Monatsrückblick November 2020 – ein Monat voller Bewegung

Krass! Der November ist auch schon wieder vorbei. Wenn ich zurückblicke, dann war jede Menge Bewegung im vergangenen Monat: vor allem mit der Erstellung des Adventskalenders und mit der Konzipierung meines online Kurses stand ich vor großen Herausforderungen im digitalen Bereich, die Wahl in Amerika fand ich sehr nervenaufreibend, die Auswirkungen von Corona auf Schulkinder in meinen Schulen wurde für mich immer spürbarer. Das und noch einiges mehr hat mich persönlich sehr in Bewegung gebracht bzw. bewegt.

Warme Temperaturen im November 2020

Sonnenaufgang im November 2020

Ging es Dir auch so, dass Du in diesem November viel Zeit draußen verbringen konntest? Normalerweise beginnt da Schmuddelwetter, mit viel Regen, fast schon zum depressiv werden. Ganz anders im November 2020: dieser Monat war der viertwärmste November seit 1881 und das war deutlich zu spüren. Wir konnten viele Tage noch kaffeetrinkender weise draußen verbringen, die Sonne schien gefühlt jeden Tag und sogar am Geburtstag meines Mannes am Ende des Monats konnten wir am Nachmittag noch im Freien sitzen oder spazierengehen. Es gab unzählig schöne Sonnenauf- und -untergänge. Selbst die Tierchen, die bei uns normalerweise im Garten anzutreffen sind, schienen leicht irritiert zu sein. Für mich war das einer der schönsten November, die ich bewusst so erlebt habe.

Wahl in Amerika -endlich wieder Trumpfrei

Mit viel Spannung und Aufregung habe ich die Wahl in Amerika verfolgt und auf einen Wechsel gehofft. Aus verschiedenen Gründen haben mich die Haltung und die Kommentare des amtierenden Präsidenten oft erschreckt. Sei es die sexistische Äußerung “Grab them by the pussy, you can do anything”, die er im letzten Wahlkampf 2016 machte (und trotzdem gewählt wurde) oder die Bezeichnung von amerikanischen Gefallenen des ersten Weltkrieges, die auf einem Friedhof in Frankreich beerdigt sind, als “Verlierer” und “Trottel” . Uns ist sicherlich auch noch seine Äußerungen zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit Lichtein­strahlung oder der Injektion von Desinfektionsmitteln während der ersten Coronawelle gut in Erinnerung. Oder aber seine Haltung zur Einwanderungspolitik (Menschen, die aus sogenannten “shithole countries” nach Amerika kommen), Waterboarding, Klimawandel, Waffenbesitz, oder zuletzt die Begnadigungen, die in die Schlagzeilen gerieten. Ich glaube, wenn ich weiter nachdenke, dann würde mir noch viel mehr zu diesem Präsidenten einfallen, was bei mir Fassungslosigkeit und Übelkeit hervorruft. Und dieser Donald Trump führt sich wie ein Rumpelstilzchen auf, wenn es um die Wahlauszählung geht. Meiner Meinung nach hat er der Demokratie und dem Vertrauen in eine demokratische Wahl durch sein Verhalten (und dem seiner Anhänger) großen Schaden zugefügt. Große Erleichterung machte sich bei mir breit, als klar war, dass Joe Biden die Wahl gewonnen hat (auch wenn noch über diverse Klagen von Trump entschieden werden muss). Kamala Harris als erste Frau als Vizepräsidentin ist für mich noch ein “Zuckerl” on top. Ich bin gespannt, wie sie Amerika führen. Und erleichtert, dass die Ära Trump endlich ein Ende hat. Obwohl – sie geht ja noch fast zwei Monate und da kann er ja noch so einiges anrichten.

Auswirkungen von Corona auf junge Schulkinder

Auch in diesem Monat beschäftigte mich Corona vor allem in meiner Festanstellung als Schulsozialarbeiterin. In einer meiner Sprechstunden kam ein sehr junges Mädchen zu mir, blass und mit Augenringen, die einem Panda zu Ehre gereicht hätten. Sie beschrieb ihre panische Angst davor, selbst an Corona zu erkranken und ihre Familie damit anzustecken. Das bereitete ihr schlaflose Nächte und sie konnte sich nicht mehr konzentrieren. Wir haben zwar einen Weg gemeinsam mit ihrer Mutter gefunden, um ihr diese Last ein wenig von den Schultern zu nehmen. Für mich war diese Begegnung aber auch ein Zeichen, dass selbst an so jungen Kindern Corona nicht spurlos vorbeigeht und zu einer Belastung werden kann, die die Psyche und den Alltag stark beeinflusst. Ich denke, da kommt noch einiges auf uns zu.

