Gibt es eigentlich sowas wie einen “Blog-Kater”? Eine Nachlese

Vor einer Woche haben Judith Pfeiffer und ich unseren letzten Artikel im Rahmen unserer Bloggingwoche veröffentlicht. Dabei haben wir uns vorgenommen, innerhalb einer Woche jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen. Mehr dazu kannst Du in meinem Fazit zu dieser Woche lesen.

Wie komme ich aber auf jetzt auf den Begriff “Blog-Kater”?

Alexas Fotos auf Pixabay

Wenn ich den Begriff “Kater” genauer definieren will, dann komme ich im Netz – neben dem Tier ,der männlichen Katze – bei Wikipedia auf folgende Erklärung: “Als Kater oder Katzenjammer … bezeichnet man umgangssprachlich das Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge von übermäßigen Alkoholkonsum. Die auslösende Alkoholmenge variiert von Mensch zu Mensch und ist mitunter tagesformabhängig.”

 

Was bedeutet das für mich?

Eine Woche lang haben Judith und ich gebloggt, wir haben uns Gedanken gemacht, Zeit genommen, passende Themen und Bilder gesucht, Zooms abgehalten, ein Video gedreht, alles auf den sozialen Medien gepostet etc. Das große Finale war dann schließlich letzten Freitag mit unserem Fazit, in dem wir die komplette Woche noch einmal Revue passieren ließen. 

Am Samstag war dann auf einmal gar nichts mehr. Zugegebenermaßen: die Woche war anstrengend.Das neben meinem Job mit Familie zu wuppen war deswegen gut zu machen, da meine Familie ausgerechnet in dieser Woche mit dem Wohnwagen unterwegs war (Heul!) und die letzten sonnigen Tage an der Ostsee verbrachte. So “störte” mich nichts und ich konnte mich auf das Bloggen konzentrieren. 

Am Freitag hatte ich noch das Gefühl: war eine coole Woche, sehr lehrreich, aber jetzt reicht es auch wieder. Ich war müde und froh, ausschlafen zu können. Und am Samstag fehlte dann doch irgendetwas. Ich hatte auf einmal Zeit, die ich während der letzten Woche für das Bloggen verwendet hätte, und auf einmal war da eine Leere. Komisch, hatte ich so noch nie, zumindest nicht aufgrund fehlenden Schreibens. War meine geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, wie sie laut Definition von Katzenjammer bei Alkohol vorkommen kann? Ich glaube nicht. Aber trotzdem war so ein eigenartiges Gefühl.

Abhilfe

Abhilfe schaffte mir die Vorbereitung auf das nächste Trimester bei der Sympatexter Academy, eine Vergrößerung meiner Ideenliste für mögliche Blogartikel (Ui, da sind ein paar ganz interessante Themen dabei), ich nutzte die Zeit, um ein Buch zu lesen (vielleicht mal eine Buchempfehlung?) und merkte, dass ich hinter jedem Thema, das mir begegnete, einen möglichen Blogartikel sah. Also doch ein Kater? Oder nur ein “angefixt sein”? Keine Ahnung. Ist aber auch egal. Ich freue mich, wieder weitere Blogartikel zu schreiben und Dich in meine Welt mitzunehmen.

Sei gespannt auf weitere Blogartikel – egal ob mit oder ohne Blog-Kater!

Bloggingwoche – ein Fazit

Seit dem 11.09.2020 geht nun also unsere gemeinsame challenge: die Bloggingwoche von Judith Pfeiffer und mir. Jeden Tag eine Woche lang einen Artikel veröffentlichen. Wie es dazu kam, kannst Du in meinem ersten Artikel Start ins Ungewisse – Bloggingwoche nachlesen.

Und – schwupps – heute ist auch schon der letzte Tag, der mit einem Fazit über die Woche endet.

Mein eigener Mindfuck – Perfektion

Meine bisherige Auffassung zum Veröffentlichen von Blogartikeln: nur ein möglichst perfekter Artikel darf veröffentlicht werden. Also solche, wo alles stimmt: der Inhalt natürlich, der z.T gut recherchiert sein muss,das Beitragsbild, möglichst passend zum Artikel in perfekter Auflösung und ohne geht schon gar nicht, genügend Überschriften und Abschnitte im Text (zwecks der guten Lesbarkeit), Bilder zum Text, ähnlich, wie das Beitragsbild, eine spannende Überschrift, die einen mitnimmt und natürlich ein Thema, das nicht nur mich, sondern im besten Falle dich interessiert, so dass der Text auch von Dir gelesen wird. Wofür schreibe ich denn sonst?

Mit diesen ganzen Gedanken im Hinterkopf bin ich also an die Challenge heran gegangen. 

Und was ist passiert?

Ich habe mich Judiths Vorhaben, unter 90 Minuten pro Beitrag angeschlossen (wie doof von mir…) und habe festgestellt: Perfektion und 90 Minuten schließen sich aus. Also entweder mehr als 90 Minuten investieren oder unperfekt veröffentlichen. Letzteres fällt mir total schwer. Da sitzen so verschiedene Stimmen in meinem Kopf, die sagen: “Das kannst Du nicht machen, was soll denn der/die geneigte Leser*In denken, da bekommst du Bauchschmerzen, wenn Du das so veröffentlicht, wie sieht das denn aus…. “ Kennst Du auch solche Stimmen? Furchtbar! Ich habe schließlich einen Mittelweg gefunden: es gab Artikel, die habe ich in der Zeit geschafft und für manche habe ich mehr gebraucht, weil mir der Inhalt noch nicht so ganz gefiel oder ich den Text erst mal liegen lassen musste, bevor ich ihn veröffentlichte. Waren die Artikel alle perfekt? Nö. Hat es mir was ausgemacht? Jein. Beim Artikel über die Bauchgefühle hätte ich gerne noch mehr Zeit gehabt, trotzdem habe ich auf den “Veröffentlichen”-Button gedrückt und hatte ein befreiendes Gefühl danach. Geht also auch. 

Was habe ich außerdem noch gelernt?

  1. Eine Planung könnte durchaus hilfreich sein. Zu Beginn der Challenge hatte ich zwar viele Ideen, über was ich schreiben könnte, hatte die aber bisher nie schriftlich fixiert. Jetzt habe ich eine Liste, die im übrigen mit jedem Tag wächst. Mittlerweile schaue ich darauf, welches Thema mich gerade anspringt und lege los. Das können mal sehr persönliche Themen sein, wie der Artikel über die Kraftorte, aber auch fachliche, wie der über mein Fachchinesisch
  2. Zudem hilft es ungemein, ein bestimmtes Zeitfenster am Tag zu reservieren. Anfänglich dachte ich: Och, das schaffe ich schon irgendwann am Tag (da ging ich auch noch von den 90 Minuten maximal aus).  Kommt dann der blöde Alltag dazwischen und dauert es doch mal länger bevor ich mich hinsetzen kann, dann habe ich jetzt zumindest mein Zeitfenster reserviert und da rührt auch nix und niemand dran. Ich gestehe, einen Artikel habe ich am Abend vorher schon produziert, als ich merkte, dass ich dafür am nächsten Tag nur wenig Zeit zur Verfügung hatte und ich erst gegen 23 Uhr hätte veröffentlichen können.
  3. Ein Blick auf die Uhr fördert die Kreativität mitunter auch, so nach dem Motto: Oh, schon fast 90 Minuten, jetzt muss ich aber Gas geben und konzentriert arbeiten…
  4. Kurze Blogartikel zu schreiben fällt mir deutlich schwerer,als längere, aber auch das ist Übungssache und vielleicht komme ich da noch ein wenig näher ran, wenn das nächste Trimester in der Sympatexter Academy startet.

