Monatsrückblick,  Persönliches

Mein Maijunli 2026: Ordentlich was los

Mein letzter Monatsrückblick ist ein Vierteljahr her. Seitdem hat mich vieles in Atem gehalten, sodass die angefangenen Rückblicke von Mai und Juni nun eben in diesen Maijunli einfließen.

Gesundheit

Wie Du wahrscheinlich weißt, bin ich gerade dabei, nach längerer Erkrankung wieder gesund zu werden. Mehr dazu kannst Du in meinem Blogartikel lesen.

Was damit einhergeht? Viele, wirklich viele Arzttermine und Therapien. Auf manche Termine habe ich ein Vierteljahr oder länger gewartet, manche mussten ganz schnell stattfinden und andere begleiten mich regelmäßig. Mein Kalender war – und ist – ziemlich voll damit.

Dazu gehört für mich auch die Entscheidung, wieder regelmäßig Bewegung in mein Leben zu bringen. Neben Rehasport, Aquafitness und Schrittezählen habe ich das gezielte Training im Fitnessstudio wieder aufgenommen – und mich natürlich gleich zu Beginn beinahe wieder mit Kursterminen zugeballert.

Frei nach dem Motto: „Oh, Pilates! Oder doch lieber Tai-Chi? Und was ist mit Rückenyoga? Oder den Evergreens?“

Typisch ich: Alles ist interessant und ich kann mich nicht entscheiden. Also wurde auch das mal wieder zum Großprojekt, bis ich relativ schnell merkte: Ein- bis zweimal in der Woche ganz normales Muskelaufbautraining reicht vollkommen. That’s it. Und damit komme ich gut zurecht.

Unter Menschen zu gehen bedeutet für mich derzeit immer wieder auszutesten: Wie viele Menschen tun mir gerade gut? Habe ich die Möglichkeit, mich notfalls zurückzuziehen? Wann ist es besser, allein zu sein? Und macht es einen Unterschied, ob ich auf fremde Menschen oder auf Bekannte und Freund treffe?

Ich versuche herauszufinden, wie viel Nähe und wie viel Abstand gerade möglich sind, ohne dass ich dabei wieder unter die Räder komme.

So war ich vor Kurzem auf einer Party, auf der ich nur die Gastgeberin und den Göttergatten kannte. Das hatte ich schon lange nicht mehr gemacht und es kostete mich ziemlich viel Überwindung.

Außerdem habe ich zwei Konzerte auf dem Dach der Bundeskunsthalle besucht. Viele Menschen, aber auch verdammt gute Musik. Dabei habe ich wieder gemerkt, wie wichtig Musik für mich ist.

Es sind kleine Schritte, die ich gehe. Aber sie führen nach vorn.

Business

Irgendwie habe ich immer wieder etwas für mein Business getan, wenn auch in Minietappen:

Bloggen

Irgendwann merkte ich, dass mir das Schreiben fehlte. Also setzte ich mich an meinen Laptop und fing wieder an. Erst schrieb ich nur für mich, dann veröffentlichte ich allmählich den einen oder anderen Artikel.

Dabei merkte ich, wie viel Freude mir das Schreiben macht und wie sehr es mir hilft, meine Gedanken zu sortieren und rote Fäden in all das hineinzubringen, was gerade in mir arbeitet.

Derzeit beteilige ich mich sehr aktiv an den vielen Blogparaden, die es in meiner Blogger-Bubble The Content Society gibt. Dabei sind zahlreiche Artikel entstanden: Manche sind etwas schwermütiger, andere spiegeln die Lebensfreude wider, die mir zwischenzeitlich in ziemlich großen Stücken abhandengekommen zu sein schien.

Am Ende dieses Rückblicks findest Du eine Liste mit allem, was im letzten Vierteljahr auf meinem Blog entstanden ist.

Podcast

Auch für unseren gemeinsamen Podcast „Once Upon a Coach“ habe ich mit Judith Pfeiffer wieder neue Folgen aufgenommen. Mit Judith bespreche ich mittlerweile längst nicht mehr nur Business-Themen. Sie ist zu einer richtigen Freundin geworden und ich freue mich auf unsere wöchentlichen Treffen.

Aus unseren Gesprächen entstehen immer wieder wunderbare Podcastfolgen – und mindestens ebenso viele Gespräche, die niemals veröffentlicht werden.

