle Aufmerksamkeit.

Ich hoffe, Du bist davon noch meilenweit entfernt!

Aber was hilft?

Mit einer guten Therapie habe ich beispielsweise gelernt: Veränderung beginnt im Kopf. Lediglich gute Vorsätze, wie eben “Ich muss mich einfach nur besser organisieren – ab Morgen” reichten noch lange nicht für mein gesundes Leben. Warum? 

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Tja, eigentlich ist die Erklärung ganz einfach: Die Natur hat unser Gehirn so geformt, dass es für uns immer nur Gutes will und uns auch schützen will. Dazu gehört unter anderem auch, bekannte Wege einzuschlagen, um Energie zu sparen. Erika fragt dich z.B., ob Du nicht mal auf ihre Kinder aufpassen kannst, damit sie Zeit für sich hat und sich etwas Gutes tun kann und Zack! Schon sitzt Du wieder in der Falle. Dein Gehirn sagt schneller Ja, als Du es denken kannst, weil Du das sonst ja auch machst – der armen Erika helfen. Und bist Du nicht auch beliebt und geschätzt, wenn Du in der Arbeit noch etwas übernimmst, was vielleicht auch ein anderer hätte machen können? Hat Deine Zunge nicht etwa zu schnell gesagt: “Kein Problem, das kriege ich schon hin”, obwohl Du eigentlich kürzer treten wolltest?

Neurobiologisch gesehen haben Deine Vorsätze alleine absolut keine Chance. Vielmehr musst Du dein Denken verändern und alt bekannte (oder eben nicht bewusst bekannte) Glaubenssätze auflösen. Das führt dich raus aus deiner Komfortzone, in der Du dich (und natürlich auch Dein Gehirn) wohlfühlst. Das macht im ersten Moment Angst, weil Du unbekanntes Terrain betrittst und nicht genau weißt, was Dich erwartet. Oder weil Deine Ängste dich schon so lange begleiten und dich möglicherweise vor bestimmten Dingen geschützt haben (z.B. vor peinlichen Situationen). Das Erkennen und bewusst machen ist das eine, das Verändern die andere und längere Angelegenheit. In dieser Phase bist Du Deinen eigenen Selbstzweifeln ausgesetzt. Da sagt eine Stimme im Kopf so komische Sachen wie “Das hat doch eh keinen Sinn, du kannst daran nichts verändern”.  Außerdem lässt du dich immer noch leicht von der Meinung anderer beeinflussen, bis Du schließlich lernst, auf deine eigene Meinung zu achten, Probleme anzugehen, neue Skills zu lernen und damit deine Komfortzone auszuweiten. Erst nach dieser Phase schließlich kannst Du neue Aufgaben angehen, z.B. die Situation, immer wieder mal “Nein” zu sagen.

Gib Dir Zeit und sei nicht so streng mit Dir.

Du siehst also, Du musst so nach und nach alte Denkmuster durch neue ersetzen und andere Wege beständig gehen. Nur weil Du in Deinem Leben dreimal meditiert hast, wirst Du noch lange nicht die Erleuchtung finden und Buddha gleich werden. Das muss viel öfters und regelmäßig passieren, so dass in Deinem Gehirn durch zaghafte Schritte sich erste Trampelpfade und schließlich ein neuer Weg entwickelt. Routinen, die für dich und deinen Alltag passen, das benötigst Du. Und Du musst in die Umsetzung kommen. Einmalig ein Schaumbad am Abend, während Dein Kopf noch voller Gedanken ist, die einfach keine Ruhe geben wollen – das ist nicht der Weg zu einer dauerhaften Lösung. Es ist ein Anfang, der weitergehen muss.

Und glaub mir, Dein Gehirn macht das mit, wenn Du beständig am Ball bleibst. Es wird erkennen, dass es seinem Menschen gut tut und sich letztendlich die investierte Energie auszahlt.

Was brauchst Du also? 

Photo by Denny Franzkowiak on Pixabay

Du brauchst sicherlich keine Ratgeber und 1000 Empfehlungen, die dich schon stressen, wenn Du sie nur hörst.