Welche Erfahrungen gibt es noch?

  1. Eindeutig super war, die Challenge mit meiner Buddy, Judith Pfeiffer, zusammen zu machen. Alleine hätte wahrscheinlich mein Schweinehund das eine oder andere Mal die Oberhand gewonnen (“Och ne, schon wieder an den Laptop, Couch wäre jetzt doch auch schön…”) und ich hätte nicht immer veröffentlicht. Und auch der Austausch sowie die ungefähre Planung von einigen Artikeln, wie das Interview oder aber der Tag in Bildern, war echt hilfreich.  Großes Danke an Judith!
  2. Einmal schrieb ich direkt in wordpress(da fehlte mir die Zeit) und nicht erst in google docs, mit der Angst im Nacken, dass mein Artikel womöglich nicht gespeichert wird, wenn das Internet spinnt oder schwächelt. Völlig unbegründete Angst, aber auch eine Erfahrung.
  3. Meinen Kampf mit den sozialen Medien gab es auch noch: was veröffentliche ich dort, so dass Menschen sich angesprochen fühlen? Ab Tag drei hatte ich dann ein Format gefunden, wo ich nur noch das Beitragsbild und den link austauschen musste. Eine unendliche Zeitersparnis! Aber dann habe ich übersehen, dass der link auf Instagram der verkehrte war (Danke an Judith Peters für den Hinweis).Wie sollten da die Menschen zu meinen Artikeln finden? Judith Pfeiffer fragte mich am Anfang noch wegen Pinterest. Ich habe kurz damit begonnen – um direkt damit wieder aufzuhören. Das habe ich nicht auch noch geschafft und kann sicherlich noch warten.
  4. Keywords in der Überschrift und im Text könnte ich noch verbessern und meinen letzten Post in den sozialen Medien habe ich mit einem Rechtschreibfehler veröffentlicht (Sorry, Judith. Du wurdest zum “Auflühcoach” statt “Aufblühcoach”).

Fazit:

Die Woche war zwar anstrengend, aber ich fühle mich nicht ausgelaugt, sondern eher zufrieden, dass ich das gemacht und auch geschafft habe. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, bin einige Male aus meiner Komfortzone heraus getreten bzw. habe den Schweinehund in eine Ecke verwiesen und könnte mir vorstellen, das nochmals zu wiederholen – aber nicht sofort!!!! 

Danke auch nochmals an Lotte Stevens und Franziska Blickle für ihre Inspiration.

Und: Unperfekt ist besser als gar nichts zu veröffentlichen

P.S. Für diesen Artikel lag ich deutlich unter 90 Minuten! Yeah!

P.P.S: Alle meine Artikel findest Du unter https://anetteschade.de/category/bloggingweek/,die absolut interessanten und lesenswerten Blogartikel von Judith Pfeiffer unter https://www.judithpfeiffer.de/web/blog/

Aufblühcoach trifft auf Plan B-Expertin

Ein Interview zwischen Judith Pfeiffer und Anette Schade

Im Rahmen unserer Bloggingwoche haben Judith Pfeiffer und ich entschieden, uns gegenseitig zu interviewen. Aus der anfänglichen Aufgeregtheit, zumindest von meiner Seite, ist ein interessantes und angenehmes Gespräch von Aufblühcoach zu Plan-B-Expertin geworden. Wir haben über unsere Arbeit, über Coaches, über Bauchgefühle und natürlich über´s Bloggen und die Perfektion, die uns manchmal vom Veröffentlichen abhält, gesprochen. Auszüge aus dem “Interviewgespräch” und was Judith so meinte habe ich hier zusammengeschrieben. Den Link zum kompletten Interview, auch mit meiner Meinung zu bestimmten Themen findest Du am Ende dieses Artikels.

Wer ist Judith Pfeiffer? 

“Ich bin Aufblühcoach, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Bloggerin. Seit gut einem Jahr bin ich selbstständig”

Du hast gesagt, du bist Aufblühcoach, was machst Du da?

“Die Überkategorie ist Life-Coaching. Ich unterstütze Menschen bei persönlichen Schwierigkeiten bzw. Herausforderungen. Wenn jemand z.B. vor einer Entscheidung steht und nicht weiterkommt, hin und hergerissen ist, wenn jemand etwas vorhat und nicht in die Gänge kommt, das sind klassische Life-Coaching Themen

Es lässt sich “eindampfen” auf  “irgendwie stehe ich mir selber im Weg, irgendwie hindert mich  was daran, mein Leben zu leben” und hat Aspekten von “ich zeige mich nicht so wie ich bin” oder “ich zeige mich nicht der Welt  mit dem, was ich zu geben habe” oder “ich mache einen Job, der langweilig ist mir keinen Spaß macht und ich trau mich nicht das zu machen, was wirklich so in mir ist”. Das sind Themen, die mir am Herzen liegen. 

Dafür habe ich das Bild gefunden vom Aufblühen. Als ich den Namen schon hatte ist mir aufgefallen: ich habe ja auch Zierpflanzengärtnerin gelernt. Für das Aufblühen stehen auch die (Kirsch-) Blüten auf dem Bild (im Hintergrund und auf der Webseite). Jeder hat etwas zu geben, jeder hat so eine Art innere Schönheit, die nichts mit der äußeren zu tun hat, sondern dieses innere , das der Welt zu zeigen und zu leben. Dabei ist mir der Aspekt von Lebensfreude noch wichtig.

Das eigene Leben tatsächlich leben, nicht nur von Tag zu Tag durchhalten und irgendwie auf den nächsten Urlaub warten, auf die Rente warten sondern Entscheidungen so zu fällen mit dem Blick: “Wie will ich leben”. Wie viele Leute stecken in Jobs, die sie nur von Tag zu Tag aushalten?”

Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

“Ich wollte meinen Newsletter neu aufsetzen und bin über Judith Peters von der Sympatexter Academy und ihren  Kurs “Newsbetter” letztes Jahr im Juli dazu gekommen. Im Kurs habe ich so verschiedenes kennengelernt . Ihre Aufgabe an mich war es dann: “Schreib doch mal einen Blogartikel über das was du gerade tust (=Newsletter neu aufsetzen) und stellst es in deinen Newsletter.” Das habe ich gemacht und war angefixt vom Bloggen und hab dann in ihren Kursen immer wieder was geschrieben. Sie hat ja Supervorschläge und das (Blog-) Thema als solches ist seitdem kein Problem mehr” – Ist bei mir ähnlich gewesen.