Meine WordPress Mutprobe

Anfang Juni wurde der leidige Widerrufsbutton fällig. Dabei merkte ich, dass meine Homepage sehr viel Liebe benötigte.

Nachdem meine Seite 2021 schon einmal gecrasht war, hatte ich aus Angst lange nur das Allernötigste aktualisiert. Inzwischen funktionierte manches nicht mehr, weil meine alte WordPress-Version nicht mehr alles unterstützte.

Also setzte ich mich dran und führte jeden Tag ein paar Aktualisierungen durch: ganz langsam und mit viel Kontrolle zwischendurch. Nach jedem Schritt schaute ich nach, ob noch alles funktionierte oder ob meine Seite bereits komplett weiß geworden war.

Das Ende vom Lied: Der Widerrufsbutton ist da, vieles ist aktualisiert und an einige Dinge muss ich noch einmal ran. Aber ich kann wieder an meiner Seite arbeiten, ohne bei jedem Klick innerlich den Atem anzuhalten.

Das mag für manche nach Pillepalle klingen. Für mich war es ein riesiger Schritt.

Rechtliches und KI

In diesem Flow habe ich mich auch intensiver mit der rechtlichen Seite meines Business beschäftigt. Ich bin Mitglied im Legal Secrets Club von Sabrina Keese-Haufs und kann Dir – sofern das für Dich infrage kommt – ihre derzeitigen kostenlosen Angebote zum Hineinschnuppern empfehlen: „Rebel Universe“ und „Legal Cruise“. Dort findest Du bereits jede Menge hilfreiche Unterstützung.

Auch mit KI wollte ich mich endlich intensiver auseinandersetzen. Judith Peters hat für uns Teilnehmer von The Content Society einen entsprechenden Kurs angeboten.

Claude und Co. sind für mich nun zwar kein völlig unbeschriebenes Blatt mehr, aber ich müsste mich noch deutlich tiefer hineinknien. Ob ich das momentan wirklich möchte, weiß ich allerdings nicht. Im Augenblick reicht mir das, womit ich bereits arbeite, vollkommen aus.

Immerhin habe ich in diesem Zusammenhang meinen Newsletter neu aufgestellt, ihm unter anderem einen Namen gegeben und die Anmeldebox überarbeitet.

Meine „Freitags-Denkpause – Impulse aus Deinem Klarraum“ hat damit endlich einen Namen bekommen, der zu mir und meinen Inhalten passt.

Newsletter

Freitags-Denkpause

Jeden Freitag · Direkt ins Postfach

Für dich, wenn dein Kopf zu voll ist, dein Alltag dich auffrisst und du irgendwo zwischen Verantwortung und Erschöpfung dich selbst ein Stück verloren hast.

Kein Spam · Abmeldung jederzeit möglich

Ausflüge und mehr

Bei allem wusste ich, dass ich mir ganz bewusst Pausen, Entspannungsmöglichkeiten und neue Anregungen suchen musste – besser bekannt als Kopflüfterei. Das waren meine Ausflüge (zum Teil):

Kopflüfterei

Was für ein Glück, dass ich von meinen Kolleg zu meinem 60. Geburtstag einen riesengroßen Saunagutschein bekommen hatte. Der reichte locker für uns beide und bescherte uns einen kleinen Urlaubstag in meiner Lieblingssauna.

Daneben fuhren wir immer wieder in die nähere oder etwas weitere Umgebung und entdeckten neue Ecken, die zum Verweilen einluden. Meist waren das unbekannte, aber auch schon bekannte Orte in der Eifel wie z.B. die Genovevahöhle oder der Freilinger See

Natürlich war auch unser heißgeliebter Biergarten auf dem Petersberg dabei, von dem aus wir schon öfter den Sonnenuntergang genossen haben. Kleiner Tipp: Aktuell wird der Biergarten montags und dienstags nicht bewirtschaftet. Man kann sich trotzdem dort hinsetzen, etwas zu essen, zu trinken und zum Spielen mitbringen und die Aussicht genießen.

Ein Besuch bei Fantissima, der Dinnershow im nahe gelegenen Phantasialand, bot Gesang, Varieté, Nervenkitzel und Gaumenfreuden. Leider war es einer der heißesten Tage – und ausgerechnet an diesem Tag war die Klimaanlage ausgefallen. Mir taten die Künstler in ihren Kostümen wirklich leid.

