Stressmanagement

18 Schritte, um direkt im Burnout zu landen

Du steckst bis zum Hals in Arbeit? Befürchtest, wenn es so weiter geht, rutscht Du direkt in den Burnout? Als ehemalige Burnoutpatientin kenne ich ziemlich viele Wege, wie Du es noch schneller und ziemlich sicher schaffst:

Meine ultimativen 18 Tipps:

  1. Neinsagen war gestern, sag zu allem Ja. Nein sagen macht Dich nur unbeliebt. Sagst Du aber Ja, dann weiß Dein:e Chef:in, dass er / sie sich auf Dich verlassen kann, wenn er /sie Arbeit abzuwälzen hat. So machst Du dich unentbehrlich und unersetzbar.
  2. Perfekt ist nicht genug. Versuche, die 120 %oder mehr Marke an Perfektion zu knackent. Nur wenn Du Arbeit ablieferst, die mehr als perfekt ist, erhältst Du Anerkennung von Deinen Kolleg:innen sowie Deinem / Deiner Chef:in.
  3. Gib nie etwas ab. Die anderen machen es eh nicht gut genug und Du willst es doch perfekt haben (siehe Punkt 2). Wozu also um Hilfe bitten?
  4. Die Arbeit droht Dich zu ersticken? Macht nichts. Bleib einfach am Ball, dann schaffst Du das schon. Du willst doch niemanden zeigen, dass Du es eventuell nicht schaffen könntest…
  5. Mach Überstunden, am besten unbezahlte. Das sieht Dein:e Arbeitgeber:in sicher gerne. Was sollst Du mit soviel Freizeit?
  6. Jammern ist nicht. Darüber reden hilft Dir auch nicht. Du bist eine Einzelkämpferin. Was soll Dir jemand raten? Also mach bloß keinen Kurs / Coaching. Egal ob in der Gruppe oder alleine. In der Zeit, die Du dafür aufwenden müsstest, kannst Du schon wieder etwas abarbeiten. Und in Deine Situation kann sich eh niemand hinein versetzen, schon gar nicht so ein Coach mit seinem Gelaber.
  7. Essen kochen für die Familie? Die müssen halt mal warten oder sich selbst etwas kochen. Oder am besten Fast Food. Das kostet nicht viel Zeit und satt wird man davon auch noch. Nährwerte im Essen oder frisches Kochen wird nur überbewertet.
  8. Betreibe keinen Sport. Der kostet Dich ebenfalls Zeit und Du bist hinterher nur ausgepowert. Wie sollst Du da noch arbeiten können?
  9. Schlafen? 5 Stunden reichen auch. Kannst ja am Wochenende, wenn Du Zeit hast, früher schlafen gehen. Und wenn Du mal nachts wach werden solltest und sich Deine Gedanken sofort um die Arbeit drehen – gut so. Dann bist Du ja direkt mittendrin und kannst aufstehen und weiter arbeiten.
  10. Triff Dich bloß nicht mit Freund:innen oder geh weg (Kino oder so). Auch das kostet nur Zeit, die Du besser für Deine Arbeit aufwenden solltest. Außerdem: was sollst Du Deinen Freund:innen schon erzählen? Die verstehen das ohnehin nicht.
  11. Mache am besten nur dann Urlaub, wenn Du unbedingt musst. Und nicht zu lange, sonst gewöhnst Du dich an einen anderen Rhythmus und die Rückkehr in die Arbeit fällt Dir schwer.
  12. Mach es möglichst allen Recht. Das macht Dich beliebt und Deine Arbeitskolleg:innen wissen, wem sie ihre Arbeit geben können, wenn sie nicht weiter wissen oder früher gehen wollen.
  13. Rasenmähen oder Staubsaugen? Kauf Dir einen Roboter, dann hast Du wieder Zeit für das Wesentliche.
  14. Trink genug Kaffee oder koffeinhaltige Getränke, damit Du immer schön wach bist und Deine Arbeit erledigen kannst.
  15. Probleme Deiner Kinder? Dafür gibt es doch Schulsozialarbeiter:innen. Die können das sowieso viel besser erledigen.
  16. Hausarbeit? Entschuldige, aber wozu bist Du verheiratet?
  17. Shoppen gehen kostet nur Geld und Zeit. Lass es lieber sein. Wem sollten neue Klamotten auffallen? Du bist ja ständig in der Arbeit. Da brauchst Du das nicht.
  18. Warum solltest Du Deine Einstellung verändern? Bisher ging doch alles ganz gut. Also bleib dabei und begrüße Deinen Burnout.

Fazit

Du hast sicherlich bemerkt, dass meine Anleitung, im Burnout zu landen, blanke Ironie ist. Niemand möchte sich in diesen Zustand freiwillig begeben und sich hilflos fühlen. Trotzdem habe ich die einzelnen Punkte von einigen Klient:innen zu hören bekommen oder kenne es selbst von mir. Keine Frage, ein Burnout ist eine ernste Sache und sollte nicht verharmlost werden. Machst Du dir aber anhand meines Artikels Gedanken zu Deinem eigenen Handeln und Verhalten, dann ist damit schon viel gewonnen.

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Wenn Du mich, meine Einstellungen und meine Art des Coachings näher kennenlernen möchtest, dann schau in meine weiteren Blogartikel rein und / oder melde Dich bei mir zu einem 20-minütigem Kennenlerngespräch..

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