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Hilfe, ich bin Affiliate!

Seit kurzem bin ich Affiliate für den Masterkurs von Katrin Hill. 

Was heißt das für mich und was “muss” ich jetzt tun? Welche Prozesse habe ich da angestoßen? Aber schön der Reihe nach:


Was ist ein Affiliate?

Bevor ich weiter ins Thema eintauche hier der Versuch einer kurzen Definition:

Als sogenannter Affiliate erhalte ich für den online Verkauf eines online Produktes eine gewisse Provision. Es gibt auch Modelle, in denen für den Click auf ein Werbemittel oder für die Vermittlung von Kundenkontakten (sogenannter Leads) Provisionen bezahlt werden. Mir persönlich gefällt die Definition, dass der Affiliate die “Schnittstelle zwischen Händlern und potenziellen Kunden” ist (siehe Wikipedia). Dafür wird ein sogenannter “Affiliate-Link” erstellt, durch den eindeutig zugeordnet werden kann, von wem der neue Kunde kommt.


Was bedeutet das nun?

“Ich werde doch kein Affiliate. Wenn, dann empfehle ich einfach so, weil ich von etwas überzeugt bin.” 

So oder so ähnlich habe ich anfangs gedacht.

Das eine oder andere habe ich immer schon weiter empfohlen – weil es mir gefallen hat, mich etwas überzeugt hat, ich selber eine positive Auswirkung von etwas verspürt habe. Wer macht das denn nicht? Das Restaurant nebenan, die die leckerste Pizza ever servieren, der Friseur, der toll schneidet und meine Wünsche 1a umsetzt, oder der Reiseort, der mich fasziniert hat. Diese Empfehlungen sind alle unentgeltlich, kommen aber von Herzen. Weil ich davon überzeugt bin.

In meinem Business – ich bin Coach für Stressmanagement, aber auch im Networkmarketing tätig (siehe hierzu meinen Artikel zum Thema Coaching und Network Marketing) – ist eine Weiterempfehlung durch zufriedene Kund:innen Gold wert. Es gibt schon Unterschiede zum Networkmarketing wie z.B. eine mehr oder weniger große Anfangsinvestition und der Aufbau eines Teams, das Du betreust. Aber auch hier geht es um Empfehlungen.

Wenn mir ein Unternehmen gut gefällt bzw. ich davon überzeugt bin, dann habe auch ich das in meinen Artikeln verlinkt oder persönlich weiterempfohlen. So halte ich das z.B. mit “The Content Society” – mein Blog Imperium von Judith Peters aka Sympatexter. Seit einiger Zeit bin ich Mitglied und jede:n, der mich etwas zu meinen Artikeln oder Bloggen fragt, verweise ich dorthin. Im letzten Jahr habe ich verlängert und das bestimmt nicht, weil es mir nicht gefällt. Eher im Gegenteil- ich liebe es und habe viel gelernt und umgesetzt. So kam es, dass ich auch für Judith Affiliate wurde. Mehr dazu später.

Auch Fort- und Weiterbildungen, an denen ich teilgenommen habe und von denen ich einiges mitgenommen habe, erwähne ich immer wieder in meinen Blogartikeln mit einer Weiterempfehlung. Die, die mir nicht gefallen haben, übergehe ich stillschweigend. 

So ist das auch im Network Marketing. Da bin ich Beraterin für eine Firma eines Münchner Arztes, von deren Produkten ich mich erst überzeugt habe und schließlich Beraterin wurde. Warum soll ich denn keine Provision erhalten, wenn ich etwas empfehle? Ich empfinde das absolut nicht als unmoralisch, denn für Dich als Kund:in entstehen dabei ja keine Mehrkosten. Ich empfinde das viel mehr als eine Aufwandsentschädigung. Aber auch dazu später mehr.

Und nun begebe ich mich also auf´s Terrain des Affiliates. Und lerne aktuell gerade, wie ich als Affiliate für den Masterkurs von Katrin Hill agiere.

Zwei Perspektiven sind mir dabei besonders wichtig:


Affiliate aus der Sicht als Kund:in:

Wenn ich als Kund:in zum Beispiel ein Produkt suche (vor allem, wenn es etwas teurer ist), dann lese ich Rezensionen bzw. Testiomonials von Menschen, die das schon ausprobiert haben und eine gewisse Erfahrung damit gemacht haben. So kann ich durch gezielte Information davon profitieren und das wählen, das meinen Erwartungen sehr nahe kommt. Mit den Produkten meiner Partnerfirma war das ähnlich: ich war auf der Suche nach etwas, was mir in meiner damaligen gesundheitlichen Situation weiterhelfen konnte. Eine Freundin empfahl mir diese Produkte und ich testete erst – bevor ich begeistert Beraterin wurde und nun anderen Menschen zu einem ähnlichen Erlebnis verhelfe.

Genauso mache ich das auch, wenn ich Fortbildungen bzw. Weiterbildungen, Unterstützung in bestimmten Bereichen suche. Also zum Beispiel bei der Erstellung meiner Homepage. Da stieß ich auf Judith Peters, las Empfehlungen bzw. Testimonials ihrer Kundinnen und war relativ schnell in ihrem Kurs. Erstmalig investierte ich für mich damals ziemlich viel Geld in mein Vorwärtskommen und habe es nicht bereut.