By the way: Ich dachte, Yoga wäre für mich wie für viele andere das Mittel der Wahl! Um dann in zwei Stunden zweimal umzukippen, weil ich es so sehr wollte, mein Kopf aber nicht. Daher entfiel für mich zu diesem Zeitpunkt Yoga. Und auch Meditation lerne ich erst jetzt so richtig zu schätzen. Es muss also die richtige Anregung zum richtigen Zeitpunkt sein. Dafür ist ein Coach, der sich mit Stressmanagement und Burnoutprävention auskennt, sicher ein geeigneter Begleiter, der Dir helfen kann, 

  1. Deine Bedürfnisse zu erkennen
  2. Glaubenssätze bewusst zu machen und sie zu verändern
  3. Dich aus deiner Komfortzone weg zu bewegen hin zu einer Zone, in der Du wachsen und dich um dich selber kümmern kannst
  4. wie Du eigene Ressourcen erkennen und nutzen lernst
  5. Nein-sagen können
  6. zu Genuss im Leben zurück zu finden
  7. zu reflektieren und Veränderungsprozesse anzustoßen
  8. Stress zu akzeptieren und ihn zum Freund zu machen
  9. ….

In mir findest Du einen solchen Coach, denn glaub mir, meine eigene Erfahrung hat mich angetrieben, andere Menschen zu unterstützen, nicht da zu landen, wo ich war, sondern viel eher schon die Handbremse zu ziehen.

Und ganz ehrlich, während ich das so schreibe, merke ich: ich könnte auch mal wieder Dinge abgeben. Ich muss nicht alles alleine machen und Du auch nicht. Lass Dich unterstützen.

Schreibe mich noch heute an, dann kannst Du überprüfen, ob Du mit mir arbeiten möchtest. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanfvollextrakt?

Bild von Julia Teichmann auf Pixabay

Zunehmend kannst Du auf dem Markt legale Cannabis Produkte kaufen. Dabei findest Du verschiedene Bezeichnungen wie vor allem CBD-Öle, Hanföle, CBD-Vollspektrum, Hanfvollextrakte. Was ist jetzt aber was? Worauf solltest Du achten?

Im nachfolgenden Beitrag versuche ich eine Orientierung zu bieten. Falls Du dich dafür interessierst, was Cannabinoide überhaupt sind, kannst Du das in einem meiner ersten Blogartikel nachlesen.

Hanföl

Seit einiger Zeit werden die Briefkästen oder die “Beilagen” bzw. Anzeigen in Wochenblätter immer wieder vollgepackt mit Informationen zu einem speziellen Hanföl, welches nur in der Apotheke gekauft werden kann und gesundheitsfördernde Aspekte verspricht.

Dazu solltest Du folgendes wissen: Hanföl im Allgemeinen wird in der Regel aus Hanfsamen gewonnen, weder aus den Blättern, noch aus den Blüten, lediglich aus dem Samen. Dieser enthält keine bzw. nur Spuren von Cannabinoiden. Hanföl kannst Du vergleichen mit anderen aus Samen gepressten Ölen wie Leinsamenöl, Kürbiskernöl etc. Es schmeckt ganz gut, aber die gesundheitliche Wirkung, wie sie CBD nachgesagt wird, ist bei weitem nicht(so) vorhanden, geschweige denn eine eventuell berauschende, wie Du sie vielleicht mit Hanf verknüpfst. Daher ist es meiner Meinung nach irreführend, ein solches gepresstes Öl zu einem horrenden Preis in der Apotheke zu verkaufen. Indirekt wird vorgaukelt, dass es ein gesundheitsförderndes Öl wäre, denn warum sonst sollte es in der Apotheke stehen?  Wenn ich also schon Hanföl für meinen Salat möchte, dann gehe ich lieber in den Bioladen und besorge mir ein Hanföl in Bioqualität. Das ist auf jeden Fall günstiger und wahrscheinlich sogar besser.

CBD-Öl

Der Begriff “CBD-ÖL” (CBD = Cannabidiol) ist vielen ein Begriff. Aber was steckt wirklich drin?

Bild von enecta-cannabis extract on unsplash

Wie du vielleicht bereits vermutest, besteht ein CBD-Isolat nur aus CBD und wird in der Regel entweder aus der Hanfpflanze gewonnen oder im Labor synthetisch hergestellt. Dabei kann der CBD-Gehalt unterschiedlich reguliert werden. So kommt es, dass CBD-Öle auf dem freien Markt zwischen 2,5 und bis zu 50 Prozent haben. Der Rest ist eine Trägersubstanz, in der Regel ein Öl, wobei es da keine Vorgaben gibt, welches Öl.