Bloggingwoche und die Perfektion beim Bloggen

(Der Punkt um den es ging,  war: wie ist das mit den Themen, findet man die so einfach? Und wie ist es, einen unperfekten Artikel zu veröffentlichen? Und nach Möglichkeit unter 90 Minuten zu bleiben)

“Ich hab alleine in der Bloggingwoche neben den 8 Themen Dutzende anderer Themen aufgeschrieben Wir haben ja heute ein Glossar veröffentlicht und alleine da könnte ich über viele Begriffe einen Extra Artikel schreiben.” – Ja, ich auch

“Der Artikel über die Gewaltfreie Kommunikation, da hätte ich  gefühlt noch drei Wochen schreiben können und dann wäre er noch weit weg von Perfektion. Es fehlen noch Dinge. Perfekt ist er nicht, aber besser als alles als bisher (nämlich gar nichts). Die Gewaltfreie Kommunikation ist die Basis meiner Arbeit. Bei meinem Entscheidungskurs waren ja  ca. 50% Gewaltfreie Kommunikation und ich hatte bisher nichts auf meiner Webseite stehen. Also was ist das eigentlich für mich. Deswegen war das für mich ein guter Anlass etwas zu schreiben.”  – Bei mir war der Artikel über Bauchgefühle jenseits von Perfektion, hab ihn trotzdem veröffentlicht und mir ging es ähnlich. Und unter 90 Minuten war ich da beileibe nicht!

Thema Bauchgefühle (einer meiner Blogartikel handelt davon):

“Ich finde es wichtig, dass man auch einen Kopf hat, der sinnvolle Dinge sagt. Ich sehe immer wieder mal so Äußerungen, gerade in der Persönlichkeitsentwicklungsszene oder spirituellen Szene, wo es heißt, den Kopf am besten ganz abschalten. Das finde ich auch nicht gut. Ich mag es schon, einen Verstand zu haben, der mir hilft. Du brauchst halt so eine Balance. Auf diese Bauchgefühl zu hören, es wieder zu spüren und gleichzeitig den Verstand einsetzen”. – Genauso ist es!

Aufgabe von Coaches:

“Einer meiner Ausbilder hat einmal gesagt: Du musst als Coach kein Experte sein, sondern der Coachee ist der Experte für sein Problem. Er weiß ganz genau, wie sein Leben läuft, was funktioniert. Ich bin als Coach der Experte dafür, wie man da hin kommt. Aber mehr brauche ich nicht sein. Das hat mich entspannt. Für den Coachee kann es manchmal anstrengend sein. Manchmal ist es schon einfacher, wenn jemand von außen sagt. “Mach das so und so”. Es ist bequem und einfach. Wenn man immer einen hat, der einem hilft, dann ist das einfach. Ich befürworte das nicht und glaube, dass das manche Coachees schwierig finden, zunächst mal. Dieses “sich immer die Lösung vorsetzen lassen” kann kurzfristig schon toll und einfach sein. Ist halt nicht so langfristig. Und wenn er die Lösung selber finden muss, dann ist das zunächst mal anstrengend und braucht mehr Energie. Aber ist halt auf lange Sicht besser.”- Exakt auf den Punkt gebracht

Dich interessiert das komplette Interview? Dann Klicke den Link: 

Du hast noch Fragen an uns? Dann schreibe mir das.

Wir haben zumindest festgestellt, dass wir doch mehr Gemeinsamkeiten mit unseren Anschauungen haben als gedacht. Nach dem “Interviewgespräch” ging es noch munter weiter über so Themen wie vegane Ernährung und die Reaktion der Umwelt (ich glaube, da kommt bald ein Artikel), über Werte, Standpunkt beziehen und Gott und die Welt. Zumindest wollen wir das nochmals wiederholen.

Danke für das anregende Gespräch, liebe Judith.

Ein Tag in meinem Leben in Bildern

Ein neues Blogformat: Ich stelle euch einen Tag in Bildern vor. Abgesprochen habe ich mich mit Judith Pfeiffer, mein Buddy aus der Sympatexter Academy. Im Rahmen unserer Challenge – eine Woche lang jeden Tag einen Blogartikel posten -ist heute also das dran. Neuland für mich. Da ich am Morgen des 15.09.2020 ja noch nicht wusste, was auf mich zukommt, ist ein buntes Sammelsurium entstanden. Aber lass uns einfach mal beginnen:

Nach dem Aufstehen ein erster Schreck nach dem Blick in den Spiegel: Pandaaugen ohne Ende. Hatte die Nacht schlecht geschlafen und das sieht man mir echt an. Nicht lange gefackelt und die Augenpads ausprobiert, die ja abschwellend wirken sollen. Immerhin kann ich mich mit dem Ergebnis wieder unter die Leute trauen!

Ohne meinen heißgeliebten Cappuccino geht gar nix. Für mich ist es kein richtiger Start in den Morgen, wenn ich nicht noch Zeit habe, mich hinzusetzen und in Ruhe den Cappuccino zu trinken. Heute ist es auch im Garten möglich. Und für mich die Variante mit Hafermilch. Mhm, lecker!

Da mein Tag heute ziemlich vollgepackt ist habe ich den aktuellen Blogartikel schon früh morgens erstellt und hochgeladen. Ja- ich bin extra dafür früher aufgestanden…. Hätte mir das einer vor einem halben Jahr gesagt, ich hätte es nicht geglaubt. Das hat meine Pandaaugen ja auch nicht unbedingt verringert. Für den Artikel habe ich noch so eben zum ersten mal eine Wortwolke erstellt. Verwendet habe ich dafür www.wortwolken.com. Da kann man sich mit den Formen echt austoben! Und Punkt 8:05 ging der Artikel auch online. Besser, als erst gegen 18Uhr, oder?

Tafelbild. Vielleicht sollte ich an meiner Schrift mal arbeiten?

Heute steht Berufsorientierung mit zwei 10. Klassen an. In einer Informationsstunde mit einer lieben Kollegin ging es darum abzuklären, ob die Schüler*Innen schon einen Plan haben für die Zeit nach der 10. Klasse. Ich finde, das Bild, das sich uns bietet, ist doch relativ ausgewogen (in der anderen Klasse war es nicht so). Wir versuchen, mit so Mythen “Nur das Abitur ist der einzig wahre Schulabschluss” und mit Lücken im Wissen wie “Ach – auf dem Berufskolleg kann man auch Abi machen?” oder “Ausbildung und Fachabi geht auch?” aufzuräumen. Die anschließende Einzelberatung dient letztendlich dazu, einen Plan A, B oder vielleicht sogar einen Plan C zu entwickeln, damit im besten Falle Wahlmöglichkeiten offen stehen. Ich bin gespannt, wo dieser Jahrgang letztendlich landet. Spannend!