An einem weiteren sehr heißen Tag dachten wir uns, dass die Bonner Museen bestimmt Klimaanlagen hätten. Also nutzten wir die Gelegenheit, uns endlich eine Ausstellung anzuschauen, die schon lange auf unserem Plan stand: Amazonia. Ich hatte mich vorher informiert und wusste, dass es weniger um das Land selbst als um die Perspektiven seiner indigenen Bevölkerung ging. In der Beschreibung der Bundeskunsthalle heißt es: „Durch die Annäherung an indigene Perspektiven präsentiert die Ausstellung eine alternative Art, die Welt zu begreifen, gemeinschaftlich zu interagieren und Beziehungen mit unserer Umwelt zu pflegen.“ Es war mein erster Museumsbesuch in diesem Jahr und die Ausstellung gefiel mir sehr, sehr gut. Eine zweite wartet nun noch darauf, von uns erkundet zu werden.

Die Fußball-WM war ja auch noch …

Eigentlich bietet diese WM genug Stoff für einen eigenen Artikel. Für heute nur so viel:

Ja, ich habe einige Spiele geschaut.
Ja, ich habe mich darüber geärgert, dass viele davon nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen waren.
Ja, ich empfand viel Sympathie für die norwegische Mannschaft, die quer durch das ganze Land und durch alle gesellschaftlichen Schichten so fantastisch unterstützt wurde.

Und nein, ich werde mich an dieser Stelle nicht über diverse Äußerungen, Auftritte und die dahinterstehende Politik auslassen.

Punkt.

Fenster, Fassade und andere Großbaustellen

Daneben gab es auch noch weitere Begebenheiten, die uns auf Trapp hielten:

Unsere neuen Fenster

Ein leidiges Thema. Mehr als ein Jahr ist seit dem Kostenvoranschlag und unserer Zusage vergangen. Dazwischen lagen zu kaltes Wetter, Bauschaum, der seine Dienste verweigerte, falsch gelieferte Fenster, weil vorher falsch gemessen worden war – nicht von uns –, vergessene Bestellungen, vergessene Fenster, die seit Januar in unserer Garage lagerten, eine vergessene WLAN-Steuerung sowie fehlendes Verkleidungsmaterial, Fensterbänke und Fenstergriffe.

Inzwischen sind die Fenster immerhin halbwegs eingebaut.

Halbwegs deshalb, weil während des Einbaus festgestellt wurde, dass Teile der Fassade erneuert werden müssen. Danach müssen einige Fenster vermutlich noch einmal aus- und wieder eingebaut werden.

Die Fassade

Lange wussten wir nicht, was genau an der Fassade gemacht werden muss, wie aufwendig das Ganze werden würde und welche Kosten auf uns zukommen. Zwischendurch standen eine energetische Sanierung, eine dickere Dämmung, eine nach vorne versetzte Fassade und möglicherweise sogar die Abtrennung der Treppe zur Mietwohnung im Raum, weil es dort eine Kältebrücke geben soll. Nun wissen wir: Wir werden die Fassade ausbessern lassen, um ihren Erhalt zu gewährleisten.

Das mag energetisch nicht die vollkommenste Lösung sein, passt aber besser zu dem, was wir tatsächlich benötigen. Im Zuge der neuen Küche bauen wir sogar eine Heizung aus, weil wir sie nie brauchen. Als Reihenhaus werden wir von links und rechts ordentlich mitgewärmt. Wenn überhaupt eine zusätzliche Dämmung sinnvoll wäre, dann vermutlich eher an der offenen Garage unter der Küche.

Allein während ich das schreibe, merke ich, wie viel Energie uns die Themen Fenster und Fassade in den vergangenen Monaten gekostet haben.

Die neue Küche

Im Gegensatz zu Fassade und Fenstern wurde die Küche geplant, bestellt und ausgemessen. Anfang November soll sie kommen. Den ursprünglichen Termin mussten wir wegen der Arbeiten an Fassade und Fenstern nach hinten verschieben.

Vorher erledigen wir noch ein paar Kleinigkeiten: eine Heizung entfernen, eine Wand herausnehmen, teilweise Fliesen ersetzen, einen Fassadendurchbruch für den Abzug schaffen, neu tapezieren und streichen und die Elektrik verlegen.