Online-Kurs “Stressmanagement für LehrerInnen”

Für meinen online-Kurs “Stressmanagement für LehrerInnen”, der zu Beginn des neuen Jahres starten soll, habe ich mit LehrerInnen aus unterschiedlichen Schulformen und unterschiedlichen Alters meine Interviewreihe beendet. Das, was ich zum Teil zu hören bekam, hat mich sehr beschäftigt. Da fragen sich gestandene “LehrerInnen im reiferen Alter” unter anderem, wie sie ihren Enthusiasmus, mit dem sie einmal in den Beruf gestartet sind, unter den bestehenden Voraussetzungen und Herausforderungen wieder finden können und wie sie ihre ursprüngliche Freude am Lehrberuf erneut weiter geben können. Fast immer kam in den Interviews das Thema “Zeit” auf: Zeit für die SchülerInnen zu haben neben dem ganzen Verwaltungskram und den großen Klassen, die Trennung von privater und beruflicher Zeit und noch viel mehr. Selbstverständlich fließen die Erkenntnisse in den bevorstehenden Kurs mit ein. Als nächstes steht ein Impulsvortrag zu diesem Thema an, in dem ich hoffentlich genau das ansprechen kann, was LehrerInnen beschäftigt.

Was gab es sonst noch im November?

Gareth Harper on Unsplash und Bild des Adventkalenders
  1. Mein Buddy Judith Pfeiffer und ich haben uns zu einer “kleinen” Adventsblogchallenge entschieden: 24 Tage Inspirationen für den einzelnen Tag bis Weihnachten. Bei mir ist daraus ein Adventskalender geworden, den du hier findest.
  2. Gleichzeitig gibt es auf meiner Businessseite auf Facebook einen weiteren Adventskalender, auf dem ich Produkte meiner Partnerfirma vorstelle
  3. Endlich ist klar, dass mein Sabbatjahr Ende Januar starten kann. Einen konkreten Plan hatten wir ursprünglich schon. Der ist nun durch die derzeitige Situation komplett über den Haufen geschmissen, aber das ist auch unerheblich. Wir werden sicherlich etwas finden. Unser Wohnwagen steht uns auch noch zur Verfügung. Und schlimmstenfalls wird das Haus renoviert…..
  4. Nach wie vor versuche ich mit den  geführten Meditationen aus dem Oktoberkurs von Malira Barbara Kopp meinen Tag anders zu starten. Mal klappt es gut, dann wieder nicht. Aber ich arbeite daran.
  5. Digital stand ich immer wieder vor Herausforderungen: Adventskalender mit Türchen, die man öffnen kann? Oh mein Gott, wie geht das! Online Kurs nach und nach in Form bringen? Welche Plattform nutze ich da? Und wie? Facebook Post vorplanen? Auch das noch. Wie mache ich das am besten? Und so weiter. Stück für Stück konnte ich die eine oder andere Herausforderung abbauen, einiges steht mir noch bevor. Ach ja, ich liebe mittlerweile Plugins!
  6. Mein Claim steht!!!! Lange, lange hat es gedauert, viel Austausch hat stattgefunden, oft habe ich einen Entwurf erst geliebt, um ihn dann doch wieder nach ein paar Tagen zu verwerfen. Sei gespannt, ich werde ihn demnächst auf meiner Homepage mit einem dazugehörigen Artikel veröffentlichen. Als Deadline habe ich mir Ende Dezember gesetzt.
  7. Das erste Mal seit Jahrzehnten habe ich unseren Adventskranz nicht selbst gebunden und geschmückt, sondern gekauft. Die Zeit habe ich anderweitig verbraucht (z.B. zum bloggen).
  8. Adventskalender für die 22-jährigeTochter gepackt. Einem “Mama, bekomme ich eigentlich auch noch einen Adventskalender?” konnte ich nicht widerstehen.

Aussicht auf Dezember

  1. neues Projekt Jahresrückblog 2020 mit Sympatexter Judith Peters
  2. Adventsblogchallenge mit Judith Pfeiffer
  3. Weihnachtsbaum aussuchen, veganes Weihnachtsmenü mit der Tochter planen (und Fleischbraten für den Göttergatten. Manchmal ganz schön schwierig), Plätzchen backen (die natürlich wieder vegan), Lieblingsweihnachtsmusik raussuchen…..
  4. Impulsvortrag für den online-Kurs durchführen und weitere Planung des Kurses “Stressmanagement für LehrerInnen” für den Start im Januar
  5. Jahresabschluss an meinen Schulen
  6. Claim veröffentlichen
  7. Bloggen, bloggen, bloggen
  8. ….