“Je größer der Dachschaden, desto freier der Blick auf die Sterne”, Mr. &Mrs Panda

Danach steht erstmal eine Runde Büroarbeit an. Ich weise Dich ausdrücklich auf die Karte auf meinem Kalender hin. Manchmal zaubert sie mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn mich die Technik oder zu viel Schreibkram ärgert. Dann atme ich erst mal durch, besorge mir eine Tasse Kaffee oder Tee. Ich stelle hier nicht schon wieder ein Foto von einer Kaffeetasse ein, obwohl ich zugebe, ich habe eines gemacht. Du musst ja den Eindruck haben, ich trinke das literweise. Obwohl, manchmal gibt es so Tage…

Zoom Meeting mit Judith Pfeiffer

Neben Kaffee gibt es für mich noch einen Sprühstoß “Gute Laune”, ein Raumspray, das bei mir auch so wirkt. Mit der guten Laune geht es nach Hause, wo ich mich schon auf mein Zoom Meeting mit Judith Pfeiffer freue. Wir treffen uns einmal wöchentlich auf diese Art und Weise, um uns gegenseitig zu unterstützen. Im Rahmen unserer gemeinsamen Bloggingwoche haben wir uns entschieden, uns gegenseitig zu interviewen und darüber zu schreiben. Dieser Artikel steht für morgen an. Sei gespannt, was dabei so zur Sprache kommt.

Tofupfanne

So, eigentlich habe ich für heute genug getan. Noch ein paar Emails beantworten, ein paar Anrufe tätigen und dann kann der relaxte Teil des Abends starten. Nochmals in den Garten, Blümchen gießen, Musik laut hören, noch in ein Buch rein lesen, Tofupfanne für´s Abendessen vorbereiten. Dabei experimentiere ich gerade mit unterschiedlichen Gewürzen und versuche, Salz zu reduzieren. Gemüse darf natürlich auch nicht fehlen. Ich fand´s lecker.

Das war´s, Feierabend für heute.

Fachchinesisch oder: “Hä? Was ist das?”

Wenn meine Kolleginnen und ich uns austauschen, dann fallen Begrifflichkeiten, die für Außenstehende manch mal nur schwer verständlich sind. Hier habe ich einige zusammengetragen und die Liste ist bei Weitem nicht vollständig. Ich werde sie nach und nach ergänzen, so dass sie weiter wachsen kann. 

Affirmation

Welche Überraschung, ein Wort aus dem Lateinischen. Es bedeutet soviel wie ”Beteuerung”. In der Regel handelt es sich bei Affirmationen um kurze und bejahende Sätze. Diese werden mehrfach wiederholt, entweder laut oder leise, um das Unterbewusstsein neu zu “füttern”. Ziel ist es, mit Hilfe der Affirmation negative Gedanken oder Glaubenssätze dauerhaft zu verändern, so dass sich als Konsequenz auch unser Verhalten oder unser Gefühl verändert. Sie können auch eine kurze und knackige Motivation oder Inspiration für den Tag sein.

Brainstorming

Brainstorming ist eine Methode, bei der ungefiltert und mitunter auch unzusammenhängend Ideen zu einem bestimmten Begriff oder Thema zusammengetragen werden. Dabei entfällt beim Brainstorming jegliche Wertung oder Zensur. Nach dem Brainstorming findet eine Auswertung statt.  

Buddy

Der Begriff “Buddy” kommt aus dem Englischen und bedeutet so etwas wie “Kumpel”. Ich verstehe darunter einen Partner, mit dem man sich austauscht, der einen unterstützt und vielleicht auch mal den berühmten Tritt in den Allerwertesten verpasst. Die Verknüpfung zum Tauchen finde ich da besonders gut: es wird immer mit einem Buddy getaucht. Beide achten aufeinander, kontrollieren gegenseitig und sichern sich damit gegen mögliche Gefahren ab. Das gibt Vertrauen und Sicherheit.

Empathie

Diesmal ein Wort aus dem Griechischen (!!), das soviel wie “mit-leiden” bedeutet.Allerdings versteht man unter Empathie gemeinhin kein Mitleid. Vielmehr ist darunter die Fähigkeit einer Person, Emotionen anderer zu erkennen, zu verstehen und auch unter Umständen mit zu empfinden (also das mit-leiden) und angemessen zu reagieren.

In der Psychologie wird noch weiter unterschieden zwischen emotionaler, kognitiver und sozialer Empathie.

Energizer

Energizer sind kleine Übungen, oft mit einem spielerischen Charakter. Sie machen wieder wach, konzentriert und aufnahmefähig. In der Regel sind sie schnell und ohne große Vorbereitung durchführbar. Solche Übungen sind z.B. einfach mal aufzustehen, schütteln, Koordinationsübungen, Zungenbrecher….

GFK

Gewaltfreie Kommunikation. Hier verweise ich auf den Artikel von Judith Pfeiffer, der diese Form der Kommunikation gut erklärt.

Handout

Unter einem Handout versteht man eine kurze und verständliche Zusammenfassung eines Vortrages oder einer Präsentation. Es beinhaltet die wichtigsten Punkte des Vortrages. Ich verteile ein Handout bereits, während ich spreche und gestalte es gerne offen, d.h. die Zuhörer können noch etwas eintragen oder notieren. Damit wird das Gehörte besser aufgenommen und kann jederzeit nachgelesen werden.

Intervision

Eine Intervision ist eine kollegiale Beratung. Es gibt keinen ausgebildeten Supervisor, der die Sitzungen leitet, vielmehr wechseln sich die Gruppenmitglieder in jeder Sitzung ab. Gleichberechtigung, Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit bei den Gruppenmitgliedern haben daher einen hohen Stellenwert. Eine kollegiale Beratung erfolgt nach festen Regeln. Ein Kollege trägt ein Thema / Problem vor, die anderen tragen mit ihrer Erfahrung und Handlungskompetenz zu einer Lösung bei. Klassisch ist die kollegiale Fallberatung, bei der über einen bestimmten Fall gesprochen wird und Handlungsstrategien entwickelt werden, aber auch das Rollenverständnis, methodisches Handeln, Zusammenarbeit im Team etc. können Thema sein.

NLP

Neurolinguistisches Programmieren. 

Dabei steht N für die Vorgänge im Gehirn (=Neuro), die unter zuHilfenahme von Sprache (=Linguistisch) durch gezielte Handlungsanweisungen verändert werden können (=programmieren). Es ist ein Sprach- und Kommunikationsmodell mit einem prall gefüllten Werkzeugköfferchen an Techniken und Methoden u.a. aus der Hypnotherapie, Gestalttherapie sowie aus der klientenzentrierten Therapie, um die psychischen Abläufe zu verändern.

Ich liebe NLP, vor allem, da es sehr ressourcenorientiert arbeitet und habe auch die entsprechenden Ausbildungen (NLP-Master Practitioner) absolviert. Wird vielleicht Zeit für einen eigenen Blogartikel über NLP?

Selbstreflexion

Nimmt man den Begriff wortwörtlich, dann ist er selbsterklärend: es ist die Fähigkeit über sich selbst, sein Handeln, seine Gedanken und seine Gefühle nachzudenken und zu hinterfragen, um mehr über sich selbst zu erkennen. Selbstreflexion ist in der Regel auch ein wichtiger Bestandteil in der persönlichen Weiterentwicklung.

