Monatsrückblick

Monatsrückblick Februar 2026 – mein Geburtstagsmonat

Was für ein bombastischer Monat, ganz im Zeichen meines runden Geburtstages. Es war Zeit zu feiern, innezuhalten, manche Rückschau zu halten und gestärkt daraus hervorgehen, neue Weichen setzen.

Mein Ereignis des Monats

Viel Vorbereitung, viele Telefonate und Absprachen waren nötig, um meinen 60. Geburtstag schließlich so feiern zu können. Es war ein wunderschöner Tag voller Wärme, Lachen, Gesprächen, Tanzen, Spielen und er wirkt noch nach.

Ich habe gefeiert mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Manche begleiten mich seit der Schulzeit, manche sind später dazugekommen. Und plötzlich standen sie alle in einem Raum – wie ein lebendiges Zeitdokument. Wir haben gespielt, getanzt, vegan gegessen, gelacht, geredet, gespendet für Harambee , Erinnerungen geteilt, im Fotobuch Spuren hinterlassen. Es war laut und leise zugleich. Voll und sehr echt. Was mich besonders bewegt hat:
Zu sehen, wie sich Wege entwickeln. Wie wir uns verändern. Wie wir Krisen überstehen. Wie wir wachsen – manchmal freiwillig, manchmal gezwungenermaßen. Ich habe für mich gedacht: „Vielleicht ist das auch das, woran ich zutiefst glaube: Dass in jedem von uns so viel mehr steckt, als wir in stressigen Zeiten fühlen können. Dass Klarheit entsteht, wenn wir hinschauen. Dass Kraft zurückkommt, wenn wir aufhören, nur zu funktionieren.“ 60 fühlt sich nicht wie ein Abschluss oder wie eine überstandene Geburtstagsfeier an. Es fühlt sich an wie eine weitere bewusste Entscheidung: für Haltung, für Tiefe, für Echtheit.

Herzlichen Dank auch an Carola und Christian von der Strumpffabrik in Kerpen/Eifel, die meine Ideen von einem komplett veganem Geburtstagsfest in ihrer tollen Location wunderbar umzusetzen wussten, so dass keine:r etwas vermisst hat.

After Birthday shock

Im Eifer des Gefechts habe ich etwas in der Location vergessen – meinen Laptop. Ausgerechnet ich, die sonst organisiert, strukturiert, vorbereitet ist. Zuerst habe ich es gar nicht bemerkt. Als ich jedoch mein neues Angebot quasi als Geburtstagsangebot vervollständigen wollte, merkte ich, dass er fehlt. Die ersten Stunden ohne ihn waren… unruhig. Ein kleines inneres Zappeln. Dieses „Ich müsste doch…“. Aber gleichzeitig war da etwas anderes: Raum. Keine Mails, kein „nur mal eben schnell was machen“. Stattdessen Nachklang zur Feier fühlen, ein wenig Müdigkeit, Freude, ein bisschen Wehmut. Und ganz viel Dankbarkeit. Vielleicht war genau das die eigentliche Geburtstagsbotschaft:
Nicht immer funktionieren. Nicht immer reagieren. Nicht immer sofort wieder im nächsten Projekt sein. 60 fühlt sich gerade nicht wie Tempo an. Sondern wie Bewusstsein.

Und manchmal braucht es offenbar erst einen vergessenen Laptop, damit man merkt, dass das Leben auch ohne Dauerverfügbarkeit weitergeht.

Spoiler: Es tut es. Und es fühlt sich erstaunlich gut an.