Im letzten Februar suchte ich Unterstützung, um mit meinem Business voran zu kommen. Ich überlegte hin und her, schaute mir verschiedene Kurse an, machte schließlich drei Tage kostenfreies Training bei Katrin Hill mit und konnte ihrem Team Löcher in den Bauch fragen. Mich beeindruckte, wie schnell und souverän die Antworten auf meine Fragen kamen. Das erzeugte bei mir den Eindruck: “Die wissen, wovon sie sprechen.” Keine leeren Versprechungen auf meine Zweifel hin (ich wollte in meinem Sabbatjahr damit beginnen, wusste aber nicht, ob ich das umsetzen kann), kein Zuckerguss, sondern ehrliche Antworten. Ebenso konnte ich mit Iris Weinmann, die damals als Affiliate für Katrin Hill fungierte und die ich aus “The Content Society” kannte, Tacheles reden. Letztendlich überzeugte sie mich und ich buchte schließlich den wohl teuersten Kurs in meinem Leben über sie. 

Wichtig: ich zahle als Kund:in nicht mehr, nur weil ich über einen Affiliate-Link buche. Die Person, die dahinter steht, die mich beraten hat und eventuell auch weiterbegleitet, die erhält dafür eine Provision für ihre Arbeit.


Aus der Sicht als Affiliate

Nun bin ich also Affiliate. Meine erste Frage: Was muss ich eigentlich tun? Das Produkt / den Kurs empfehlen mit meinem eigenen link? Oder was eigentlich?

In meiner Partnerfirma im Network Marketing mache ich das ja ohnehin schon: ich lasse Menschen die Produkte testen, empfehle die Produkte, die ich kenne (nicht die, die ich noch nie ausprobiert habe), berate sie ehrlich und freue mich über jede zufriedene Kund:in, die mich wiederum weiterempfiehlt.

Also kann das als Affiliate doch nicht so schwer sein – dachte ich. Meine erstes Tun als Affiliate ging im November 2021 für ein Online Bundle raus, von dem ich ein Teil war. Natürlich bewarb ich es, auch als ich im Ausland war. Plötzlich aber konnte ich mich nicht mehr in der Seite meiner Affiliate Verwaltung einloggen, warum auch immer. Sollte meine ganze Arbeit umsonst gewesen sein? Danke an Melanie Lehmann, dass es dennoch funktionierte. Scheinbar, wie sich später herausstellte.

Im Dezember entschloss ich mich, Affiliate bei Judith´s Programm “The Content Society” zu werden. Dabei machte mir erneut die Technik einen Strich durch die Rechnung: Das Einloggen war trotz angeblicher Freischaltung erneut nicht mehr möglich und als es schließlich wieder funktionierte, hatte sich meine dortige Benutzer ID geändert (bis heute im übrigen). Das bedeutete, dass auch die Bewerbung des Online-Bundles sehr wahrscheinlich ins Leere lief. Außerdem konnte ich aufgrund schwankenden und instabilen Internets nur sporadisch posten, an Videos oder Interviews war gar nicht zu denken.

Fakt ist, ich habe dabei einiges gelernt, wie es nicht funktioniert.

Nun steht der Masterkurs von Katrin Hill an und ich bin erneut Affiliate.  Bereits jetzt merke ich, dass mir die vorangegangene Erfahrung zu Gute kommt. Ich bin registrierter Affiliate, mein link funktioniert!

Außerdem erhalte ich bei Katrin ein Affiliate Training, also wie ich es am besten bewerbe und wie eben nicht, welche Möglichkeiten ich einbeziehe, welche Posts etc. Ein guter Einblick in ihre Launch Strategie ist inklusive – und für mich die Möglichkeit, einen Launch erneut zu trainieren. Ein Launch ist im Übrigen die Phase, in der ein online Produkt beworben wird, bevor es überhaupt gekauft werden kann.


Was ist als Affiliate wichtig?

Nach den vorangegangenen Erfahrungen wie auch aus dem Network Marketing haben sich für mich zwei wesentliche Punkte herauskristallisiert:


Zeit investieren

Bild: nattanan23 auf pixabay

Aussäen, informieren, informieren, für Fragen zur Verfügung stehen, meine eigene Geschichte erzählen, informieren usw. Irgendwann mal kann ich daran denken, die Ernte einzubringen. Im Network Marketing heißt das für mich, dass ich z.B. auf Messen gehe, eigene Events anbiete, online zur Verfügung stehe, Fragen beantworte und mich natürlich auch immer weiter schule.

Das ist bei einem Affiliate nicht anders: Ich weise aktuell gezielt auf das Angebot des Masterkurses von Katrin Hill hin und wende mich über Social media, Newsletter etc. an eine breitere Öffentlichkeit. Menschen fragen an, wollen mehr wissen. Ich beantworte ihre Fragen per Telefon, Zoom, plane eine kleine Videoserie, in der ich von meinen Erfahrungen berichte, überlege mir einen Zusatzbonus, poste auf allen Kanälen, die mir zur Verfügung stehen  – ab nächster Woche. Denn aktuell ist mein Internet noch nicht sonderlich stabil (ich bin noch im Ausland).