Sketchnotes

In dem Wort stecken das englische Wort “sketch” (=Skizze) und “note” (=Nachricht, Notiz). Sketchnotes sind demzufolge visuelle Notizen, die aus Text, einfachen Bildern und grafischen Elementen wie Linien etc. bestehen. Sie prägen sich oft stärker ein als nur einfache Notizen mit Worten und veranschaulichen auf einfache Art und Weise kompliziertere Dinge. 

Status Quo

Nein, ich meine hier nicht die Rockgruppe. Ich verstehe darunter den aktuellen Zustand (nach wortwörtlicher Übersetzung aus dem Lateinischen ist es der “Zustand, durch den…”) eines Klienten. In der Regel ist der problembehaftet, sonst wäre er oder sie ja nicht bei mir. Mitunter kann es auch der Stillstand in einem Konflikt sein.

Supervision

Supervision kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wortwörtlich übersetzt “Über-Blick”. Supervision, die von ausgebildeten Supervisoren geleitet wird, kann für Einzelpersonen, Teams oder ganze Organisationen in Anspruch genommen werden. In einer Supervision wird man dazu angeregt, sein eigenes berufliches Handeln zu überprüfen, zu sichern und zu verbessern. Neben der Arbeit als solche können auch Schwierigkeiten bzw. Beziehungen der Mitarbeiter untereinander, Rollenverständnis, Zusammenarbeit untereinander, Strukturprobleme und dergleichen mehr Inhalt sein.

Tools

Hier ist der Name Programm: der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet “Werkzeug”. Im Coaching sind Tools Methoden, Techniken, also ganz einfach die Werkzeuge, mit denen gearbeitet wird.

Bisher war es interessant?

Gerne kannst Du mir den einen oder anderen Begriff dazu schreiben, ich werde es ergänzen, versprochen!

Meine Kraftorte in Bildern

Seit einiger Zeit wird der Begriff “Kraftort” immer populärer. Gemeinhin versteht man darunter einen besonderen Platz mit einer besonderen Ausstrahlung. Man spürt Energie , Ruhe und eine Ahnung von dem, was vielleicht auch “das Göttliche” oder “Überirdische genannt wird. In früheren Zeiten kannten Druiden und Schamanen solche Orte. Sie nutzten sie zum Beispiel für Rituale und Visionen. Aber auch die Kirche wusste solche Orte zu nutzen. Oft sind Kirchen auf alten Kultplätzen gebaut worden.

Bei unserem letzten Chorwochenende habe ich Skeptikerin das Wünschelruten gehen gelernt und auch verstanden, dass es dafür einfache Erklärungen wie das Hartmann-Gitter gibt. Ich, die mit Esoterik nicht so viel am Hut hat, hab mich eines Besseren belehren lassen, als die Wünschelrute bei mir mehrmals ausgeschlagen hat.

Bekannte Kraftorte sind zum Beispiel die Pyramiden, Stonehenge, diverse alte Tempel, Kirchen wie Notre Dame oder der Petersdom, um nur einige zu nennen.

Für mich sind Kraftorte genau die Plätze, an denen ich mich wohl fühle, zur Ruhe komme, Energie auftanken kann und wo ich einfach gerne bin.

In meinem heutigen Blogartikel teile ich mit euch meine persönlichen Kraftorte, an denen ich in den letzten Jahren war. Dabei sind das nicht nur Orte, zu denen ich weit anreisen musste, sondern ich finde sie auch hier in meiner Umgebung.

Meer

Allen voran liebe ich Meer, am liebsten warmes Meer. Mich einfach an den Strand setzen, den Wellen zusehen, wie sie kommen und gehen, das Rauschen in den Ohren, die Füße in den Sand stecken und Wind, der um meinen Kopf weht und ihn manchmal frei pustet. Bisher war ich an verschiedenen Orten mit Meerzugang, ob an der Nordsee in Holland, Belgien oder in Dänemark, ob in Schweden oder aber weiter weg in Venezuela und meinem Traumland – Indonesien mit seinen unterschiedlichen Inseln. Immer genieße ich das in vollen Zügen, tanke Energie und fühle mich hinterher kraftvoll. Mein Land, in dem für mich vom Strand her gesehen alles passt. ist Indonesien. Egal ob auf Bali, Sulawesi, Lombok oder wo wir sonst noch waren, immer finde ich Strandabschnitte, mit wenig bis gar keinen Touristen, wo ich bleiben und nie mehr weg möchte. Das hat schon fast etwas magisches. Und weil ich mich da nicht so ganz entscheiden kann, welcher Ort mir am besten gefallen habt, gibt es eine Collage (auch mit Reisfeldern, die ich ebenso überwältigend finde)

Unter Wasser

Ich liebe es zu schnorcheln und mich an der Farbenpracht unter Wasser zu erfreuen, die Sonne, die sich unterschiedlich spiegelt, die Fische, die manchmal schnell, manchmal langsam unter Wasser da hin gleiten, die unterschiedlichen Pflanzen, und, und, und. Das ist ein Eintauchen in eine andre Welt. Mit den Ohren unter Wasser schließe ich die eine Welt aus und mir eröffnet sich eine neue. Ich muss nichts machen. Das Wasser trägt mich und zeigt mir ganz andere Perspektiven. Seit Januar habe ich den Tauchschein, da bin ich aber noch viel zu sehr mit der Technik beschäftigt, als das ich es in vollen Zügen genießen könnte. Trotzdem ist diese Unterwasserwelt noch etwas ganz eigenes beruhigendes.

Heimat

Abenberg in Mittelfranken (Foto von Sabine Weigand)

Eigentlich wollte ich als junge Erwachsene nur weg von meinem Heimatort. Ein kleines Dorf in Mittelfranken mit hoher sozialer Kontrolle engte mich ein und gab mir das Gefühl, mich nicht entwickeln zu können, zumindest nicht so, wie ich es wollte. Daher zog es mich nach dem Abitur weg – um irgendwann wieder dorthin zu kommen und zu spüren: Dort sind meine Wurzeln. Alleine der Anblick der fränkischen Häuser und Kirchen, wenn wir von der Autobahn ab fahren, vermittelt mir bereits ein solches Gefühl. Dazu kommt natürlich, dass der Rest meiner Familie dort wohnt und ich natürlich auch da gerne zurück komme. Mittlerweile entdecke ich wieder Flecken aus meiner Kindheit und sehe Beständigkeit, aber auch Veränderung.

Religiöse Gebäude

Petersdom; Volker Glätsch auf Pixabay

Religiöse Gebäude jeglicher Art besuche ich ebenso immer gerne, und ja, es geht auch kleiner als der Petersdom oben auf dem Foto. Kirchen oder Tempelanlagen verströmen eine gewisse Mystik für mich. Seit unserem Chorwochenende weiß ich nun ja auch, dass Kirchen häufig auf alten Kultstätten gebaut wurden und dass man häufig beim Wünschelruten gehen eine Schnittstelle im Hartmanngitter vor dem Altar finden kann. Die religiösen Oberhäupter zu jeder Zeit haben lange gesucht, bis sie den richtigen Ort für ihre sakralen Bauten gefunden haben und ich finde, das spürt man auch.

