Persönliches

Meine Bucket-Liste 2021

Was ist eine Bucket-Liste?

Hast Du den Film “Das Beste kommt zum Schluss” gesehen? Dieser Film heißt auf Englisch: “The Bucket List” und ist einer meiner Lieblingsfilme, den ich schon mehrmals gesehen habe.

Bild: Gerd Altmann auf Pixabay

Das Beste kommt zum Schluss ist eine Tragikkomödie mit Morgan Freeman und Jack Nicholson aus dem Jahr 2007. Beide kommen aus unterschiedlichen Situationen und Schichten, haben jedoch eines gemein: Sie haben Krebs im Endstadium und wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Beide schreiben und erweitern eine gemeinsame “Bucket-Liste”, eine Liste, was sie noch alles erleben und erledigen wollen, bis sie “den Löffel abgeben” (deswegen die deutsche Bezeichnung “Löffel-Liste“).

Es handelt sich also um eine Aufzählung bzw. eine Sammlung von Dingen, die man noch tun möchte, bevor man stirbt oder zu alt ist. Meiner Meinung nach sollte derjenige, der so eine Liste erstellen möchte, sich einfach überlegen, was er / sie noch machen möchte, welche Wünsche vorhanden sind, egal wie außergewöhnlich oder auch absurd sie zunächst klingen mögen.

Warum soll ausgerechnet ich eine Bucket-Liste schreiben?

Warum noch eine Liste? Gibt es in meinen Leben nicht schon genug Listen, vor allem To-do-Listen in meinen verschiedenen Bereichen? Und wollte ich nicht schon immer von den To-do-Listen hin zu den Ta-da-Listen oder auch To-want-Listen?

Das ist jetzt eine Gelegenheit, mich hinzusetzen und meine (bereits vorhandenen) Wünsche und Träume aufzuschreiben. Das gibt mir die Chance, mich schon zu freuen, das eine oder andere von meiner Liste streichen zu können und die Dinge vor Augen zu haben. Wenn sie nur in meinen Kopf existieren, dann schiebe ich sie möglicherweise doch so lange vor mir her, bis ich irgendwann nicht mehr laufen kann oder vielleicht so dement bin, dass ich mich nicht mehr daran erinnere. Und eigentlich ist in meinen Augen das auch die Botschaft des Filmes: Träume aufschreiben und in die Tat umsetzen, anstatt zu warten, bis es nicht mehr geht. In meinen gaaanz jungen Jahren erschien mir mein Leben endlos lange. Ich habe da zwar auch schon einiges umgesetzt, aber es passiert doch schnell, dass allzu abenteuerlich erscheinende Pläne durch Routine verdrängt, verschoben oder vergessen werden. Und ich will nicht auf mein Leben zurück schauen und sagen, dass ich gut gearbeitet habe und die Lebensqualität dabei verloren ging.

Also, Ärmel hochgekrempelt, Bucket-Liste schreiben und an die Umsetzung machen:

Bucketliste für Reisen (jetzt im Sabbatjahr oder später):

Coronabedingt ist unsere große Weltreise ja erst mal nicht so möglich, aber die (Reise-) Ziele, die ich habe, kann ich auch dann, wenn es wieder möglich sein wird, umsetzen. Und überhaupt wären meine Wünsche eh zu viel für ein Jahr. Mir geht es beim Reisen darum, andere Kulturen und Länder kennen zu lernen und mich damit auseinander zu setzen. Dazu gehört für mich auch immer, wenigstens soviel von der jeweiligen Sprache zu lernen, dass ich handeln und einen Smalltalk halten kann. Hier also meine Bucketliste für Reisen:

Lombok / Indonesien
  • Auf nach Borneo und im Urwald sein
  • Polarlichter beobachten, wo auch immer
  • Gletscher in Island
  • Machu Picchu in Peru besuchen
  • Patagonien bereisen
  • meinen Brieffreund in Indien persönlich kennenlernen (wir schreiben uns seit meinem 14. Lebensjahr) und auch gleich noch Indien bereisen
  • Angkor Wat in Kambodscha
  • Taiwan
  • Tauchen in Raja Ampat und Molukken und Fidji
  • Tauchen am Great Barrier Reef
  • mindestens 1 Monat auf Bali leben
  • Neuseeland bereisen
  • die restlichen größeren Inseln von Indonesien besuchen (Indonesien hat ja insgesamt nur ein wenig mehr als 17.000 Inseln…)
  • Mandelblüte in Japan sehen
  • und wenn es mal nicht so weit weg geht, gibt es ja noch einiges in Europa, was wir gerne noch (oder nochmal) sehen möchten, sei es Tauchen in Spanien, der unterste Zipfel Italiens, Slowenien, Urwald in Polen, die skandinavischen Länder….