Unser gekaufter Adventskranz

Ich wünsche euch eine angenehme, ruhige und schöne Adventszeit!

Monatsrückblick Oktober 2020 – Anspannung und Entspannung

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Ich glaube, ich beginne jeden Monatsrückblick mit diesen Worten, aber genau das ist mein Gefühl: So ein Monat geht vorbei wie nix! Noch sind zwei Monate des Jahres übrig und ich frage mich, ob ich das, was ich mir bis dahin vorgenommen habe, auch alles so schaffe. Was war denn eigentlich los im Oktober?

Entspannung unter dem großen C

Nach wie vor schwebt Corona und die daraus resultierenden Beschränkungen über uns allen. Am Anfang des Monats hatte ich jedoch noch den Eindruck: Unser Urlaub ist möglich (wenn auch nicht ganz so, wie geplant), Treffen ebenso, es geht ein wenig mehr Richtung Normalität. Zumindest zu Beginn des Monats. 

Auf der Insel Mainau

Wie gesagt: Urlaub war angesagt und aus verschiedenen Gründen entschieden wir uns für eine kleine, aber feine Ferienwohnung am Bodensee, 200 m vom See entfernt, ganz in der Nähe eines schönen Parks und fast schon mit Schönwettergarantie. So saßen wir in den 5 Tagen oft bei Sonnenschein draußen, in irgendeinem Café, waren unterwegs und genossen die offensichtlich restlichen sonnigen Tage im Oktober. Natürlich hatte ich jede Menge Material zum Arbeiten und Lesen dabei, letztendlich habe ich jedoch nur einen ganz kleinen Teil “abgearbeitet”, was dem schlechten Internet geschuldet und eigentlich gar nicht so verkehrt war.

bei Judith Peters

Nach den wundervollen 5 Tagen ging es noch für 2 Tage in den Schwarzwald. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher bei Sympatexter Judith Peters und ich stellte fest: Sie ist so, wie sie auch auf den Videos rüber kommt. War eine angenehme kurze Stippvisite. Danke, dass wir vorbeischauen durften!

Wir freuten uns auf ein Hotel mit Wellnessbereich in einem kleinen Kurort mit inkludiertem Essen. Aber: Wellnessbereich? Ausgebucht. Veganes Essen? Trotz Anmeldung gibt es nicht (siehe einen meiner letzten Blogartikel). Heißer Latte Macchiato? Gibt es auch nicht, nur lauwarm. Parkplatz mit inbegriffen? Fehlanzeige. Also versuchten wir das Beste draus zu machen und waren an dem einzigen Regentag in unserer Urlaubswoche in einer größeren offenen Therme mit echt gutem Service. Auch in Zeiten des großen C´s habe ich mich dort gut aufgehoben gefühlt. Und so war alles in allem der Urlaub doch sehr erholsam und schön, so dass ich danach auch wieder gut in den Arbeitsalltag starten konnte.

Trotz Corona waren auch neben dem Urlaub Treffen möglich. Daher konnte ich nach fast ½ Jahr meine TrainerkollegInnen aus den Selbstbehauptungskursen sehen oder Arbeitskolleginnen und Freunde treffen. Das wird mir im kommenden Monat schon sehr abgehen.

Anspannungen und berufliche Herausforderungen

In meinem “Brotjob” bin ich sehr vorsichtig innerhalb der Kontakte, die ich tagtäglich eingehen muss. Mein Arbeitsumfeld ist ebenfalls sehr umsichtig, trotzdem bleibt da immer eine gewisse Unsicherheit, zumal bei mir zu Hause eine Risikogruppe sitzt.

Für meinen geplanten online-Kurs habe ich angefangen, Interviews mit LehrerInnen abzuhalten, um nicht komplett an ihnen vorbei zu planen. Das, was ich da zu hören bekommen habe, war nicht ganz unerwartet, aber trotzdem alles nochmals so umfangreich zu hören war dann doch beeindruckend.  Und es juckt mich in allen Fingern, schneller in der Planung voran zu kommen, aber der Tag hat halt doch nur 24 Stunden und irgendwann muss ich auch mal schlafen.