Alles für sich genommen kein allzu großes Ding für uns. In Kombination mit dem Fenster- und Fassadendrama bekommt das Wort „Kleinigkeit“ allerdings eine gewisse Komik.

Ich glaube, im November gibt es erst einmal eine „Alles durchgestanden und endlich fertig“-Party.

Kleine Gartenfreuden

Zum Glück gab es nicht nur Baustellen. Wir haben zwar nur einen kleinen Garten, aber ich liebe es, dabei zuzusehen, wie immer wieder etwas blüht und wie wir zwischendurch etwas naschen können: Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Tomaten, Kapuzinerkresse und vieles mehr. Dabei bringen wir von unseren Reisen immer wieder etwas mit, was dann ausgepflanzt wird und wachsen darf, wie es mag.

Es sind keine spektakulären Ernten. Aber es ist einfach schön. Hier ein paar Eindrücke:

Abschied von meinem Team

Gemeinsam mit einer Kollegin habe ich die Verabschiedung von meinem bisherigen Team organisiert. Gemeinsam haben wir für das Team gekocht, gegessen und gefeiert.

Es war ein emotionaler Tag, der bei meinen Kolleg:innen vermutlich noch viele Fragezeichen hinterlassen hat. Auch bei mir wirkt dieser Abschied noch nach.

Eine neue Ausbildung

Ich hatte das Gefühl, dass mein Kopf zwar Ruhe braucht, ein Teil von mir aber auch wieder angeregt werden möchte. Nach langen Überlegungen habe ich deshalb eine weitere Ausbildung begonnen. Ich kann mir die Inhalte so einteilen, wie ich möchte – und genau das ist momentan wichtig für mich.

Worum geht es? Um integrative Ernährung.

Dabei werden Erkenntnisse aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit westlicher Ernährungswissenschaft, Ernährungspsychologie und Coachingtechniken verbunden. Die Ausbildung bietet damit eine solide und seriöse Grundlage für Prävention und Gesunderhaltung. Da Ernährung ohnehin ein Baustein meiner Stressmanagementmethode ist, erweitere ich mein Wissen nun in diesem Bereich.

Demnächst werde ich sogenannte Kundenbuddys suchen: Menschen, die eine Herausforderung rund um das Thema Ernährung haben und sich beraten lassen möchten.

Während meiner Ausbildung biete ich die Beratungen günstiger an als später. Im Gegenzug wünsche ich mir ehrliches Feedback und – wenn es passt – ein Testimonial. Außerdem arbeite ich während der gesamten Ausbildung unter Supervision und kann bei Fragen jederzeit Rücksprache halten.

Kennst Du jemanden, für den das interessant sein könnte, oder hast Du selbst Interesse? Dann melde Dich gern mit dem Stichwort „Integrative Ernährung“ hier bei mir. Ich antworte, sobald es mir möglich ist.

Neues auf meinem Blog

Seit Mai ist einiges dazugekommen. Mit Ausnahme meines eigenen Aufrufs zur Blogparade sind alle darauf folgenden Texte als Beiträge zu anderen Blogparaden entstanden. Daher kommt diese bunte Mischung:

Worauf ich mich im August freue

Ehrlicherweise weiß ich das noch gar nicht so genau.

Ich weiß, dass weitere Arzttermine anstehen, allmählich aber viele Untersuchungen abgeschlossen sind. Meine regelmäßigen Therapietermine bleiben. Es wird hoffentlich schöne, sonnige Tage geben. Wir werden weiterhin Ausflüge machen, meine Ausbildung in integrativer Ernährung geht weiter und ich werde versuchen, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Und ich werde weitere Blogartikel schreiben, weil mir das Schreiben sehr hilft.

Groß planen will und kann ich momentan nicht.

Ich wünsche mir vor allem, dass sich meine Energiereserven weiter auffüllen und ich noch stabiler werde. Nicht, damit ich möglichst schnell wieder „funktioniere“, sondern damit ich mein Leben wieder mehr genießen und Schritt für Schritt zu mir zurückfinden kann.

Mehr habe ich für den August nicht vor.

Aber ich glaube, das ist auch vollkommen genug.

Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogdekade im August 2026 entstanden und ist Artikel Nr. 1

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