Adventsblogchallenge

Adventskalender Tag 22 – eine Buchempfehlung

Nach dem gestrigen Zitat ist mir der heutige Beitrag fast schon zugeflogen: ich stelle Dir ein Buch vor, das schon 1943 veröffentlicht wurde und meiner Meinung nach immer noch aktuell ist:

Du kennst es vielleicht? Und wenn nicht, kennst Du vielleicht das eine oder andere Zitat daraus wie:

“Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.”

Der Fuchs aus “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupery

Antoine de Saint-Exupéry hat uns mit seinem Werk ein zeitloses und wunderbar erzähltes Märchen (?) hinterlassen. Eigentlich kann man dieses Buch nicht kurz zusammenfassen, ohne etwas von der Magie beim Lesen zu nehmen. Ich habe aber eine Zusammenfassung gefunden, die meiner Meinung nach das Buch gut widergibt:

“Der Erzähler muss mit seinem Flugzeug mitten in der Sahara notlanden, „tausend Meilen von jeder bewohnten Gegend entfernt“. Da begegnet er einem seltsamen Jungen, der ihm verrät, er sei ein Prinz von einem kleinen Stern. Den verließ er, als er an der Liebe seiner Rose zu zweifeln begann. Sie versteckte nämlich ihre Zuneigung hinter widerspenstigen Reden. Dass dies nur aus jungfräulicher Scham und Angst geschah, verstand der kleine Prinz noch nicht. Auf seiner langen Reise durch den Weltraum traf er zuerst einen König ohne Untertanen, der nur befahl, was ohnehin geschah. Auf dem zweiten Planeten lebte ein Eitler, der ständig bewundert werden wollte. Es folgte ein Säufer, der trank, um zu vergessen, dass er sich schämte, weil er trank. Einen Geschäftsmann, der die Sterne kaufen und besitzen wollte, verstand der kleine Prinz noch weniger als den König, den Eitlen und den Säufer, aber was er auf dem fünften Planeten beobachtete, gefiel ihm: Da zündete ein Mann bei Sonnenuntergang die Laternen an und löschte sie dann wieder in der Morgendämmerung. Aber der Laternenanzünder teilte die Begeisterung seines Besuchers gar nicht, denn sein Planet rotierte immer schneller und er musste immer häufiger nach den Laternen sehen. Der Geograf, den der kleine Prinz dann traf, erschreckte ihn mit der Behauptung, Blumen seien vergänglich und unbedeutend. Nachdem er auf die Erde gefallen war, lernte er Menschen wie den Händler kennen, der Pillen gegen den Durst verkaufte, weil man durch den Verzicht auf das Trinken 53 Minuten pro Woche sparen konnte. Ein Jahr lang wanderte der kleine Prinz über die Erde. Unterwegs befreundete er sich mit einem Fuchs, der sich von ihm zähmen ließ und ihm zum Abschied ein Geheimnis verriet (siehe obiges Zitat). Und obwohl der kleine Prinz auf der Erde viele, viele Rosen sah, versteht er nun, dass seine Rose für ihn einmalig ist und er sich um sie kümmern muss. Um heimkehren zu können, lässt er sich von einer Giftschlange beißen. Das geschieht, als es dem Erzähler gerade gelungen ist, nach tagelanger Arbeit sein Flugzeug zu reparieren und dem Tod in der Wüste zu entgehen.”

Quelle: https://www.dieterwunderlich.de/Saint_Exupery_prinz.htm (c) Dieter Wunderlich

Das Buch ist mehrfach interpretiert und analysiert worden.

Mein Vorschlag an Dich: Lies es einfach, lass es wirken und mach Dir Deine eigenen Gedanken dazu. Mich berührt es nach all den Jahren, nachdem ich es das erste Mal gelesen habe, immer noch sehr.

Ein Kommentar

  • Bonnbon

    Oh, ein tolles Kalendertürchen. Ich liebe den kleinen Prinzen. Wie fein, dass du das Buch gerade jetzt vorstellst – kann der kleine Prinz uns doch immer wieder daran erinnern, die Welt und unsere Erlebnisse einmal mit anderen Augen, mit Sanftmut, Kinderaugen und tiefster Anteilnahme zu betrachten.

    Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest!

    Pamela

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