Pura Kawi

Auch wieder in Indonesien haben wir verschiedene Tempelanlagen besucht und neben den bekanntesten Tanah Lot – ein Tempel, der Mitten im Meer steht – und dem Muttertempel Besakih haben wir etliche kleinere Anlagen besucht und waren immer wieder ergriffen. Dort einfach zu verweilen und in die prächtige Natur schauen zu können schenkt mir Kraft und lässt mich ruhiger werden. Die Auseinandersetzung mit der jeweiligen Religion beschäftigt mich immer wieder und gibt mir neue Impulse. Sehr wertvoll!

Natur

Buschwindröschen im Frühjahr 2020

Natur in jeglicher Form -sei es ein Spaziergang im Wald, eine besondere Blume, der Igel im Garten – wirkt auf mich beruhigend und auch da setze ich mich am liebsten einfach irgendwohin und lasse das auf mich wirken, wie im Foto oben die vielen Buschwindröschen bei uns um die Ecke und die Sonnenstrahlen, die mich dazu noch erwärmen. Auch da ist es mir egal, wo ich bin, wenn ich so eine Ecke finde, dann will ich die genießen. Sie wirkt beruhigend und energiespendend auf mich. Ganz toll finde ich Orte im Gebirge, am besten noch mit Wasser dazu. So ein klarer Gebirgssee oder -bach umgeben von toller Natur – einfach Wow! Für mich ein Kraftort schlechthin.

An den Plitvicer Seen

Mein Zuhause

Einer meiner Kraftorte ist mein (aktuelles) Zuhause. Egal ob das mein aktueller Wohnort ist, der Wohnwagen, mit dem wir immer wieder unterwegs sind, oder irgendein anderer Ort. Ich fühle mich immer dann zu Hause, wenn ich zurückkehre, mich entspannen Kraft tanken , mich erholen und einfach so sein kann, wie ich bin, ohne dass jemand meckert. Mich geborgen fühlen wie in einem Nest, das trifft es wohl am ehesten. Und dazu gehört für mich auch, in Ruhe einen Kaffee oder Tee trinken können, reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist oder aber einfach auch mal ruhig sein können und Stille genießen, ob alleine oder zu zweit. Stellvertretend steht für mich das Foto, das im Übrigen im Wohnwagen aufgenommen wurde.

Und weitere Orte?

Es gäbe bestimmt noch jede Menge solcher Orte, Du musst nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und vielleicht Tempo aus Deinem Alltag heraus nehmen. Dann bleibt Zeit, kleine Dinge zu entdecken, sich daran zu erfreuen und gestärkt hervor zu gehen.

Welche Kraftorte hast Du? Schreibe mir das gerne im Kommentar.

Über den Sinn und Unsinn von Icebreaker

Kennst Du das auch? Du bist bei einem Meeting, Coaching, stehst vielleicht selber vor einer Gruppe und nichts kommt so richtig in die Gänge. Dabei ist es egal, ob sich die Teilnehmer bereits kennen oder nicht, ob eine Hierarchie oder ein Altersunterschied besteht, manchmal braucht es Unterstützung, um Barrieren in der Kommunikation zu überwinden. Da könnte ein sogenannter Icebreaker helfen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, ohne dass es für den einen oder anderen peinlich werden könnte.

Peggy_Marco auf Pixabay

Was sind sogenannte Icebreaker eigentlich

Vorne weg: ich liebe Icebreaker. Sie sind ein von mir viel genutztes Tool, wenn ich mit Gruppen arbeite und ich finde, sie haben (fast) immer einen positiven Effekt auf die Gruppe. Icebreaker – oder zu deutsch Eisbrecher – sind jede Form von Aktivitäten (Spiele, Fragen, etc.), bei denen Menschen miteinander unkompliziert ins gemeinsame Gespräch kommen können. Sie können zu Beginn in einem Meeting oder Gruppencoaching verwendet werden, um z.B. Interesse zu wecken, gemeinsam Spaß zu haben und um einfach einen guten gemeinsamen Einstieg zu haben. Sie können aber auch während eines Events Impulse geben und die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken. Durch sie kannst Du den Kopf während des Meetings wieder frei bekommen. Je nachdem, welchen Icebreaker Du verwendest, können z.B. Verspannungen abgebaut oder beide Gehirnhälften aktiviert werden.

Du kannst Icebreaker selber entwickeln oder auf bereits erprobte zurückgreifen.

InspiredImages auf Pixabay

In sozialen Trainings mit Schulklassen haben sie sich bewährt, Erwachsene stehen ihnen aber doch so manches mal kritisch oder sogar eher ablehnend gegenüber, sind es doch “nur Spielchen”. Daher ist es wichtig, den geeigneten Icebreaker zu finden. Du kannst je nach Größe kleine Gruppen zusammensetzen oder aber im gemeinsamen Kreis bleiben. Wenn Du aber die große Gruppe einteilen willst, dann sei kreativ und nimm nicht das schon in der Schule übliche Durchzählen. Du kannst z.B. vier verschiedene Bonbonsorten  oder Murmeln nehmen und die Teilnehmer ziehen selbst. Die Gruppeneinteilung ergibt sich aus der Bonbonsorte bzw. den verschieden farbigen Murmeln.

Der richtige Icebreaker

Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Icebreakers sind folgende:

  1. Was willst Du mit dem Icebreaker erreichen? Soll er die Teilnehmer auf ein Thema fokussieren? Soll er Kommunikationsängste abbauen? Soll er lediglich ein Anstoß für einen guten Beginn sein?
  2. Wer sind deine Teilnehmer? Setzten sich deine Teilnehmer aus unterschiedlichen Kreisen zusammen (Alter, Hierarchie Beruf, …)?
  3. Wieviel Zeit hast Du für den Icebreaker?
  4. Art des Icebreakers. Dazu gleich mehr.

 Welche Arten der Icebreaker gibt es?