Eigentlich hatte ich mich auf eine Gesundheitsmesse, zu der ich als Ausstellerin mit meinen Gesundheitsprodukten gehen wollte, sehr gefreut. Leider wurde die Messe 4 Tage vorher dann doch abgesagt, aber in der jetzigen Situation wohl das Beste. Schnüff!

Momentan arbeite ich noch an meinem Claim und warte, dass mein Gehirn die absolut geile Idee hat, die mich sofort anspringt. Aber da muss meine Kreativität wohl noch weiter arbeiten…

Und sonst noch?

Im Oktober startete auch der Meditationskurs “Sonnengeküsst” mit Malira Barbara Kopp. Ich lerne immer mehr, mir am Morgen schon die Zeit einzuräumen, um mit einer Meditation anders in den Tag zu starten. Und wenn ich es nicht am Morgen schaffe (bisher war das nur 3 mal), dann hole ich das am Abend oder am Wochenende nach. Danke an Malira für den angestoßenen Lernprozess.

Leider habe ich derzeit an einer gesundheitlichen Diagnose zu knabbern. Dafür muss ich mir noch Infos einholen und eine Entscheidung treffen. Ist nichts lebensbedrohliches, aber Lebensqualität einschränkend. Nach meinen ganzen OP´s wegen Lipödem hatte ich gedacht, endlich Ruhe zu haben.

Eigentlich startet demnächst mein Sabbatjahr, weiß aber aus verschiedenen Gründen noch nicht den genauen Zeitpunkt. Was wir letztendlich in der Zeit machen? Keine Ahnung. Ursprünglich war ja großes Reisen angesagt. Unter anderem wollte ich meinen langjährigen Brieffreund in Indien besuchen (wir haben uns noch nie persönlich gesehen), aber das ist derzeit keine so gute Idee. Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Aussicht auf November:

Wenn ich in meinen Kalender schaue, dann wird im November viel Bewegung im beruflichen Bereich sein. 

Ich werde natürlich weiter in Planung mit meinem Sabbatjahr gehen und einen Plan-B entwickeln. Wir finden sicher etwas, was wir machen können.

Abwarten, was das Leben so mit sich bringt und sonnige Tage genießen…

Monatsrückblick September 2020 – Trubel ohne Ende

Nur noch drei Monate bis zum Jahresende! Das heißt, wir haben Ende September und es ist Zeit für den Monatsrückblick. Dieser Monat war echt vollgepackt. Die drei markantesten Ereignisse waren folgende:

Bloggingwoche mit Judith Pfeiffer

Diese Woche hat mich im September sehr beschäftigt, herausgefordert und inspiriert. Gemeinsam haben wir beschlossen, eine Woche jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen. Also haben wir unsere Köpfe zusammengesteckt, überlegt,uns gegenseitig interviewt, Tipps ausgetauscht und herausgekommen ist, wie ich meine, eine bunte Mischung aus sehr persönlichen, aber auch beruflichen Artikeln, eine Fotodokumentation, Wortwolkenkreationen und noch viel mehr. Meine Artikel inklusive Fazit findest Du unter https://anetteschade.de/category/bloggingweek/, die von Judith unter https://www.judithpfeiffer.de/web/blog/.

Wir beide hatten viel Spaß dabei und wollen auf jeden Fall noch mal ein gemeinsames Interview machen. Danke an Judith!

Doppelt erfolgreicher Start 

Damit ich bis zum Ende des Jahres meine kompletten Vorhaben auch umsetzen kann habe ich mir Unterstützung geholt. Zum einen das FOKUS-Coaching mit Julia Mack-Amanatidis und die Sympatexter Academy mit Judith Peters. Mit beiden startete ich am 21. September und ich merke jetzt schon: Das wird ordentlich viel und mich kribbelt es in allen Fingern, endlich was davon umzusetzen. Danke für die Aufgaben! Ich bin kräftig dabei und Du darfst gespannt sein, was so nach und nach kommt. Mehr wird noch nicht verraten….

Normaler Alltag in Zeiten von Corona?

