Stressmanagement

5 Tipps, die dir aus stressigen Situationen heraushelfen

Du kennst das: Die Arbeit wird immer mehr, du hast das Gefühl, du musst noch mehr und härter arbeiten, um überhaupt durchzukommen und irgendwie wird deine To-Do-Liste anstatt kürzer immer länger. Am Abend kannst du nur noch schwer abschalten. Unabhängig davon, dass das der beste Weg in einen Burnout ist, will ich dir im Folgenden 5 Tipps geben, wie du in einer stressigen Situation für dich sorgen kannst.

1. Atmung

Unsere Atmung kommt und geht ohne unser Zutun. Das ist doch wunderbar, da sie uns dadurch am Leben hält. Darüber hinaus können wir sie beeinflussen, um zum Beispiel stressige Situationen gut bewältigen zu können. Normalerweise atmen wir alle eher flach, als ob unsere Lungen direkt unter dem Hals sitzen würden. Wenn wir nun aber tief in den Bauch atmen, dann holen wir mehr Sauerstoff in unseren Körper. Der geht wiederum in unsere Zellen und unser Gehirn wird mit Energie versorgt. Es beruhigt unser gestresstes Gehirn und schickt die Botschaft: “Alles ist in Ordnung, es droht keine Gefahr”.

Eine kleine Übung dazu: Atme 4 Sekunden lang ein, halte ca. 7 Sekunden den Atem leicht an und atme 8 Sekunden lang, also doppelt so lange wie beim Einatmen, wieder aus. Diese 4-7-8 Atmung wirkt sofort, wenn du dich gestresst fühlst. Dabei sind die Zahlen 4-7-8 Anhaltspunkte. Am besten machst du die Übung am offenen Fenster. So kommt mehr frische Luft und damit mehr Sauerstoff im Körper an.

2. Gedanken sind keine Tatsachen

Halte inne, wenn sich deine Gedanken drehen, und hinterfrage: Was ist da gerade los? Sind meine Gedanken denn “nur” Gedanken und spielen sich in meinem Kopf ab oder sind es Tatsachen? Normalerweise will unser Gehirn uns vor Gefahr schützen und schickt uns alle möglichen Gedanken: “Was könnte Schlimmes passieren? Was solltest du tun bzw. nicht tun?”. Der Grund: Unser Gehirn will uns schützen. Das ist auf der einen Seite wichtig für das Überleben, auf der anderen Seite bringt es uns aber schnell ins Grübeln. Deswegen: Mache dir klar – Gedanken sind keine Fakten. Sie spielen sich in deinem Kopf ab und sind nicht die Realität. Mach diesen Check und du wirst sehen, dass sich dein Gehirn schnell beruhigt. So bleibst du handlungsfähig!

3. Natur

Gehe, sobald es dir möglich ist, raus in die Natur oder den nächstgelegenen Park. Das Grün wirkt beruhigend auf dich. Konzentriere dich darauf, was du draußen alles wahrnehmen kannst: Welche Blumen blühen gerade? Welcher Vogel zwitschert sein Lied? Wie viele Grüntöne kannst Du unterscheiden? Dadurch, dass sich dein Gehirn auf Positives konzentriert, ermöglichst du ihm den Zugang zu anderen Gedanken, weg von Belastendem. Und: Dein Gehirn kann sich nicht sowohl auf Positives wie auch Negatives gleichzeitig konzentrieren. Einmal zusätzlich tief durchatmen schadet dabei sicher auch nicht. Du kannst sehr wahrscheinlich die negativen Gedanken, die zuvor überwogen haben, abschütteln.

4. Bewegung

Baue regelmäßige Bewegung in deinen Alltag mit ein. Damit meine ich nicht das große Sportprogramm, sondern mal die Treppe statt des Aufzuges nehmen, einen kleinen Umweg zur Arbeit nehmen (und dabei das Gehirn mit neuen Eindrücken füttern), die Musik kurz anmachen und dazu tanzen. Bei letzterem vereinst du übrigens mehrere Dinge in einem: singst du mit, nutzt Du die Atmung. Tanzt du, bewegst du dich. Und gleichzeitig fütterst du dein Gehirn mit positiven Eindrücken. Nur zu, probiere es aus! Mache mehr von dem, was du bisher noch nicht gemacht hast. 1 ist immer größer als 0!

5. Perspektivwechsel

Wie bewertest du Dinge? Ist dein Glas halbleer oder halbvoll? Oder ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner? Deine Gedanken steuern, wie du dich fühlst. Und damit hast du es selbst in der Hand. Schau doch mal über den Tellerrand und bewerte Dinge anders. Wenn dir das schwerfällt, dann überlege, was dir ein guter Freund raten würde. Der will ja immer dein Bestes und würde dir nicht schaden. Dadurch kommt eine andere Betrachtung ins Spiel, die es dir leichter machen kann, Situationen bzw. Dinge zu akzeptieren oder sie aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

6. Fazit

Du merkst, durch kleine Veränderungen und Übungen kannst du dir in stressigen Situationen sofort helfen. Das ändert natürlich nichts daran, grundsätzlich an deinem Stresslevel zu arbeiten und es zu verringern, damit du nicht ins Grübeln, in eine Abwärtsspirale oder schlimmstenfalls in den Burnout rutschst.

Du kannst dir gerne mein pdf für 0 € herunterladen. Da findest du noch mehr Tipps. Gleichzeitig kannst du für dich überprüfen, ob du bereits kurz vor einem Burnout stehst und welche Anzeichen dir das sagen können. Natürlich kannst du mich auch jederzeit kontaktieren, wenn du überlegst, mit mir zusammenzuarbeiten. Ich freue mich, von dir zu hören.

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