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Eine Buchempfehlung: “Den Geist beruhigen”

Matthew Johnstone ist ein australischer Autor, dem es gelingt, mit prägnanten und gleichzeitig originellen Illustrationen gepaart mit leicht verständlichem Text ein komplexes Thema anschaulich darzustellen. Er bezeichnet sich selbst als “Bildübersetzer“.


Mich haben bereits seine beiden Bücher zum Thema Depression fasziniert, nämlich “Mein schwarzer Hund” und “Mit dem schwarzen Hund leben”. Mit diesen autobiografischen Büchern erklärt er verständlich, was es bedeutet, mit einer Depression zu leben, mit ihr umzugehen und (im 2. Buch) wie nahestehende Menschen jemanden helfen können, der an einer Depression erkrankt ist, ohne sich selbst komplett aus den Augen zu verlieren. Diese beiden Bücher sind echt toll.


Heute geht es aber um ein weiteres Buch von ihm: “Den Geist beruhigen – eine illustrierte Einführung in die Meditation”. Der Titel sagt schon, um was es geht – um Meditation. Und zwar um Meditation als “Mittel, um unserem Bewusstsein eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen” (Matthew Johnston, Vorwort).

Eine Auszeit von was? Von unserem Alltag, von der ständigen Erreichbarkeit, von unzähligen Mails etc. Gönnst Du Dir keine Auszeit, dann kann das ganz schnell unter anderem zu Stress führen. Dieser wiederum kann Schlafschwierigkeiten etc. fördern. Darüber habe ich ja zum Beispiel im Artikel “Fünf Säulen eines gesunden Stressmanagements” geschrieben.

Ohne Pausen geht uns aber auch die Fähigkeit, kreativ zu werden, unserer Fantasie freien Lauf lassen zu können, verloren. Meditation kann einen Ausgleich schaffen, ohne als Zeitverschwendung, Luxus oder gar Esoterikkram abgetan zu werden.

Matthew Johnston zeigt anhand der Bildersprache auf, wie der natürliche Zustand unseres Geistes beschaffen ist und wie es ist, wenn das nicht mehr der Fall ist. Das ist der Grund, warum Du Deinen Geist beruhigen solltest. Meditation als Möglichkeit, den Geist zu beruhigen und um wieder in den natürlichen Zustand zu kommen.


Im Buch sind die Vorbereitungen für eine Meditation beschrieben, auf was es ankommt und wie Du den Fokus auf Deinen Atem lenkst. Eine Atemübung hat mir besonders gut gefallen: Die Vorstellung, Tiefseetaucher zu sein, der auf dem Meeresboden sitzt und einfach nur atmet und Sauerstoffbläschen aufsteigen lässt.

Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, mit Meditation anzufangen, aber nicht so recht weißt, wie, wo, wann und was – im Buch findest Du Antworten. Und wenn Du schon mal meditiert hast und wieder starten möchtest, dann ist das Buch ein guter Wiedereinstieg.


Oder, um es mit Matthew Johnston zu sagen: Du kannst weder gut noch schlecht, weder richtig oder falsch meditieren. Starte einfach, übe es, wie Du als Kind auch Fahrradfahren üben musstest. Und sei stolz auf Dich, dass Du es einfach versuchst.

In diesem Sinne: atme ein…….. und wieder aus!

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