Wird CBD isoliert, so erhält man laut einigen Studien das mit Abstand wirkungsvollste Cannabinoid in der Gruppe der über 100 in der Hanfpflanze gefundenen Canabinoiden. Es steht neben dem THC (das ist die Substanz, die berauschend wirkt) in Korrespondenz mit dem sogenannten “Endocannabinoiden System”und ist bereits ausführlicher wissenschaftlich erforscht (siehe dazu auch mein Blogartikel “Was sind eigentlich Cannabinoide”). 

Die Wirkung von CBD-Öl, das also nur CBD und sonst keinen weiteren Wirkstoff enthält, entspricht dem einer Glockenkurve: 

https://www.cannabis-doc.org/ueber-cbd-terpene-flavonoide-und-der-entourage-effekt/?fbclid=IwAR0JuSxlrbzrIl1s339pXXkZ9f1JRhHZy8A267P_Cf5hkVG18PRD_uJ23LA

Diese “bell-shaped dose-response”, die in einer Studie der “The Hebrew Universitiy of Jerusalem” nachgewiesen wurde, bedeutet folgendes: Ein CBD-Isolat zeigt erst ab einer bestimmten Menge Wirkung. Gibt man mehr Wirkstoff, so steigt die Wirkung zunächst noch an, bei noch mehr CBD sinkt die Wirkung jedoch wieder stark ab. Reines CBD ist also nicht so gut zu dosieren, es bleibt nur ein kleines Fenster bezüglich der Dosierung von CBD, um eine gute Wirkung zu erzielen.

Vollspektrum-Cannabisöl (FSO = Full spectrum oil oder FECO = Full Extract Cannabis Oil)

Dieses Öl enthält alle Cannabinoide und sonstige Substanzen der Cannabispflanze, aus der es auch hergestellt wird. “Alle” meint in diesem Fall wirklich alles, auch das psychoaktive THC, das den berauschenden Zustand verursacht. Üblicherweise werden hierzu Cannabissorten verwendet, die einen hohen THC-Anteil (z.T. 50 %) haben. Damit ist es nicht legal und in Deutschland nicht käuflich zu erwerben. Es sei denn, Du hast ein Cannabis-Medikament auf Rezept verschrieben bekommen, was in Deutschland seit März 2017 möglich, aber schwer durchsetzbar ist.

Hanfvollextrakt aus der Nutzhanfpflanze

Bei einem legalen Hanfvollextrakt werden die gesamten Inhaltsstoffe aus den Blättern, Samen und Blüten von Nutzhanfpflanzen der Sorte Cannabis sativa L. extrahiert. Diese Pflanzen sind legal und haben einen THC-Gehalt von unter 0,2 %.

Ein Hanfvollextrakt enthält damit alles, was die Hanfpflanze an Inhalts- und Wirkstoffen zu bieten hat: alle bekannten Cannabinoide (über 100), darunter natürlich auch die bisher am weitesten erforschten CBD (Cannabidiol), CBN (Cannabinol), CBC (Cannabichromen), CBG (Cannabigerol), die allesamt eine positive Wirkung auf das Endocannabinoide System haben. Dazu kommen sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe, wie z.B. Flavonoide und Terpene.

Bisher sind über 400 Wirkstoffe in der Hanfpflanze nachgewiesen, die synergetisch im Körper wirken, d.h. sie unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung . Dabei rücken die Terpene immer mehr in den Fokus. Sie sind nicht nur für den Geruch und den Geschmack einer Pflanze verantwortlich. Ethan Russo hat 2011 in seiner Arbeit die Synergien von Terpenen und Cannabinoiden untersucht und festgestellt, dass darin ein großes therapeutisches Potenzial besteht.

Bild von NickyPe auf Pixabay

Ein Hanfvollextrakt erzeugt also einen sogenannten “Entourage-Effekt”. Dieser besagt, dass die vielen Inhaltsstoffe der Cannabispflanze sich gegenseitig in ihrer positiven Wirkung auf den Körper verstärken. Damit sind sie viel wirkungsvoller als ein reines CBD-Isolat / -Öl / -Extrakt. In neueren Studien wurde zusätzlich noch der Hinweis gefunden, dass der Körper CBD doppelt so stark aufnehmen kann, wenn CBDa (eine Vorstufe von CBD) im Extrakt vorhanden ist. Das ist bei einem Hanfvollextrakt der Fall, bei einem CBD-Öl nicht.

Meine Empfehlung

Willst Du auf legale Art und Weise in vollem Umfang von den positiven Eigenschaften der Cannabispflanze profitieren? Dann kann deine Wahl nur auf ein Hanfvollextrakt aus Nutzhanf fallen, da ein solches Extrakt alle Cannabis-Wirkstoffe enthält und synergetisch wirkt.