Seit Mitte August ist in NRW die Schule wieder gestartet und in meiner Arbeit als Schulsozialarbeiterin ist so einiges los. Die Schüler*Innen müssen sich wieder an den “anderen” Alltag mit Maske gewöhnen (genauso wie die Lehrer*Innen) und es fällt ihnen zum Teil sehr schwer. Konflikte sind vorprogrammiert und bestimmen derzeit den einen oder anderen Tag. Da fand ich es ein großartiges Highlight, die Ausbildung unserer Streitschlichter*Innen, die wir im letzten Schuljahr nicht mehr beenden konnten, mit einer großartigen Truppe endlich abzuschließen, die durchwegs sehr sensibel vorgehen und die sehr verlässlich sind. Wir – zwei Lehrer*Innen und ich – sind sehr stolz darauf, sie in die Arbeit mit den Fünftklässlern entlassen zu können und sie dabei weiter begleiten zu dürfen. Ein echter Lichtblick!

Und was war sonst noch los?

  1. Spaziergänge in der Heide
  2. regelmäßige COVID-19 Testungen
  3. intensive Beratungen mit 2 lieben Kund*Innen
  4. Unser erste DDR (Damen-Dinner-Runde) seit Februar mit drei weiteren Kolleginnen
  5. Kommunalwahlen mit unerwarteten Ergebnissen
  6. kleiner Fahrradunfall…

Kleiner Ausblick auf den Oktober

Und auch im Oktober wartet so einiges auf mich. Hier eine kleine Auswahl:

  1. Zwei Workshops in der Sympatexter Academy
  2. Eine Woche Urlaub (keine Ahnung, wo es hingeht)
  3. Start Kurs “Sonnengeküsst” mit der lieben Malira Barbara Kopp
  4. Endlich wieder zwei Tage auf einer Messe mit “face to face”
  5. Hoffentlich noch viele schöne sonnige Oktobertage

Monatsrückblick August 2020 – Luft nach oben gibt es immer

Was? Schon wieder ist ein Monatsrückblick fällig? Irgendwie hatte dieser Monat gefühlt ICE-Tempo. Aber nicht von Beginn an, denn Anfang des Monats waren wir ja noch im Urlaub

Urlaub im Wohnwagen in Zeiten von Corona

Nach bereits zwei hinter uns liegenden Urlaubswochen (siehe Blogbeitrag Monatsrückblick Juli2020) und noch zwei weiteren vor uns waren wir so richtig im “Chill”-Modus. Ich merkte zunehmend, wie sich Entspannung breit machte. Nach wunderschönen Tagen bei den Plitvicer Seen und den doch etwas quirligerem Krk machten wir uns auf den Rückweg, wenn auch nur so laaangsam. Südtirol sollte das Ziel sein und letztendlich landeten wir nach einer Fahrt durch das wunderschöne Slowenien (kommt auf meine “To-Want”-Liste) kurz entschlossen in den Bergen von Venetien. Alleine das Bergpanorama, die Sprachmelodie der Italiener und Gebirgsflüsse ließen schnell ein Gefühl von Vertrautheit aufkommen. Ich habe längere Zeit in München gelebt. Ein(Kurz-) Ausflug nach Italien, vorrangig in der Toskana, war da immer wieder mal drin. In Venetien selbst waren wir aber noch nie und es ist echt wunderschön. Im kleinen Örtchen Terme di Arta  fanden wir einen kostenlosen Stellplatz mit kostenlosem Stromanschluss und Wasserversorgung. Geil! Endlich konnten wir mal so alles an elektronischem Spielzeug im Wohnwagen nutzen inklusive die Therme im Wohnwagen. Die funktioniert sonst nicht, weil das Solarpanel zwar Strom für die Grundversorgung, aber dann doch nicht genug für Extra-SchnickSchnack wie warmes Wasser aus der Therme bietet.

Terme di Arta

Und genau gegenüber lag ein kleines baufälliges Schlösschen, das unseren Traum vom eigenen Hof, Schloss oder irgendetwas in der Größenordnung für bestimmte Ideen, die so in unseren Köpfen spuken, befeuerte. Wer weiß, vielleicht wird das ja doch noch mal etwas?

Nach Venetien und wunderschönen ruhigen und erholsamen Tagen in den Bergen ging es dann doch weiter Richtung Heimat, nicht ohne vorher mit dem Wohnwagen über drei Pässe hintereinander zu fahren. Die Bremsen unseres Autos nahmen uns das irgendwann übel und wir mussten notgedrungen eine Zwangspause einlegen. Nach einem Abstecher an die Isar bei Wolfratshausen machten wir uns weiter auf den Weg nach München. Dort wollten wir uns mit einem Freund treffen, den ich bereits seit 10 Jahren nicht mehr im realen Leben gesehen habe und entsprechend groß war auch die Freude – natürlich mit Abstand. Und auch der Abstecher zum Viktualienmarkt – unserer alten “Hood” –  sowie der Spaziergang im englischen Garten (selbstverständlich am Eisbach vorbei) mit einem Besuch im Biergarten ließ ein wenig Wehmut aufkommen. Auch die Weiterfahrt und der erneute Stopp bei meinen Eltern, bevor es weiter nach Hause ging, verstärkten das Gefühl noch. Meine Wurzeln sind halt doch in Mittelfranken und Bayern.

