Gedanken aus dem Wohnwagen,  Stressmanagement

#6 Gedanken aus dem Wohnwagen – Stress und Glück Teil 2

Nachdem ich meine Gedanken zum Zusammenhang zwischen Stress und Glück veröffentlicht habe, hat mich das Thema nicht losgelassen. Daher möchte ich heute noch weitere Punkte mit Dir teilen, die meiner Meinung nach zu einem positiven Umgang mit Stress verhelfen und damit den Weg zu mehr Glück in Deinem Leben frei machen.

  • Ein wichtiger Punkt ist, dass Du dich mit Menschen umgibst, die Dir guttun. Auch damit richtest Du den Blick auf Positives in Deinem Leben und gibst Deinem Gehirn die Möglichkeit, eine neue Sichtweise zu programmieren. Es ist doch nichts Schlimmeres, als ständig einen nörgelnden und nervigen Menschen um sich zu haben. Jemanden, der ständig (und damit meine ich auch ständig, nicht einmal) davon erzählt, wie schlecht es ihm / ihr geht, wie gemein das Leben bisher war. Du fühlst Dich hinterher ausgelaugt und deprimiert, stimmt´s? Schreib doch mal auf, mit wem Du die meiste Zeit verbringst und überlege, wie gut Dir diese Person aktuell tut. Dabei verstehe ich unter „gut tun“ Menschen, die Dich motivieren, die sehen, was Du alles Tolles machst und Dir das auch sagen, mit denen Du gerne Deine Zeit verbringst, weil sie Dich z.B. zum Lachen bringen. Die Dir ein Lächeln auf´s Gesicht zaubern und bei denen Du dich hinterher noch energiegeladen fühlst. Wenn das nicht der Fall ist, dann solltest Du dir überlegen, ob Du Deine Zeit mit ihnen reduzierst oder sie anders gestalten kannst, damit mehr Freude darin liegt.
  • In meinen Gedanken aus dem Wohnwagen zum Thema „Warum ich blogge“ habe ich ja bereits das expressive Schreiben angedeutet. Auch bei Stress kann das hilfreich sein: indem Du 10 Minuten lang ohne nachzudenken aufschreibst, was Dich stresst oder gerade einen Großteil Deiner Gedanken einnimmst, hast Du es erst mal los (nicht gelöst, das muss nach einigem Abstand noch erfolgen) und Deine Grübelketten können dadurch deutlich geringer werden. Das bedeutet, dass Du sehr wahrscheinlich wieder besser schlafen kannst, weil Dein Gehirn erst mal entlastet ist. Du kannst Dich wieder besser konzentrieren, weil Dich die eine Sache nicht mehr so beschäftigt. Das macht wiederum Platz für andere Gefühle. Logisch, oder?
  • Vergleiche Dich nie und nimmer mit anderen. Es wird immer jemanden geben, der / die etwas besser kann, macht oder handelt. Na und? Ich kann mich noch sehr gut an das Gefühl erinnern, wenn wir in der Schule eine Arbeit zurück bekommen haben und meine Mutter nach den Noten der anderen gefragt hat (die meist besser waren als ich). Oder aber die Vergleiche der „Sandkastenmütter“ (ich nenne sie so) untereinander. Was welches Kind schon konnte und wer die bessere Mutter ist. Dieses Gefühl möchte ich nicht mehr haben, aber auch niemandem geben. Solche Vergleiche ziehen Dich und Deine Stimmung nur herunter, machen Stress. Wie wäre es, wenn Du die Leistung anderer eher als Ansporn betrachtest? Das verändert Deinen Blickwinkel und Deine Sicht auf die Dinge. Und vor allem: sei doch stolz auf das, was Du bereits alles erreicht hast!
  • Und zu guter Letzt der arg überstrapazierte Begriff der Achtsamkeit  und des Selbstmitgefühls dir selber gegenüber. Kannst Du das? Achtsam mit Dir selbst sein? Ich kann das nicht immer. Das hat etwas mit Deinem „inneren Antreiber“ bzw. Deinen Glaubenssätzen zu tun, die Dir möglicherweise nicht erlauben, Fehler auch mal stehen zu lassen, sondern es allen recht machen zu müssen? Die Dich veranlassen, dich selbst dafür zu verachten, wenn mal etwas schief läuft? Diesen inneren Antreiber / Kritiker solltest Du am besten einen Tritt geben. Frage Dich doch vielmehr, was Deine beste Freundin oder ein Dir nahe stehender Mensch Dir raten würde. Was würde sie zu einer bestimmten Situation sagen? Bestimmt nicht, dass das, was Du gemacht hast, großer Mist ist. Sei milde mit Dir und hab mehr Mitgefühl. Durch mehr Achtsamkeit (ein Thema für sich) schaffst Du mehr Raum dafür.

Teilst Du meine heutigen Gedanken? Gerne kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen, wie Du das siehst – den Zusammenhang zwischen Stress und Glück. Für mich jedenfalls ist ein gesundes Stressmanagement eine perfekte Grundlage für mehr Glücksgefühle im Leben. Und diese wiederum eine gute Basis für mehr Gesundheit insgesamt.

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