Blogdekade 2025,  Gedanken aus dem Wohnwagen

#GedankenAusDemWohnwagen: Grosses im Kleinen sehen

Nach 6,5 Wochen Wohnwagenreise bin ich wieder zu Hause. Nach so einer Reise, ob mit dem Rucksack oder dem Wohnwagen, fühlt sich manches wie purer Luxus an: eine warme Dusche, die nicht nach drei Minuten endet. Ein Badezimmer, in dem ich mich drehen kann, ohne ständig irgendwo anzustoßen. Oder ein richtiges Bett, um gut zu schlafen.

Es ist erstaunlich, wie sehr wir diese scheinbar selbstverständlichen Dinge im Alltag übersehen – bis sie uns fehlen. Unterwegs mit wenig Komfort lernen wir, lerne ich wieder, die kleinen Annehmlichkeiten wertzuschätzen. Plötzlich ist nicht das große Abenteuer sooo entscheidend, sondern der erste Schluck heißer Tee nach einem langen Tag, ein bequemer Stuhl oder die Möglichkeit, Kleidung in Ruhe aufzuhängen.

Genau diese Erfahrung erinnert mich daran, wie wichtig Dankbarkeit ist. Stress entsteht häufig, weil wir den Blick auf das richten, was fehlt, anstatt das zu sehen, was da ist. Doch wenn ich nach einer Reise nach Hause komme und die kleine Dusche plötzlich groß wirkt, erkenne ich: Glück liegt nicht in noch mehr, sondern in einem bewussteren Blick auf das, was schon da ist.

Mein Mini-Impuls für dich: Überlege dir heute drei scheinbar selbstverständliche Dinge, die du dankbar genießen kannst – vielleicht dein Kaffee am Morgen, dein gemütliches Bett oder die Dusche, die dich wärmt. Schreib sie dir auf. Spür die Dankbarkeit – und wie sie den Stress kleiner macht – und dich mehr ausfüllt.

Manchmal braucht es einfach eine Reise ins Kleine, um das Große im Alltag zu sehen.

Dieser 8. Artikel ist im Rahmen der Blogdekade im August 2025 entstanden.  #GedankenAusDemWohnwagen ist eine Reihe von Gedankensplittern, die während des Reisens hochkommen.

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