Der Schulbeginn in NRW und der Start in ein neues Schuljahr, von dem keiner so recht weiß, wie das werden wird, holte mich allerdings schnell wieder aus meiner Erholungszone zurück.

SOMBA Kickstart-Kurse

Da war doch noch was im August? Ach ja, meine 5 Sommerkurse! Teilweise konnte ich nicht immer alle Inhalte online abrufen, da mir das Internet einen Strich durch die Rechnung machte, aber einen Teil habe ich zu Hause nachgeholt.  Was habe ich aus den Kursen gelernt und für mich mitgenommen?

  1. Es ist wichtig und wohltuend, mir einmal am Tag wenigstens für 30 – 40 Minuten Zeit für mich zu nehmen und in Form von Meditation mir etwas Gutes zu gönnen, egal ob am Abend oder am Morgen. Danke, Malira Barbara Kopp.
  2. Ich weiß jetzt, wie ich mich mit meinem Smartphone in ein besseres Licht, Location etc. rücken kann und werde das noch weiter üben. Danke an Antje Gildemeister.
  3. Kleine Tools können einen Alltag verbessern, Prioritäten setzen benötigt Zeit und der Umsetzungsmuskel muss ständig trainiert werden. Danke an Julia Mack-Amanatidis.
  4. Es ist nicht schlimm, den Händständ nicht in 4 Wochen hinzubekommen, immerhin habe ich nach über 30 Jahren meine Ängst überwunden und einen / mehrere Purzelbäume geschafft. Händständ ist das nächste Ziel. Danke an Judith Peters.
  5. Und Mikroabenteuer liegen vor der Tür. Dieses Wissen bewusst zu machen führte zum Übernachten im Garten (ohne Zelt), Ausflug zu den Alpakas, Brombeeren pflücken, Sterne beobachten, am Lagerfeuer sitzen und einfach kleine Dinge gemeinsam tun. Danke an Stefanie Seitz.
Alpakas in der Eifel

Und die gemeinsame Erkenntnis: raus aus der Komfortzone, mindfucks überwinden, Zeit  für andere Dinge einräumen, einfach etwas gemeinsam tun.

Ich hoffe, das kann ich mir in den Alltag retten!

Chor-Wochenende

Und ein weiteres Highlight im Monat August: unser Chor-Wochenende. Der Göttergatte und ich sind Mitglied in einem Gospelchor (mit modernem und zeitgenössischem Gospel). Ich bin mittlerweile aufgrund meiner Arbeitsbelastung und der Tatsache, dass ich derzeit nicht so gut stehen kann, passives Mitglied, nutze aber immer wieder solche Wochenenden oder Auftritte, um auf dem Laufenden zu bleiben, damit ich jederzeit wieder einsteigen kann. Lange wussten wir nicht, ob es stattfinden kann und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen und was wir überhaupt machen durften. Bereits vorher schon haben wir mit großem Abstand im Freien in kleinen Gruppen gesungen. Das ist anstrengend, wir sind trotzdem nicht vollzählig und immer abhängig vom Wetter. Unabhängig davon, dass sich die Chorgemeinschaft nicht mehr austauschen und treffen konnte.

Rhythmusübung für den sprechenden Chor

Mit einer kleinen Gruppe von ca. 25 Personen haben wir es gewagt, sind in einer Bildungsstätte im Westerwald gefahren und haben neben viel Austausch und anderen Angeboten von Chormitgliedern im Freien Rhythmusübungen gemacht sowie auch zwei kleine a capella Stücke gesungen. Nun weiß ich auch, dass der Popocatepetel in Mexiko liegt….

Außerdem gab es eine kleine Einführung in das Wünschelrutengehen, eine kleines Achtsamkeitstraining, Traumreisen, sing-a-song zu dritt (da gab es ganz viele songs aus meiner Jugend) und eine Wandergruppe. Also quasi immer irgendetwas, um mit den anderen etwas gemeinsam zu machen. Eine sehr schöne Erfahrung nach den vielen ruhigen und zurückgezogenen Wochenenden.

Und was erwartet mich im September?

  1. Das letzteTrimester in der Sympatexter academy mit Judith Peters startet und wir werden wieder bloggen, unsere Webseiten mit Leben füllen, viel Austausch haben. Ich freue mich schon darauf!
  2. Mit meinem Buddy aus dem letzten Trimester Aufblühcoach Judith Pfeiffer starten wir ein gemeinsames Experiment: 7 Tage – 7 Blogartikel. Ich freue mich darauf schon total und bin gespannt, wie das laufen wird. Du auch? Dann schau hier rein. Wenn wir uns es nicht anders überlegen, dann starten wir voraussichtlich am 11. September. Unter #bloggingwoche findest Du uns auch auf Instagram.
  3. Dann hoffe ich, dass das Wetter schön bleibt und wir noch viele Mikroabenteuer draußen erleben können.
  4. Vielleicht nochmals ein Wochenende im Wohnwagen? Wer weiß… Abwarten und Espresso trinken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen September mit vielen tollen Erlebnissen.

Anette

Mein Monatsrückblick Juli 2020- Raus aus der Komfortzone

Der Juli 2020 war geprägt von Aktionen, die mich raus aus meiner Komfortzone führten. Meine besonderen drei Highlights waren folgende:

1.       Sketchnotes

Aus der Überlegung heraus für ein neues Projekt zum Thema “soziales Lernen” an einer Grundschule habe ich überlegt, wie ich das bildlich gestalten kann. Dabei bin ich auf die Sketchnotes gestoßen. Und weil ich mir bei Neuem immer erst mal Hilfe hole, habe ich einen Minikurs mitgemacht und dabei auch Spaß am Zeichnen (wieder) entdeckt. Meine bisherigen Sketchnotes sind zwar nicht perfekt (wie ich das ja immer so gerne hätte), aber ich habe Zeit zum Üben und der erste Schritt ist getan.

Sketchnotes nach dem Minikurs von Simone Abelmann

2.       Urlaub

Mitte Juli startete unser Urlaub. Wir räumten unseren Wohnwagen ein und waren uns noch völlig unklar, wo es hingehen sollte. Wir wussten nur, dass wir zuerst meine Eltern in Mittelfranken besuchen wollten, die wir schon über ein Jahr nicht mehr in live gesehen haben. Wurde echt höchste Zeit. Und war auch richtig schön, beide zuhen. Wo es danach hingehen sollte – Schweden, Mecklenburg-Vorpommern, Italien, oder wer weiß was – das wollten wir spontan und coronaabhängig entscheiden. Das Solarpanel im Wohnwagen ermöglicht es uns ja ohnehin, autark zu stehen und geduscht wird mit einer Solardusche.

So spontan die Entscheidungen über unsere Reiseziele waren, so schön war auch jede einzelne Stelle, die wir besucht haben. Neben ein paar Tagen in Bayern und Österreich landeten wir schließlich in Ungarn am Plattensee. Von dort aus ging es zu den Plitvicer Seen in Kroatien und weiter auf die Insel Krk, wo wir aktuell noch stehen. Alle Ecken, die wir besucht haben, sind bisher total schön und ruhig gewesen, Krk ist bisher die erste quirligere Ecke. Demnächst geht es dann über Südtirol und Österreich nach München und von dort aus wieder zurück. So zumindest die derzeitige Planung.

Urlaubsimpressionen

3.       SOMBA Kickstart Kurse

Wow! 240 kostenfreie vierwöchige Sommerkurse sind im Rahmen von SOMBA (Sigruns online MBA) entstanden. Da ich ja derzeit Urlaub und auch Zeit übrig habe, scrollte ich mich so durch und fand das Angebot total überwältigend. Welchen Kurs sollte ich nehmen? Oder vielleicht auch zwei? Oder drei? Ganz passend dazu habe ich mich für den Kurs von Julia Mack-Amanatidis „Die FOKUS-Formel“ entschieden. Genau das richtige, wenn der Kopf immer so voller Ideen ist und die Gedanken sortiert werden müssen. Aber auch der Kurs „BusinessSelfie“ von Antje Gildemeister fand mein Interesse. Selfies von mir und dann noch posten? Ist ungewohnt und mache ich überhaupt nicht gerne. Der Kurs, der mich sofort angesprochen hat, war der Kurs von Malira Barbara Kopp „Sonnengeküsst – Meditation als Morgenritual“. Hier fand ich sowohl den Titel wie auch die Aussicht, endlich mal Zeit für Meditation zu haben, sehr bestechend. Wobei mir schon klar war, dass ich im Urlaub länger wach bin und es nicht um 7:30 schaffen werde. Aber egal, Zeit für mich und den Kopf etwas freier und zusätzlich Energie zu erhalten, ließen mich den Kurs als erstes buchen. Und dann war da noch der Kurs von Stefanie Seitz „Adventure up your life“. Mikroabenteuer entdecken. Ein neues Projekt mit meine Grundschülern oder vielleicht sogar den Patenkindern bzw. mit deren Vater (meinem Bruder)? Ne, ich hatte doch schon drei Kurse. Stefanie meinte jedoch, die Module sind sehr moderat aufgebaut und ich könne auch immer wieder was nachholen. Na dann! Hab mich dafür auch noch auf den letzten Drücker angemeldet.