 Hier die bekanntesten:

  1. Dreierkombination: Du stellst Deinem Gegenüber / Tischnachbar eine vorgegebene Frage und forderst am besten auch nach der Antwort eine Begründung, z.B. welche drei Orte würdest Du gerne besuchen? Warum? Drei Bücher, die Du in letzter Zeit gelesen hast? Der Fantasie der Fragen ist da keine Grenzen gesetzt, sie muss zur Gruppe passen. Dabei ist es unerheblich, ob sich die Gruppenteilnehmer bereits kennen oder nicht. Bei einer Teamsitzung könnten auch gezielte Fragen zu einem bestimmten Thema stellen, z.B. “Welche drei Dinge würdest Du an deiner Arbeit verändern? Warum?”
  2. Neben der Dreierkombination gibt es auch noch den Ein-Wort-Icebreaker. Er kann hilfreich sein, wenn man ein bestimmtes Thema in den Fokus stellen will. Die Frage dazu ist: Welches Wort fällt Dir zu XY ein? Dabei können die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt werden und darüber diskutieren und sich eventuell auf ein Wort festlegen
  3. Witzige Fragen: Dient als Auflockerung und dem Wohlbefinden der Teilnehmer. Wenn eine witzige Frage beantwortet wird, kann sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl oder sogar Verständnis entwickeln. Solche witzigen Fragen können sein: “Wenn Du eine Obstsorte wärst, welche wäre das? Wenn Du auf einer einsamen Insel landest, welche drei Gegenstände würdest Du mitnehmen? Kann man eigentlich Käse mit Marmelade essen? Wenn Du etwas Neues sammeln würdest, was wäre das? Warum?” Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
  4. Gemeinsamkeiten-Icebreaker: Geeignet für Teams z.B. aus demselben Haus. Teile eine große Gruppe auf und bitte die Kleingruppen 5+ Gemeinsamkeiten persönlicher Art zu finden. Dadurch kommen Menschen derselben Firma ins Gespräch, die sonst wahrscheinlich eher weniger miteinander geredet hätten
  5. Zu guter Letzt: Icebreaker-Spiele. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und sogar alte Schulhofspiele wie “ich packe meinen Koffer” lassen sich entsprechend abändern. In der Regel ist bei solchen kleinen Übungen der Sinn und Zweck, im wahrsten Sinn des Wortes das Eis zu brechen, gute Laune zu vermitteln und die Lachmuskeln zu aktivieren. Eine solche Übung könnte “Wahrheit oder Lüge” sein: Die Teilnehmer gehen immer zu zweit zusammen. In einer späteren Vorstellungsrunde wird der Gesprächspartner vorgestellt und zwar mit einer erfundenen und einer wahren Geschichte. Der Rest der Gruppe muss erraten, was wahr und was falsch ist. Oder die Gedankenkette: Der erste beginnt mit einem Wort, der zweite ergänzt eines, dass er gedanklich mit dem ersten verbindet usw.

Ich wende sehr gerne Icebreaker an und mache mir im Voraus einer Veranstaltung Gedanken über die Zusammensetzung der Gruppe und welche weiteren Punkte wichtig sein könnten. Der passende Icebreaker zur passenden Zeit hat schon so manches aufgelockert und die Stimmung wieder verbessert. Bei mir sind im Laufe der Zeit so einige zusammengekommen, die ich immer wieder gerne verwende. Auch Gruppen bzw. Personen, die zunächst gestöhnt haben, dass ich mit einem solchen “Spiel” daher komme, fanden dann doch Gefallen daran

Nur Mut! Probiere das doch selbst einmal aus.

Bauchgefühle – und was Mr. Spock damit zu tun hat

Welches Thema nehme ich heute? Ich hatte mir vorgenommen, aus dem Bauch heraus zu entscheiden, was mich gerade so anspricht. Und da war es auch schon – Bauchgefühl. 

Warum beschäftigt mich dieses Thema?

Seit über 15 Jahren bin ich in einem Team, das gemeinsam Selbstbehauptungskurse für Mädchen anbietet. Das Thema ist somit sexuelle Gewalt und der Umgang bzw. die Vermeidung von solchen Situationen. Dabei übernehme ich den psychologischen / pädagogischen Teil. Uns geht es unter anderem darum den Mädchen zu zeigen, dass sie alles, was sie benötigen, in sich tragen. Von uns bekommen sie noch eine Art Handwerksköfferchen , woraus sie sich im Bedarfsfalle bedienen können und sich in brenzligen Situationen behaupten können. Wir kommen im Laufe des Kurses mit Hilfe von Rollenspielen immer zu dem Punkt, an dem die Mädchen verwirrt sind, weil der Kopf etwas anderes sagt, als der Bauch. Der Bauch sagt zum Beispiel: “Irgendwas stimmt hier nicht, das fühlt sich komisch an.” Der Kopf sagt jedoch: ”Das kannst du doch nicht machen, jemanden einfach so zurückweisen, laut werden oder sogar sich einfach körperlich zu wehren. Was werden die anderen / Eltern etc. sagen. Keiner liebt mich dann” usw. Ich ermutige die Mädchen immer wieder, mehr auf ihr Bauchgefühl zu hören und merke, dass in der Erziehung oft einiges schief läuft und ihnen das Bauchgefühl mit Sprüchen wie ”Das bildest Du dir nur ein” oder “Jetzt sei doch nicht so empfindlich” regelrecht abtrainiert oder zumindest klein gehalten wird.

Was ist nun also dieses Bauchgefühl?

Jeden Tag treffen wir Tausende von Entscheidungen. Sei es, ob Du heute das grüne oder blaue Oberteil anziehst, ob Du Nudeln oder Kartoffeln zum Essen magst, ob Du zu Fuß läufst oder doch das Auto nimmst. Das sind eher die einfachen Entscheidungen. Aber natürlich musst Du mitunter auch schwerwiegendere Entscheidungen treffen: welchen Job Du antrittst, ob du eine Beziehung beendest oder nicht und dergleichen mehr.

Viele denken, sie müssen erst mal alles gut überlegen, Vor- und Nachteile aufschreiben, Informationen sammeln und  eher nüchtern und rational an die Sache rangehen. Das hat sicherlich auch seine Berechtigung. Unser Verstand kann u.a. unheimlich gut ordnen, für die Zukunft planen (anstelle immer wiederkehrender spontanen Entscheidungen), kann Dinge rational beleuchten, Pro und Contra aufstellen. Das mag für eine Entscheidung auch gut sein.

Das Bauchgefühl hingegen wird häufig belächelt, hat es doch das Wort”Gefühl” mit drin. Es ist jedoch eine Art “Erfahrungsgedächtnis”, das einmal gemachte Erfahrungen sofort verarbeitet, abspeichert und mit neuen vergleicht und dann blitzschnell entscheidet. 

Was sagt die Psychologie?

Aus der Psychologie wissen wir, dass wir in unserem Gehirn u.a. zwei relevante Bereiche haben, die wir bei Entscheidungen benötigen:

Das limbische System und den Neocortex.

Der Neocortex ist der Teil des Gehirns, der zum einen entwicklungsbiologisch gesehen  am jüngsten entwickelt ist, er ist aber auch am ausgeprägtesten. Er arbeitet bewusst, langsam und logisch. Wenn wir also wie bereits erwähnt unsere Liste mit Vor- und Nachteilen aufstellen, dann geschieht das mit diesem Teil des Gehirns. Mr. Spock aus der Serie “Raumschiff Enterprise” ist hier voll und ganz in seinem Element. Pure Logik und Verstand prägen seine Entscheidungen, Gefühle sind ihm fremd.

Das limbische System hingegen reguliert unser Affekt – und Triebverhalten. Die Amygdala (Der sogenannte Mandelkern im limbischen System) ist für die Bewertung von Erinnerungen mit Emotionen zuständig. Es ist immer und ständig aktiv (im Gegensatz zum Neocortex). Fluchtreflexe sind hier z.B. zu Hause. Du merkst schon, dass die Entscheidungen, die hier getroffen werden, schnell und unbewusst erfolgen (müssen). Wenn ich einem Auto ausweichen muss, dann kann ich nicht erst die Pro und Contras abwägen..