Möglicherweise ist bei deiner Kaufentscheidung auch wichtig, wo der Hanf angebaut wird , z.B. in Deutschland, Österreich oder anderen Ländern der EU.

Außerdem solltest Du noch berücksichtigen, wie der Extrakt gewonnen wird. Die CO2-Extraktion ist die schonendste, so dass es keinerlei andere Rückstände gibt.

Üblicherweise ist Hanf eine sehr genügsame Pflanze und benötigt weder Herbizide noch Pestizide. “Bio” im Sinne von “kein Schädlings- und Unkrautvernichtungsmittel” ist damit also schon gegeben. Dünger ist in der Regel auch nicht nötig.

Für meinen Salat nutze ich selbstverständlich weiterhin auch Hanföl gepresst aus Hanfsamen. Lecker ist es allemal.

Hat Dir der Text Lust gemacht, ein gutes Hanfvollextrakt auszuprobieren? Dann kannst Du das in meinem shop tun (www.haut-balance.de). Oder aber Du kontaktierst mich einfach, falls Du noch mehr Informationen benötigst.

Was ich unbedingt loswerden will – Gedanken zum Earth Overshoot Day

oder: Seit dem 22.08.2020 leben wir auf Pump!

Earth overshoot Day? Noch nie gehört!

Der Earth Overshoot Day (= Welterschöpfungstag) ist der Tag, an dem alle natürlichen Ressourcen des laufenden Jahres verbraucht sind. Ab diesem Zeitpunkt machen wir Schulden bei unserer Natur.  Im letzten Jahr fiel der Earth Overshoot Day weltweit auf den 29.Juli 2019, für Deutschland wurde sogar der 03. Mai 2019 berechnet. Das bedeutet, dass wir mit dem 22.08.2020 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Covid 19 Pandemie drei Monate quasi „gespart“ haben, aber dass wir in den kommenden  4 Monaten über unseren Verhältnissen leben. Das vermeintliche Einsparen ist aber kein Grund zur Freude, denn hätte es die Coronakrise nicht gegeben, wer weiß, ob der overshoot day in Deutschland nicht noch früher als 2019 gewesen wäre? Wir gehen mit den Ressourcen unserer Erde sorglos um und handeln so, als ob wir – weltweit gesehen – 1,6 Erden pro Jahr zur Verfügung hätten! Vor 20 Jahren fiel der Earth Overshoot Day auf den 1. November und seitdem verschob sich das Datum auf einen immer früheren Zeitpunkt. Würden wir einmal darüber nachdenken, wie wir unsere ökologischen Schulden zurückzahlen könnten bzw. sie gar nicht erst machen würden und würden wir das auch in die Tat umsetzen, dann wäre alles nicht ganz so dramatisch. Machen wir aber nicht, sondern machen munter weiter. Letztes Jahr wurde ausgerechnet, dass wir im Jahr 2030 zwei Erden bräuchten, um den Bedarf an Rohstoffen und Energie zu decken. Eine echt verrückte Vorstellung, die ich so nicht hinnehmen möchte.

Brad Helmink on Unsplash

Ja, der Overshoot Day ist eine Art „Rechenbeispiel“, um den Raubbau bewusst zu machen und zu warnen. Unser derzeitiger Konsum ist so, als ob wir nicht an unserer Kinder und Enkelkinder denken müssten.

Kann ich was tun?

Ich will hier aber nicht den Zeigefinger heben und schimpfen, vielmehr ist es mir ein Anliegen, diese Tatsache bei Dir, liebe*r Leser*in, ins Gedächtnis zu rufen, damit wir alle mal darüber nachdenken können, was jede*r Einzelne dazu beitragen kann, damit wir einen schonenderen Umgang mit unserer Erde pflegen. Im besten Falle können wir so den Overshoot day immer weiter nach hinten schieben.

Hier einige Beispiele, die mir so einfallen und die gut umsetzbar sind:

  • Verzicht auf´s Auto und Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad
  • Second Hand Kleidung im Rahmen von Kleidertauschbörsen, Flohmärkten etc.
  • Beim Einkauf achtsam sein: möglichst plastikfrei einkaufen, möglichst unverpackt, regional
  • Verzicht bzw. Einschränkung von tierischen Lebensmitteln
  • kein To-go oder Fertigfutter
  • Lebensmittelverschwendung radikal einschränken
  • Grünen Strom nutzen
Bild: privat
  • Müll vermeiden, wo es geht
  • generell bewusster Konsum
  • Flugreisen hinterfragen
  • Optimiertes Heizen
  • Verzicht auf den Trockner
  • Bewusster Kleiderkauf
  • Reparieren statt wegschmeißen
  • Dinge tauschen oder ausleihen statt selber kaufen
  • Putzmittel überprüfen
  • Baubiologie überdenken
  • Mit anderen darüber sprechen
  • Plastikfreie Kosmetik nutzen
  • Bio- und regionale Bauernmärkte nutzen
  • ….

