Adventsblogchallenge

Adventskalender Tag 10 – eine kleine Achtsamkeitsübung:

Wir werden dauernd berieselt und ständig sind wir mit irgendetwas beschäftigt: sei es, dass Musik im Hintergrund läuft (wie bei mir relativ häufig), der Fernseher an ist und wir aber gar nicht so recht mitbekommen, was da läuft, oder wenn wir mal mit etwas fertig sind wir sofort überlegen, was könnte ich als nächstes tun. Diese Dauerberieselung oder Dauerbeschäftigung macht es uns schwer, uns auf uns selbst zu konzentrieren und zu bemerken, was uns unsere Stimme eigentlich gerade sagt. Kindern, denen mal langweilig ist, können ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen und so ist es auch bei uns Erwachsenen.

Deshalb ist es von Zeit zu Zeit gut, aus dieser Situation herauszukommen, sich Zeit für sich zu nehmen und sich eventuell auch regelrecht abzuschotten. Aber keine Angst, ich meine damit nicht eine Stunde, einen Tag oder gar länger, sondern nur für 10 Minuten.

  1. Versuche täglich ca. 10 Minuten einfach nichts zu tun. Dazu kannst Du dich hinlegen oder einen anderen bequemen Platz suchen. Und mit Nichts tun meine ich auch Nichts tun – keine Musik oder Fernseher im Hintergrund, kein Buch, kein Handy, gar nichts.
  2. Wenn es Dir gut tut, dann kannst Du deine Augen schließen. Konzentriere Dich nun auf Deinen Atem bzw. auf das Ein- und Ausatmen. Versuche das Ausatmen länger zu halten als das Einatmen. Wenn Du merkst, dass das klappt, dann kannst Du das Ausatmen so verlängern, dass es doppelt so lange ist, wie das Einatmen.
  3. Bist Du zur Ruhe gekommen? Versuche dich nun bewusst wahr zu nehmen: Wie fühlt sich Dein Körper gerade an? Welche Gedanken gehen Dir gerade durch den Kopf? Sind sie wichtig oder können sie auch einfach weiterziehen? Was fühlst Du? Wie liegst Du? Drückt irgend etwas? Ist Dir warm genug? Riechst Du vielleicht etwas? Gibt es sonst noch etwas, was Du wahrnimmst?
  4. Kehre wieder ins Hier und jetzt zurück, indem Du Deine Augen öffnest.

Meiner Erfahrung nach bist Du nach so einer Übung ruhiger und kannst gelassener in Deinen Alltag zurückkehren. Versuche daraus ein Ritual zu machen, dass Dich täglich zur Ruhe bringt.

Oder es mit Pippi Langstrumpf zu sagen:

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