Blogdekade 2025,  Gedanken aus dem Wohnwagen

#GedankenAusDemWohnwagen: Einfach offline sein

In den letzten Wochen hatte ich nur wenig bis gar kein Internet. Dann wurde auch noch mein Laptop kaputt. Was für mich zunächst ein mehr oder weniger kleines Drama war (bin gerade in einem online Programm), entpuppte sich doch als Gewinn. Keine Nachrichten, kein endloses Scrollen, keine ständige Erreichbarkeit. Und weißt du was? Es war richtig gut!

Wir unterschätzen oft, wie sehr uns die Flut an Informationen belastet. Jede Schlagzeile, jede Push-Nachricht, jede Meinung in den sozialen Medien – all das landet in unserem Kopf und beansprucht Energie. Wir fühlen uns informiert, aber oft auch erschöpft, unruhig, überladen. Und bewegen die Nachrichten ständig in unseren Köpfen hin und her.

Ohne Internet habe ich gemerkt, wie viel stiller es in mir wurde. Kein Vergleich, kein ständiges „Ich müsste noch…“, sondern einfach nur da sein. Der Blick ging weg vom Bildschirm und hin zur Natur, zu den Geräuschen um mich herum, zu den kleinen Momenten, die ich sonst vielleicht übersehen hätte. Die Grille, die am Abend zirpt, der klare Sternenhimmel, der Geschmack meines Tees am Morgen.

Manchmal ist weniger Input der größte Gewinn. Wir brauchen nicht immer alles wissen, sofort reagieren oder permanent online sein. Manchmal ist es heilsam, bewusst abzuschalten – nicht nur das Handy, sondern auch den inneren Drang, überall dabei sein zu wollen.

Ein kleiner Mini-Impuls für dich: Probiere heute, eine Stunde offline zu gehen. Kein Handy, keine Nachrichten. Schau, wie es dir damit geht. Vielleicht spürst du auch, dass Ruhe zurückkehrt – ganz von selbst.

Offline sein ist kein Verlust. Es ist ein Geschenk an dich selbst.

Dieser 7. Artikel ist im Rahmen der Blogdekade im August 2025 entstanden.  #GedankenAusDemWohnwagen ist eine Reihe von Gedankensplittern, die während des Reisens hochkommen.

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