Vier Sommer-online-Kurse

Der Kurs, der mich am meisten Überlegung kostete, war der Kurs von Sympatexter Judith Peters „Händständ your Business” (https://www.sympatexter.com/handstand-lernen-in-4-wochen-ist-das-wirklich-moeglich/. Warum? Weil die Idee so verrückt war zwischen allen anderen Kursen, weil es mir (für mich) unmöglich erschien, in 4 Wochen zum Handstand zu kommen und weil er als eine echte Herausforderung erschien. Hab ich schon gesagt, dass ich Herausforderungen liebe? Dazu musst du wissen, dass ich Lipödem Patientin bin und mir die Krankheit immer mehr von meiner Lebensqualität genommen hat, inklusive Sport. Trotzdem kämpfe ich dagegen und mache im Rahmen dessen, was möglich ist, das, was geht. Zu Prä-Corona-Zeiten kam ich da schon auf dreimal Sport in der Woche neben den Lymphdrainagen sowie immer wieder Nordic Walking Einheiten. Trotzdem sind die Beine schwer und die zu einem Handstand nach oben bringen…. Außerdem schrieb Judith, dass es ab einem bestimmten BMI nicht ratsam sei. Da bin ich als “Lipi” im fortgeschrittenen Stadium schon drüber. Also habe ich mich nicht angemeldet – und in den ersten beiden Tagen des Kurses so viel an Begeisterung in den sozialen Medien gesehen, dass ich Judith gefragt habe, ob ich doch noch einsteigen dürfe. Durfte ich und bin jetzt Mitglied der Händständgäng! Mittlerweile übe ich fleißig im Urlaub, was halt so geht und habe viel Spaß daran. Egal, ob bzw. wann ich zum Handstand komme, ich bleibe einfach dran und übe weiter. Fuck Lipödem! Yes!

So, fünf Kurse mache ich und freue mich sehr über die Inhalte. Ich kann zwar nicht immer alles sofort abrufen, da mir das Internet im Ausland immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht (höchste Zeit für einen anderen Anbieter!!), aber sobald es geht, bin ich bei den Inhalten, Arbeitsblätter bearbeiten, meditieren (wird allerdings häufig ein Abendritual), rufe vom Trello Board die Übungen für den Händständ ab und mache fleißig Selfies. Der Göttergatte kennt ja schon so einiges von mir und trägt es mit stoischer Gelassenheit und Ruhe. Eigentlich könnte er ja mitüben, aber dazu habe ich ihn noch nicht bekommen!!

4.       Und was kommt im August?

Ich freue mich noch auf knapp zwei weitere Wochen Urlaub, weitere Inputs aus den SOMBA-Kursen, ein neues Schuljahr, das Mitte August startet (und wer weiß wie?), letzte Inputs aus der Sympatexter Academy (gut, dass ich noch ein weiteres Trimester gebucht habe) und, und, und….

Und wie lief Dein Juli?

Eine weitere schöne Sommerzeit, vollgepackt mit schönen Momenten wünscht Dir

Am Plattensee

Anette aus dem Wohnwagen

Monatsrückblick Mai 2020 – ein Monat, der es in sich hatte

Wow, was war das für ein Monat, wenn ich so zurückblicke. Es ist wahnsinnig viel passiert und ich bin deutlich aus meiner Komfortzone heraus gekommen. In diesem Monat gab es für mich viele Dinge und Begegnungen, die nicht stattfinden konnten, dafür aber auch Vieles, was ich  zum ersten Mal (mit) erlebte, und es gab ganz viele Momente, für die ich dankbar bin. Aber eines nach dem anderen:

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