Die alles entscheidende Frage ist daher: Brauche ich das wirklich?

Kann ich Hafermilch statt Kuhmilch trinken? Muss ich täglich Fleisch konsumieren? Muss ich jetzt das Auto benutzen oder kann ich das auch mit dem Fahrrad erledigen? ….

Casey Horner on Unsplash

Fazit

Unser Konsumverhalten hat Auswirkungen und wenn wir schon nicht bereit sind, das für uns zu tun, dann doch für unsere Kinder, Enkelkinder etc.  bzw. für alle Lebewesen auf unserem wunderschönen Planeten. Jede Entscheidung, die wir treffen, hat Auswirkungen. Gemeinsames Handeln stärkt die Gemeinschaft und birgt Vorteile. Ich gebe zu, ich kriege das auch nicht immer hin, aber immer wieder bewusst machen, nachdenken, Entscheidungen neu treffen hilft mir, mehr davon zu tun. 

Hier findest du Fotos und weitere Infos, was bestimmte Dinge an Ressourcen verbrauchen, z.B. eine Avocado  400 Liter Wasser! Da fällt so manche Entscheidung doch leichter.

Was machst Du für unseren Planeten? Du kannst Deinen ökologischen Fußabdruck berechnen. Na, überrascht?

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Ich gestehe, ich bin ein Spießer!

Solange ich denken kann, wollte ich nie ein Spießer sein. Und da stellt sich zunächst die Frage, was genau ein Spießer ist. Laut Definition bei Wikipedia werden als Spießer “…in abwertender Weise engstirnige Personen bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnen ”

Was verbinde ich aber selbst damit? Spießer zu sein war für mich immer gleichbedeutend mit Starrheit, Verharren in einer bestimmten Position, sich nicht mehr als nötig von einem gewissen Standard wegbewegen bzw. an einem gewissen Status festhalten. Aber Spießer sind für mich auch die Menschen, die jeden Samstag Nachmittag den Rasenmäher anschmeißen, am besten mit dem Rasenkantenschneider noch nachjustieren, den Gehsteig kehren. Die, die Gartenzwerge im Garten stehen haben.

Bild:Pixabay

Und es sind die Menschen, die im Urlaub an immer denselben Ort fahren, weil es da so schön ist, die Nachbarn auch da sind, man alles kennt und alle einen kennen. Und natürlich auch das Auto, das immer von innen und außen picobello sauber ist, als ob nie jemand drin gesessen hätte (und schon gar nicht ein Kind). Wird natürlich auch am besten am Samstag nachmittags gemacht und, und, und.

Mir würden noch viel mehr Beispiele einfallen und da merkst du schon – ich bin in einem kleinen, katholischen Dorf in Bayern aufgewachsen. Konform gehen und festhalten an Normen? Ich doch nicht. Viel mehr noch, ich bin eher in die Offensive gegangen. Da gab es die “Atomkraftwerk – Nein Danke” Plaketten ebenso sehr wie die der Franz-Josef-Strauß-Gegner (Ja, ich bin schon was älter…). Die Haare bunt gefärbt und immer ein wenig Anti. Sehr zum Leidwesen meiner Eltern, die sich aber auch nicht immer unbedingt nach den Normen gerichtet haben.

Wo stehe ich jetzt?

Seit 26 Jahren wohne ich in einem Eigenheim, ein kleines Reihenhäuschen am Stadtrand im immer gleichen Ort, habe einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung, seit letztem Jahr besitzen wir einen Wohnwagen und ein für unsere Begriffe relativ großes und spießiges Auto. What? Ja richtig gelesen, einen Wohnwagen. Spießiger geht es ja nicht mehr. In meiner Vorstellung waren Wohnwagenbesitzer solche Menschen, die alles in ein fahrbares Haus packen, damit sie es im Urlaub nicht vermissen – inklusive Satellitenschüssel.

Wie kam es zu all dem?

Nun, unser Häuschen haben wir gekauft, weil wir die Schnauze voll hatten von den hohen Mieten, den ewig schlecht gelaunten Vermietern, dem schlechten Gewissen, wenn wir ein Loch nicht vermieterkonform gebohrt hatten. Wir dachten uns, wir stecken das Geld, das wir an Miete zahlen, in die Abzahlung eines Häuschens. Dabei waren wir allerdings noch so schlau, die Finanzierung so zu planen, dass wir, wenn es uns woanders hinziehen sollte, das Haus oder aber einen Teil davon (Einliegerwohnung) verkaufen konnten. Meine Mutter meinte nur, als sie von unseren Plänen erfuhr: „Jetzt kommt ihr aber wahrscheinlich nicht mehr zurück“. Naja, uns zog es so oft woanders hin, aber leider hatte mein Mann einen Beruf, der es uns schwer machte, woanders hin zu ziehen und wir waren froh, dass er eine feste Stelle hatte, die uns einiges ermöglichte. Also blieben wir, haben unser Kind dort großgezogen und doch ganz gut gelebt. Trotzdem blieb immer so ein kleines Fünkchen, irgendwann woanders leben zu können.

Unser “neues Altes”

Was ist mit dem Auto? Das ist gerade neu. Nein, eigentlich ist es ein 23 Jahre altes Auto mit über 300.000 gefahrenen Kilometern, tiefergelegt, Ledersitzen und 170 PS. Ein Auto ist für uns ein Nutzgegenstand. Es muss uns von A nach B bringen und Dinge transportieren können. Und vor allem muss es den Wohnwagen ziehen können. Unser „altes“ Auto hatte gerade seinen Geist aufgegeben, daher brauchten wir ganz schnell ein neues für den Urlaub. Und da lief uns dieses Auto glücklicherweise über den Weg: super gepflegt, von einem Liebhaber alter Autos, der sehr viel Herzblut in das Auto steckte und es total gut in Schuss hielt. Alles was er repariert hatte, war fein säuberlich mit Rechnung in einem Schnellhefter dokumentiert. Als er uns noch erzählte, dass er Beamter sei, war für mich alles klar.  Ein Hoch auf das Beamten- und damit Spießertum und deutsche Gründlichkeit! Was wollten wir mehr? Da nahmen wir auch den Rest, also die Ledersitze (die der Vorbesitzer vor Übergabe nochmals mit Lederpflege extra für uns behandelt hatte), den Extra amaretttofarbenen Lack (noch nie von so einer Farbe gehört), den 8-fach CD-Wechsler und noch so einige andere kleinere Spielereien in Kauf. Und vielleicht schaffen wir es ja mit diesem Auto, künftig das Chaos im Inneren klein zu halten.

Nun zum Wohnwagen: Wir sind Menschen, die sehr gerne mit dem Rucksack verreisen, um andere Länder, Menschen und deren Kultur kennenzulernen. Hotelurlaub haben wir bisher nur ganz wenige Male gemacht und da hatten wir zu wenig Zeit, um mit dem Rucksack zu reisen, sondern wollten nur mal nichts tun, um hinterher jedes mal festzustellen: War ja ganz nett, aber Hotel ist nicht so unser Ding. Freunde von uns lieben Kreuzfahrten – für mich die absolute Horrorvorstellung, für sie Urlaub vom Feinsten. Jeder halt so, wie er mag. Warum also jetzt einen Wohnwagen? Ein Bulli – ja, das war immer mein Traum, ein Wohnwagen so gar nicht. Der Anlass war eher ein trauriger: ein guter Bekannter erhielt eine Krebsdiagnose und verkaufte so einiges an Menschen, die zu schätzen wussten, was sie da kauften. Meine anfängliche Skepsis bekämpfte der Göttergatte mit kleinen Testfahrten an verlängerten Wochenenden (ich immer mit dem Hintergedanken dabei, den Wagen notfalls wieder zu verkaufen). Die überzeugten mich noch lange nicht. Schließlich wagten wir letztes Jahr das Abenteuer eines 4-Wochen-Trips durch Deutschland – Dänemark – Schweden. In Dänemark dachte ich noch, ich falle vom Glauben ab. Natürlich standen wir nicht mehr bei den „normalen“  Camping Gästen sondern bei den Dauercampern, die oft riesige Vorzelte mit Holzboden, Sofas, Flachbildschirm (und nicht so ein popeliges kleines Ding wie wir den zu Hause haben),Mikrowelle und mit einem kleinen Zelthäuschen nebendran. Der Inhalt des Zelthäuschen offenbarte sich uns an einem Samstagnachmittag: Rasenmäher, Rasenkantenschneider, Dampfgerät, um das Vorzelt von außen und innen zu reinigen! Ich dachte, ich spinne. Genau das wollte ich nicht. Also nix wie weg. Ich konnte so gar nichts richtig genießen.