Das mache ich nur für mich

  • Nach meiner Reha im letzten Jahr war ich relativ fit und beweglich, mit der Erkrankung im Oktober / November und der anschließenden Erschöpfung war mir Bewegung nur schwer möglich. Daher verflog das Ergebnis der Reha leider schnell. Nun habe ich wieder angefangen und bisher Aquafitness und Rehasport in meine Wochen integriert. Ziel ist es, mit Pilates und Ausdauersport weiterzumachen. Die Termine stehen, ich will es aber nicht überstürzen, so dass ich mich wieder überfordert fühle. Bisher ist es ein guter Weg .
  • Ebenso habe ich mir professionelle therapeutische Hilfe gesucht und gefunden. Es scheint momentan die richtige Person zu sein. Mehr Termine werden Klarheit bringen.
  • Rückzug an Karneval tat mir in diesem Monat gut. Nachdem ich schon Ende Januar auf dem Chorwochenende merkte, dass mir zu viele Menschen noch nicht gut tun, habe ich als Karnevalsmuffel sowieso vermieden, an Umzügen etc. teilzunehmen. Eine gute Entscheidung.
  • „Machen Sie das, was Ihnen gut tut“ war eine Empfehlung. Das mache ich schrittweise. Dazu gehört für mich, an den sonnigen Tagen rauszugehen, mich mit den Menschen umgeben, die mir guttun, mir erlauben, bestimmte Dinge nicht zu machen.
  • Ich nehme in meiner Healygruppe an einem Programm während der Fastenzeit teil.

Was war sonst noch los?

  • Seit Anfang Februar begleite ich eine gute Bekannte mit dem Healy und entsprechenden Analysen. Es tun sich manch verschüttete Herausforderungen auf, die bisher nicht so präsent oder tief verborgen geglaubt waren.
  • Mein neuestes Programm steht nun in den Startlöchern. Dadurch, dass ich eine gewisse Zeit ohne Laptop war (siehe oben), verschiebt es sich ein wenig, denn da steht noch wichtiger „Feinschliff“ an. Es wird ein 1:1 Programm für erschöpfte Pädagog:innen vorzugsweise aus dem Bereich Schule. Also sei gespannt, was in der nächsten Zeit kommen wird.
  • Ein gewisser Weltschmerz macht sich angesichts der vielen Krisenherden und neuen Kriegen breit. Die alten sind noch nicht beendet und schon wird kräftig gezündelt und mit Menschenleben gespielt. Ich verstehe nicht, dass Menschen nicht einfach in Frieden miteinander leben können.

Das habe ich im Februar gebloggt

Im Februar war wieder einmal Blogdekade. In dieser Zeit versuchen wir in meiner Bloggerbubble „The Content Society“ innerhalb von 10 Tagen 10 Artikel zuschreiben. Warum ich immer wieder teilnehme? Weil mich so eine Aktion in der Gruppe aus meiner Blogflaute bringt, weil es mich zum Schreiben antreibt und ich das einfach gerne mache, weil mein Perfektionismus immer wieder in Frage gestellt wird, weil Entwürfe ans Licht kommen, statt zu verstauben, weil es mir einfach Spaß macht. Punkt! Diesmal sind acht Artikel entstanden, teils sehr persönlich. Hier sind sie in der Reihenfolge der Veröffentlichung:

Darauf freue ich mich im März

  • Mein neues Angebot kommt voraussichtlich im März. Ich freue mich darauf, es veröffentlichen zu können.
  • Am 18. März veröffentlichen wir, Judith Pfeiffer und ich als „Once Upon A Coach“ eine spezielle Podcastfolge im Rahmen des Podcasthon 2026. Dabei dürfen wir eine wohltätige Organisation vorstellen, die wir unterstützen wollen. Unsere Wahl ist auf Harambee in Kenia gefallen. Diese Bildungsorganisation hat drei Schwerpunkte der Hilfstätigkeit: Schule (Schulbesuche werden Kindern aus ärmsten Familien ermöglicht mit Hilfe von Patenschaften), Social Living (du kannst im Spendenshop auswählen, wofür deine Spende verwendet werden soll) und Mikrokredite für Familien, um sich selbst zu helfen. Schau und hör doch einfach mal rein.
  • Mehr Beweglichkeit in den Alltag (wieder) integrieren

Wenn du grundsätzlich auf dem Laufenden bleiben willst, dann melde dich an für meinen Newsletter. Hier findest du alle zwei Wochen unter anderem Tipps aus meinem Coaching Bereich sowie Informationen zu geplanten und bevorstehenden Aktionen. Also nix wie ran an den Newsletter. Er kostet dich keinen Cent und du kannst ihn jederzeit wieder abbestellen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert