Adventsblogchallenge

Adventskalender Tag 4 – Barbarazweige

Heute ist der 4. Dezember – Zeit, Barbarazweige zu schneiden. Noch nie gehört?

Was ist zu tun?

Der Tradition nach werden am heutigen Tag Zweige von einem Kirschbaum (oder anderem frühblühenden Gehölz wie Forsythie) abgeschnitten und in frisches Wasser gestellt. Damit sie an Weihnachten auch schön blühen solltest Du folgendes beachten:

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  1. Hat es schon gefroren? Der Kirschbaum benötigt Minusgrade, damit die Zweige in der Wohnung blühen. War das bisher nicht der Fall, dann kannst Du die Zweige einen Tag lang ins Gefrierfach stecken.

2. Günstig ist es außerdem, die Zweige nicht direkt in die warme und beheizte Wohnung zu stellen, sondern erst mal in einen kühlen Raum, so dass sie sich akklimatisieren können.

3. Immer wieder Wasser wechseln ist ebenfalls von Vorteil.

Woher kommt die Tradition?

Warum machen wir das überhaupt, außer dafür, dass ein blühender Kirschzweig an Weihnachten uns Freude beschert?

Barbara gilt als Volksheilige, die für ihre Glaubensüberzeugung gestorben ist. Die genaueren Umstände erspare ich euch. Der Legende nach ist sie auf dem Weg ins Gefängnis an einem Kirschzweig hängen geblieben, den sie in ihre Zelle mitnahm und in ein Glas Wasser stellte. Nach ihrem Tod stand der Zweig in voller Blüte.

Barbara gilt als Schutzheilige von Mädchen und Gefangenen, sie ist aber auch die Schutzpatronin vieler Zünfte. Am 4.12. ist ihr Gedenktag, deswegen schneidet man heute die Barbarazweige ab. Im gesamten deutschsprachigen Raum gibt es außerdem noch verschiedenes regionales Brauchtum.

Egal aus welchen Gründen – ich schneide mir jedes Jahr am 4.12. Barbarazweige ab und freue mich, wenn ich an Weihnachten bereits einen kleinen Frühlingsgruß in der Wohnung stehen habe.

Probiere es doch einfach mal aus!!

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