Und wenn ich das jetzt so alles aufschreibe und lese weiß ich, dass die Provision, die ich bei einer Buchung über meinen link erhalte, eine wohlverdiente Aufwandsentschädigung ist. Immerhin investiere ich meine Zeit und  gehe in Vorleistung.


Beraten, nicht überreden

Bild: yesno florian schmetz on Unsplash

Positive Erfolgsgeschichten lassen mich als Kund:in staunen und rufen ein Gefühl von “Das will ich auch” hervor. Als Kund:in will ich aber auch wissen, was die Seite hinter der Erfolgsgeschichte ist, um besser einschätzen zu können, ob das Programm, der Kurs überhaupt für mich geeignet und machbar ist. Ich will nicht hören: “Im Sabbatjahr ist das ja toll, da hast Du Unmengen an Zeit”, wenn ich vorher klar kommuniziere, dass ich auch reisen möchte und die Erfahrung abgefragt habe, wie es ist, von unterwegs aus zu arbeiten. Wenn ich das Gefühl bekomme, jemand will mich überreden, dann kaufe ich erst recht nicht. Ich möchte selbst entscheiden können, indem ich genügend Informationen erhalten habe und auch mal “behind the scenes” blicken konnte.

Als ehemalige Teilnehmerin von Katrin´s Masterkurs habe ich den Kurs quasi von innen gesehen bzw. durchgearbeitet. Daher kann ich aus meiner Erfahrung heraus eine Einschätzung abgeben, was wann für jemanden in welcher Situation sehr wahrscheinlich machbar und umsetzbar ist. Ich konnte zum Beispiel nicht alles sofort bearbeiten und umsetzen. Teilweise hat mich die Zeit im Masterkurs viel Energie gekostet und ich musste manchmal einen Spagat hinlegen. Einiges habe ich im Nachgang gemacht und das war für mich persönlich gut so. Jede:r macht das eben so, wie es möglich ist. Verloren geht dabei trotzdem nichts. Das zu kommunizieren liegt in unserer Verantwortung -also der der Affiliates. Und dabei kann es bei ernst gemeinter Beratung schon mal herauskommen, dass das Programm für jemanden nicht geeignet ist oder die Person nicht für dieses Programm oder eben die Zeit dafür noch nicht da ist oder andere Voraussetzungen fehlen – oder es eben sehr gut geeignet ist. Menschen, die bei uns anfragen und mehr wissen wollen, vertrauen darauf, eine ehrliche Antwort zu erhalten.

Mag sein, dass dann vielleicht weniger Menschen über mich buchen, aber nach meinen ethischen Grundsätzen bin ich lieber offen und ehrlich, als dass ich irgendjemand etwas erzähle, was den- / diejenige überredet, den Kurs zu buchen und es dann vielleicht doch nicht passt. Ich möchte das bieten, was ich selbst gesucht habe, als ich vor der Entscheidung stand.

Aber es ist auch nicht zu vernachlässigen, dass der oder die künftige Teilnehmer:in letztendlich selbst die Verantwortung hat, vor dem Buchen sich möglichst gut zu informieren, Wir Affiliates können die ehrliche Information dazu geben.


Fazit

Foto: Katrin Hill

Ich bin Affiliate für den Masterkurs von Katrin Hill aus vollster Überzeugung. Wer sich bei mir informiert, kann mir Löcher in den Bauch fragen. Sofern ich das beantworten kann, werde ich das auch transparent und verantwortungsvoll tun. Und wenn nicht, dann suche ich mit Dir zusammen nach der Antwort.

Ich möchte, dass Du eine fundierte Entscheidung aus vollster Überzeugung treffen kannst.

Beim Masterkurs musst Du dich sicherlich auch auf den Prozess einlassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manches, was mir zunächst widerstrebte zu tun, doch effektiv ist und mich weitergebracht hat. Der Kurs war für mich teilweise anstrengend, aber auch unheimlich effektiv. Und das zahlte sich für mich letztendlich aus. So sehr, dass ich Affiliate für Katrin geworden bin und meinen eigenen Kurs demnächst erneut launchen werde.

Außerdem freue ich mich sehr, die Affiliate Strategien von Katrin zu lernen und umzusetzen – ein weiterer Effekt.

Damit Du testen kannst, ob die Art von Katrin zu Dir passt, findet vom 22.02. – 24.02. eine dreitägige kostenlose Trainingsserie statt. Du kannst Dich hier ohne Verpflichtung dafür anmelden: https://anetteschade.de/TrainingsserieAnmeldung.

Wenn Du jetzt Fragen zum Masterkurs hast und / oder mich und meine Vorgehensweise näher kennenlernen willst, dann melde Dich doch bei mir.

P.S. Alle links zum Masterkurs von Katrin Hill sind im Übrigen genau die Affiliate links, von denen ich gesprochen habe. Du zahlst bei einer kostenpflichtigen Buchung nicht mehr, ich erhalte eine Provision.

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