Dauercamper in Dänemark

In Schweden allerdings habe ich sehr zu schätzen gelernt, dass wir autark stehen können. Dort ist es fast überall erlaubt zu stehen und mit Hilfe einer App haben wir die schönsten Plätze am Meer, an einem See oder sonst wo gefunden. Und da habe ich festgestellt: Individuell reisen geht auch so, die Beschränkung saß lediglich in meinem Kopf. Wir haben so viele andere Individualreisende kennen gelernt, unheimlich nette und hilfsbereite Menschen, viel vom Land gesehen und da ich aufgrund einer Erkrankung auch nicht mehr so gut zu Fuß bin, war es optimal. Seitdem habe ich meine alte Überzeugung über Bord geschmissen. Wenn so zu reisen spießig ist, dann bin ich gerne ein Spießer.

Was hat meine Art der Spießigkeit aber mit Dir bzw. mit meinem Business zu tun?

Nun, Du findest bei mir folgende Eigenschaften und Werte, die natürlich von der Art, wie ich aufgewachsen bin, stark beeinflusst sind:

  •  Bodenständigkeit: da kommt das bayerische Dorf zum Vorschein. Ich kehre immer wieder dorthin zurück, auch wenn ich mir ganz lange nicht vorstellen konnte, jemals wieder dort zu wohnen. Die Engstirnigkeit, die soziale Kontrolle und die Spießigkeit haben mir oft die Luft zum Atmen genommen. Trotzdem sind dort meine Wurzeln, meine Eltern , die mir meine Werte zum größten Teil auch mitgegeben haben, leben nach wie vor an diesem Ort. Und mittlerweile hat sich doch so einiges geändert. Ich könnte mir sogar vorstellen, dort wieder zu leben.
  • Sicherheit und Verlässlichkeit. Spießigkeit war für mich unter anderem immer gleichbedeutend mit Beamtentum und damit einem sicherer Job, nie etwas wagen, aber gleichzeitig auch die Absicherung, dass Sicherheit für bestimmte Dinge vorhanden ist. Mittlerweile finde ich auch das erstrebenswert und Du findest das in meiner Art zu arbeiten.
  • Genaue Überlegungen, welche Optionen für bestimmte Dinge in Frage kommen, um damit wiederum eine gewisse Sicherheit zu schaffen.

Daneben bringe ich aber auch noch viele andere Voraussetzungen mit, die mich in meiner Zeit, die ich in meinem (spießigen) Heimatort aufgewachsen bin, entwickelt habe und die mich immer wieder gerettet habe. Mittlerweile fließen sie in meine Arbeit ein:

  • Anpassungsfähigkeit und Flexibilität: ich kann mich gut den momentanen Gegebenheiten anpassen und auf verschiedene Ausgangslagen eingehen, ähnlich wie ein Chamäleon. Trotzdem bin ich nicht unsichtbar.
  • Kreativität beim Finden von Lösungen: “Keine Lösung” gibt es nicht – und wenn ich mich dafür weiterbilden muss!
  • Gelassenheit: hey – Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut und so sehe ich auch das in meiner Arbeit. Wer Zeit benötigt, der bekommt sie bei mir auch.
  • Offenheit: ich bin ein Fan von klaren und deutlichen Worten. Das mag Dir vielleicht nicht immer so ganz „schmecken“, aber das gibt Dir Anstoß, über bestimmte Dinge nachzudenken und sie im besten Falle klarer zu sehen. Gleichzeitig liebe ich es  aber auch an geeigneter Stelle mehr oder weniger kleine oder größere Provokationen einzustreuen, um den Blickwinkel zu verändern und sich auf eine andere Denkweise einlassen zu können
  • … und ich lasse mich auch gerne überraschen. Nur, weil ich bestimmte Dinge nicht kenne, sehe, höre oder gelesen habe, heißt das für mich noch lange nicht, dass es sie nicht gibt oder sie möglich sind. So hätte ich noch vor einem Jahr jeden für verrückt erklärt, der mir gesagt hätte, ich würde den Tauchschein machen. Seit einem halben Jahr bin ich schließlich stolze Besitzerin eines solchen und ich habe ihn dazu noch auf Englisch gemacht!!

