Bloggingweek,  Bloggingweek 2020

Bloggingwoche – ein Fazit

Seit dem 11.09.2020 geht nun also unsere gemeinsame challenge: die Bloggingwoche von Judith Pfeiffer und mir. Jeden Tag eine Woche lang einen Artikel veröffentlichen. Wie es dazu kam, kannst Du in meinem ersten Artikel Start ins Ungewisse – Bloggingwoche nachlesen.

Und – schwupps – heute ist auch schon der letzte Tag, der mit einem Fazit über die Woche endet.

Mein eigener Mindfuck – Perfektion

Meine bisherige Auffassung zum Veröffentlichen von Blogartikeln: nur ein möglichst perfekter Artikel darf veröffentlicht werden. Also solche, wo alles stimmt: der Inhalt natürlich, der z.T gut recherchiert sein muss,das Beitragsbild, möglichst passend zum Artikel in perfekter Auflösung und ohne geht schon gar nicht, genügend Überschriften und Abschnitte im Text (zwecks der guten Lesbarkeit), Bilder zum Text, ähnlich, wie das Beitragsbild, eine spannende Überschrift, die einen mitnimmt und natürlich ein Thema, das nicht nur mich, sondern im besten Falle dich interessiert, so dass der Text auch von Dir gelesen wird. Wofür schreibe ich denn sonst?

Mit diesen ganzen Gedanken im Hinterkopf bin ich also an die Challenge heran gegangen. 

Und was ist passiert?

Ich habe mich Judiths Vorhaben, unter 90 Minuten pro Beitrag angeschlossen (wie doof von mir…) und habe festgestellt: Perfektion und 90 Minuten schließen sich aus. Also entweder mehr als 90 Minuten investieren oder unperfekt veröffentlichen. Letzteres fällt mir total schwer. Da sitzen so verschiedene Stimmen in meinem Kopf, die sagen: “Das kannst Du nicht machen, was soll denn der/die geneigte Leser*In denken, da bekommst du Bauchschmerzen, wenn Du das so veröffentlicht, wie sieht das denn aus…. “ Kennst Du auch solche Stimmen? Furchtbar! Ich habe schließlich einen Mittelweg gefunden: es gab Artikel, die habe ich in der Zeit geschafft und für manche habe ich mehr gebraucht, weil mir der Inhalt noch nicht so ganz gefiel oder ich den Text erst mal liegen lassen musste, bevor ich ihn veröffentlichte. Waren die Artikel alle perfekt? Nö. Hat es mir was ausgemacht? Jein. Beim Artikel über die Bauchgefühle hätte ich gerne noch mehr Zeit gehabt, trotzdem habe ich auf den “Veröffentlichen”-Button gedrückt und hatte ein befreiendes Gefühl danach. Geht also auch. 

Was habe ich außerdem noch gelernt?

  1. Eine Planung könnte durchaus hilfreich sein. Zu Beginn der Challenge hatte ich zwar viele Ideen, über was ich schreiben könnte, hatte die aber bisher nie schriftlich fixiert. Jetzt habe ich eine Liste, die im übrigen mit jedem Tag wächst. Mittlerweile schaue ich darauf, welches Thema mich gerade anspringt und lege los. Das können mal sehr persönliche Themen sein, wie der Artikel über die Kraftorte, aber auch fachliche, wie der über mein Fachchinesisch
  2. Zudem hilft es ungemein, ein bestimmtes Zeitfenster am Tag zu reservieren. Anfänglich dachte ich: Och, das schaffe ich schon irgendwann am Tag (da ging ich auch noch von den 90 Minuten maximal aus).  Kommt dann der blöde Alltag dazwischen und dauert es doch mal länger bevor ich mich hinsetzen kann, dann habe ich jetzt zumindest mein Zeitfenster reserviert und da rührt auch nix und niemand dran. Ich gestehe, einen Artikel habe ich am Abend vorher schon produziert, als ich merkte, dass ich dafür am nächsten Tag nur wenig Zeit zur Verfügung hatte und ich erst gegen 23 Uhr hätte veröffentlichen können.
  3. Ein Blick auf die Uhr fördert die Kreativität mitunter auch, so nach dem Motto: Oh, schon fast 90 Minuten, jetzt muss ich aber Gas geben und konzentriert arbeiten…
  4. Kurze Blogartikel zu schreiben fällt mir deutlich schwerer,als längere, aber auch das ist Übungssache und vielleicht komme ich da noch ein wenig näher ran, wenn das nächste Trimester in der Sympatexter Academy startet.

Welche Erfahrungen gibt es noch?

  1. Eindeutig super war, die Challenge mit meiner Buddy, Judith Pfeiffer, zusammen zu machen. Alleine hätte wahrscheinlich mein Schweinehund das eine oder andere Mal die Oberhand gewonnen (“Och ne, schon wieder an den Laptop, Couch wäre jetzt doch auch schön…”) und ich hätte nicht immer veröffentlicht. Und auch der Austausch sowie die ungefähre Planung von einigen Artikeln, wie das Interview oder aber der Tag in Bildern, war echt hilfreich.  Großes Danke an Judith!
  2. Einmal schrieb ich direkt in wordpress(da fehlte mir die Zeit) und nicht erst in google docs, mit der Angst im Nacken, dass mein Artikel womöglich nicht gespeichert wird, wenn das Internet spinnt oder schwächelt. Völlig unbegründete Angst, aber auch eine Erfahrung.
  3. Meinen Kampf mit den sozialen Medien gab es auch noch: was veröffentliche ich dort, so dass Menschen sich angesprochen fühlen? Ab Tag drei hatte ich dann ein Format gefunden, wo ich nur noch das Beitragsbild und den link austauschen musste. Eine unendliche Zeitersparnis! Aber dann habe ich übersehen, dass der link auf Instagram der verkehrte war (Danke an Judith Peters für den Hinweis).Wie sollten da die Menschen zu meinen Artikeln finden? Judith Pfeiffer fragte mich am Anfang noch wegen Pinterest. Ich habe kurz damit begonnen – um direkt damit wieder aufzuhören. Das habe ich nicht auch noch geschafft und kann sicherlich noch warten.
  4. Keywords in der Überschrift und im Text könnte ich noch verbessern und meinen letzten Post in den sozialen Medien habe ich mit einem Rechtschreibfehler veröffentlicht (Sorry, Judith. Du wurdest zum “Auflühcoach” statt “Aufblühcoach”).

Fazit:

Die Woche war zwar anstrengend, aber ich fühle mich nicht ausgelaugt, sondern eher zufrieden, dass ich das gemacht und auch geschafft habe. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, bin einige Male aus meiner Komfortzone heraus getreten bzw. habe den Schweinehund in eine Ecke verwiesen und könnte mir vorstellen, das nochmals zu wiederholen – aber nicht sofort!!!! 

Danke auch nochmals an Lotte Stevens und Franziska Blickle für ihre Inspiration.

Und: Unperfekt ist besser als gar nichts zu veröffentlichen

P.S. Für diesen Artikel lag ich deutlich unter 90 Minuten! Yeah!

P.P.S: Alle meine Artikel findest Du unter https://anetteschade.de/category/bloggingweek/,die absolut interessanten und lesenswerten Blogartikel von Judith Pfeiffer unter https://www.judithpfeiffer.de/web/blog/

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