Wie soll ich nun aber eine Entscheidung treffen?

pixabay

Soll ich auf mein Bauchgefühl hören? Oder doch lieber den Verstand dominieren lassen?

Das Bauchgefühl entscheidet auf der Grundlage der bereits gemachten Erfahrungen und vergleicht sie. Es handelt im Prinzip aufgrund einer Hypothese, die richtig oder falsch sein kann. Würde ich ausschließlich auf mein Bauchgefühl hören, dann würde ich nie mehr zum Zahnarzt gehen, oder aber mich am Morgen entscheiden, doch lieber im Bett zu bleiben statt zur Arbeit zu gehen. Und nur weil mich z.B.  im Kindergarten ein rothaariger Junge immer wieder geärgert hat, muss ich nicht rothaarige Menschen generell meiden – obwohl sich mein Bauchgefühl meldet.

Genauso kann mein Verstand sich in den vielen Pro und Contras und der Informationsflut, die auf mich einstürmt, wenn ich Antworten auf ein Problem suche, verzetteln und eine Entscheidung treffen, die absolut falsch sein kann. Eine Entscheidung ohne die Gefühle zu berücksichtigen oder zu unterdrücken birgt die Gefahr, willkürlich zu werden.

Wie so häufig im Leben geht es bei Entscheidungen nicht um ein Entweder – Oder. Vielmehr solltest Du eine gesunde Mischung finden zwischen Kopf und Bauch. Eingangs habe ich die Mädchen im Selbstbehauptungskurs erwähnt, die oft ihrem Bauchgefühl nicht trauen, weil sie häufig die Erfahrungen gemacht haben, dass es darauf angeblich nicht ankommt, das Bauchgefühl unwichtig sei oder sie eben übertreiben würden. Gerade in solchen Situationen, auf die ein Selbstbehauptungskurs hin trainiert, ist aber z.B. das Bauchgefühl extrem wichtig. 

Häufig ist es so, dass zwar ein Bauchgefühl vorhanden ist, dieses aber mehrfach oder dauerhaft unterdrückt oder verneint wird, obwohl das Bauchgefühl gerade Tango tanzt. Das führt zu Stress und langfristig zu stressbedingten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlafstörungen etc. 

Ich empfehle Dir, gut zu schauen, welche Entscheidung Du treffen musst. Ist sie komplex? Was ist gerade das Thema?

Brauchst Du mehr Kopf als Bauch? Oder bist Du gerade dabei, Dich zu verzetteln und brauchst mehr Bauch als Kopf? Sicher solltest Du aber nie das eine oder andere vernachlässigen (sofern es keine schnelle Entscheidung sein muss wie z.B. beim Auto, dem ich ausweichen muss) und Dir dessen bewusst sein, dass beide an Deiner Entscheidung in unterschiedlichen Anteilen beteiligt sind. 

Mr. Spock würde an dieser Stelle rein den Verstand und die Logik empfehlen. Maja Storch, Tiefenpsychologin, die sehr gerne das Bauchgefühl mit einem Strudelwurm vergleicht, empfiehlt z.B. zwei Drittel Bauch, ein Drittel Kopf.

Wie hältst Du es mit Deinem Bauchgefühl? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

Bücher zum Nach-und Weiterlesen:

Maja Storch: “Machen Sie doch, was Sie wollen! Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt”

Maja Storch: “Das Geheimnis kluger Entscheidungen. Von Bauchgefühl und Körpersignalen”

Start ins Ungewisse- Bloggingwoche

Here we are – wir starten unser Abenteuer: Bloggingwoche vom 11.09.- 18.09.2020!

Blogging was? Eine Woche lang gibt es jeden Tag einen Blogbeitrag zu unterschiedlichen Themen, also eine Bloggingwoche. Und für jeden Beitrag wollen wir unter 90 Minuten bleiben.

Wer sind wir?

Judith Pfeiffer, Aufblühcoach und ich haben uns im letzten Trimester in der Sympatexter Academy von Judith Peters kennengelernt . Dort verfeinern wir unter anderem unsere Fähigkeiten zu schreiben / bloggen auf Vordermann. Dazu aber später mehr.

Judith Pfeiffer und ich sind seit Juni 2020 Buddies. Das bedeutet, wir zoomen einmal wöchentlich, geben uns gegenseitige Impulse und unterstützen uns damit. Für mich ist es schon zu einer lieben Gewohnheit geworden. Wir finden immer die Zeit für den wöchentlichen Call, notfalls auch per Telefon im Urlaub, weil das Internet mal wieder abkackt und Zoom nicht zulässt.

Zwei andere Teilnehmerinnen der Sympatexter academy, Lotte Stevens und Franziska Blickle, haben Anfang August die Challenge “10 Blogartikel in 10 Tagen” gestartet und ich muss sagen: Uns beide hat die Idee sofort fasziniert. Besprochen, beschlossen und da stehen wir nun – allerdings mit einer Woche anstelle von 10 Tagen. Danke an Lotte und Franzi für die Inspiration.

Was wollen wir bezwecken mit dieser Woche?

Nun, Blogs zu schreiben habe ich erst im Trimester bei Judith Peters entdeckt. Eigentlich wollte ich ja nur meine Webseite erstellen und suchte nach Hilfe. Judith (Peters) hatte einen WordPress Workshop mit Judith (Pfeiffer) in ihrem Trimester, also buchte ich den kurzentschlossen und lernte so beide Judiths kennen  – und entdeckte nebenbei auch meinen Spaß am Bloggen. Hätte mir jemand vor 5 Monaten erzählt, dass ich irgendwann in meinem Leben bloggen werde, den hätte ich wahrscheinlich nur verständnislos angeschaut.

Meine Herausforderungen beim Bloggen:

Themen finde ich immer wieder. Die aber so zu verpacken, dass sie gut lesbar, also kurz und knackig sind, fällt mir mitunter schon schwer. Außerdem möchte ich so einen Blogartikel möglichst perfekt, mit Zwischenüberschriften, mit schönen Fotos etc. haben. Das kostet zum einen Zeit und macht den Inhalt ja auch nicht unbedingt besser. 

Daher geht es jetzt für mich ran an die Herausforderung: Jeden Tag ein Blogartikel, wahrscheinlich auch unperfekt (und das soll ich dann veröffentlichen?) , vielleicht auch mal ohne Foto, kurz und knapp – ich bin gespannt, welches Fazit ich nach dieser Woche ziehen werde.

Also starten wir!

Let´s blog! 

oder wie Judith Peters immer so schön sagt: “Blog like nobody is reading!”

Und hier geht es zum ersten Blogartikel von Judith Pfeiffer, die heute schnell mal was zur gewaltfreien Kommunikation geschrieben hat: https://www.judithpfeiffer.de/web/was-ist-gewaltfreie-kommunikation/