Wenn meine Art der Spießigkeit also das ist, was Du bei mir gut findest, dann bleibe ich gerne so. Da fällt mir im Übrigen noch eine Werbung aus den 90ern ein, die vielleicht auch meine Entwicklung ein Stück weit ausdrückt,:

Wenn Dich das alles reizt und du dir überlegst, mit mir zusammenzuarbeiten, dann melde dich kurz für ein Kennenlerngespräch. Wer weiß? Vielleicht ist spießig sein auch was für Dich?

33 Anzeichen woran Du merkst, dass Du kurz vor dem Burnout bist

Nicht immer liegt ein Burnout vor, wenn man sich überlastet und müde fühlt. Denn sicherlich ist es völlig in Ordnung, wenn man mal an seine persönliche Grenze stößt. Nur so kann man diese bemerken und auch unter Umständen darüber hinaus wachsen.

Wird die persönliche Grenze aber dauernd überschritten, kann das Folgen (psychisch wie auch physisch) für den Einzelnen haben, die durchaus ernst zu nehmen sind.

“Nur” ein Zuviel an Arbeit muss man zwar ernst nehmen, denn dies führt häufig zu körperlichen Folgen (die auch schon mal bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall gehen können). Aber in den seltensten Fällen ist nur das Zuviel an Arbeit der Auslöser für die Erkrankung “Burnout”. Vielmehr kommen mehrere Belastungsfaktoren zusammen, die dann schließlich zum Burnout führen können. Ein einzelnes Anzeichen alleine (oder auch mehrere) sind nicht unbedingt DER ultimative Beweis für einen Burnout, können es aber sein. Vielmehr ist die persönliche Belastungsgrenze (wie Geschlecht, Alter, Persönlichkeitsmerkmale, privates und soziales Umfeld, finanzielle Situation, Arbeitsplatz…) ausschlaggebend, die näher beleuchtet werden sollte.

Im folgenden findest du 33  Anzeichen dafür, mit Hilfe derer Du besser einschätzen kannst, ob Du selbst (oder eine Person aus Deinem persönlichen Umfeld) auf dem direkten Weg in den Burnout bist:  

  1. (chronische) Müdigkeit bzw. das Gefühl, über Wochen nicht richtig ausgeschlafen zu sein
  2. Innere Leere
  3. Konzentrationsschwächen bis hin zur Vergesslichkeit
  4. “Viel hilft Viel” -> Überengagement 
  5. Angst vor… bis zur Panikattacke
  6. Du ignorierst eigene Bedürfnisse 
  7. Gleichgültigkeit
  8. Du vernachlässigst Deinen Freundeskreis bis hin zur sozialen Isolation
  9. Stimmungsschwankungen (von “Ich schaffe das alles” bis zur Aggression)
  10. Gefühllosigkeit / Gefühlskälte
  11. Schlafstörungen
  12. Gedankenkreise
  13. häufigere Infekt- und Virusanfälligkeit
  14. Sodbrennen, Übelkeit
  15. Misstrauen anderen gegenüber
  16. Selbstzweifel
  17. Kopfschmerzattacken (Migränepatienten können häufigere Attacken haben)
  18. Probleme mit dem Gehör -> Hörsturz /Tinnitus
  19. Kraftlosigkeit
  20. Zynismus
  21. Abbau von Kreativität
  22. Verspannungen
  23. nicht mehr auf Gesundheit und vernünftige Ernährung achten -> Gewichtszunahme
  24. bei Rauchern: verstärktes Rauchen
  25. Alpträume
  26. Frustration und damit weniger Engagement als bisher, eine Art der “inneren Kündigung”
  27. Mängel in der Körperkoordination 
  28. Unfallhäufigkeit
  29. evtl. Einnahme von mehr Medikamenten als sonst (weil z.B Kopfschmerzen ausgeschaltet werden sollten)
  30. distanzierte Einstellung den Mitmenschen gegenüber
  31. ständige Erreichbarkeit auch in der Freizeit
  32. keine Freizeitaktivitäten zugunsten der Arbeit
  33. Lustlosigkeit

Wie ich Dir dabei helfen kann, dich vor Burnout zu schützen und mehr Work-Life-Balance in Dein Leben zu bringen, erfährst Du in einem kostenlosen Vorgespräch mit mir.

Bild: pixabay

Hier kannst Du einen Termin mit mir buchen:

oder gehe zum Kontaktformular https://anetteschade.de/kontakt/