Freizeit / Hobby / Familie / für mich

Das lässt sich für mich nicht wirklich trennen, sondern geht eher Hand in Hand (und ich merke, da sind auch noch Reiseziele dabei, warum auch immer):

  • wieder ein eigenes Motorrad besitzen und eine Motorrad Tour machen, bis der Ar… weh tut
  • mein Gitarrespiel wieder aufnehmen und verbessern (ich hab mal klassische Gitarre gelernt und war als Jugendliche Bassistin in einer Band), bis die Finger streiken
  • Klöppeln wieder anfangen (ja, ich habe Klöppeln in einer Klöppelschule gelernt)
  • den Jakobsweg gehen
  • 2 Wochen auf einer Almhütte ohne Strom verbringen
  • In einem Baumhaus übernachten
  • auf einem Hausboot durch Irland (und den Rest mit dem Auto)
  • Einmal Winterurlaub im Schnee in den Bergen verbringen
  • Weihnachten auf Römö / Dänemark
  • in einem Riad in Marrakesch übernachten
  • ein Schmökermarathon (bevorzugt im Bett), egal, ob blutige Krimis oder historische Romane, muss halt spannend sein.
  • wieder handschriftliche Briefe verschicken (und erhalten)
  • ohne Kompressionsstrumpfhose durch die Welt laufen können
  • Tanzen gehen können
  • mir selbst ein Blumenabo schenken
  • barfuß im Schnee laufen
  • im Mondschein im Meer baden
  • Im Sommer im Freien schlafen und Sterne beobachten
  • direkt am Meer wohnen, so dass ich quasi vom Bett ins Meer fallen kann (See würde auch schon genügen)
  • …und zwar am liebsten mit einem eigenen Hof, um…
  • …Selbstversorgung anzukurbeln (Gemüsebeete anlegen, einwecken, vielleicht auch ein paar Tierchen?)
  • den Mut haben, meine grauen Haare raus wachsen zu lassen und nicht mehr färben (wäre jetzt im Lockdown bzw. im Sabbatjahr Gelegenheit dazu)
  • mal wieder ein Gospelkonzert mitsingen können
  • eine Ayurvedakur in Indien machen
  • eine riesengroße Sommerparty veranstalten
  • einmal vor Picassos “Guernica” in Madrid stehen (und auch andere Bilder von ihm im Original sehen)
  • das Haus ausmisten
  • …um dann in den Keller eine Sauna einzubauen
  • Bad renovieren mit ultrageiler großer Dusche
  • ein E-Bike kaufen und auf Tour gehen
  • meine Knie operieren lassen
  • Harambee in Kenia unterstützen
  • die Freiheit haben, meine Entscheidungen für was auch immer wann auch immer zu treffen
  • mehr Meditation in mein Leben holen
  • meine Familie in Bayern dann besuchen können, wann ich will
  • mit dem Wohnwagen einfach losziehen können, wenn wir gerade Lust darauf haben
  • Taizé besuchen
  • Fallschirmtandemsprung
  • auf den Spuren von Gaugin in Polynesien wandeln (und seine Bilder ebenfalls im Original ansehen)
  • Das Leben feiern

Berufliche Bucketliste

Aktueller Online-Kurs für Lehrer*innen
  • ein Kinderbuch mit meiner Tochter schreiben
  • mein online-Kurs-Angebot veröffentlichen und erweitern
  • meine Homepage endlich zufriedenstellend fertig machen
  • mindestens 52 Blogartikel in diesem Jahr (bin auf einem guten Weg, dies ist mein 5. Artikel)
  • gerne wieder eine Blogchallenge
  • mein Arbeitszimmer ausmisten und arbeitsfreundlich gestalten
  • die Steuererklärung mal endlich rechtzeitig erledigen
  • die sozialen Medien “beherrschen und bedienen”
  • ein Business Fotoshooting
  • Freebie erstellen
  • Newsletter beginnen
  • einen online-Kurs für Lipödem Patientinnen erstellen
  • Teilnehmerin an der “Content Society” von Judith Peters
  • genügend Beschäftigung für meinen Kopf
  • als digitale Nomadin arbeiten können (gerne auch vom Wohnwagen aus)
  • meine Gesundheitspädagogik mit einbringen
  • in meinem Network Partnerunternehmen President Team Member werden

Fazit

Ui, jetzt beim Schreiben habe ich schon richtig Lust auf das eine oder andere bekommen. Auch dafür ist diese Liste gut: mich mit dem auseinanderzusetzen, was ich will, mir das bewusst machen, indem ich es niederschreibe und es somit visualisieren. Und kennst Du nicht auch das unbeschreibliche Gefühl, etwas abhaken zu können? Heißt es in diesem Falle doch, wieder etwas mehr Lebensqualität erreicht zu haben und mein Leben mit Erfahrungen und Erlebnissen gefüllt zu haben. Und zu erkennen, was mir wirklich wichtig ist.

Diese Liste ist sicher nicht vollständig und wird weiter wachsen. Du willst mehr erfahren?

Stay tuned.

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